Museum für Photographie Braunschweig

Helmstedter Straße 1, 38102 Braunschweig, Deutschland

Wo Sie uns finden:

Straße
Helmstedter Straße 1
PLZ/Ort
38102 Braunschweig
Land
Deutschland
Telefon
0531 / 7 50 00
Fax
0531 / 7 50 36

Web
http://www.photomuseum.de/
E-Mail
info@photomuseum.de

Beschreibung

Im kulturellen Gefüge von Braunschweig nimmt das Museum für Photographie Braunschweig den Raum einer spezialisierten Institution für Fotografie ein, die sich sowohl historischen als auch aktuellen Fragestellungen des Mediums widmet.

 

Das Haus ist in den historischen Torhäusern an der Helmstedter Straße untergebracht (Torhaus 1, Helmstedter Str. 1; Torhaus 2, Haus‑Nr. 171), nur wenige Meter stadteinwärts vom Herzog Anton Ulrich‑Museum. Die einander spiegelnden, eingeschossigen Putzbauten gehören zum Wallring und markieren den Okerübergang auf der alten Fernstraße nach Magdeburg; ihre klassizistische, ausgewogene Formensprache prägt das Ensemble. Die Sammlung wird im Stadtarchiv Braunschweig verwahrt und wechselt mit den Ausstellungen in den Torhäusern.

 

Gegründet wurde das Museum 1984 von Braunschweiger Fotografinnen und Fotografen als Forum für den Austausch über fotografische Bilder. Träger ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein, der von seinen Mitgliedern getragen wird und dessen Arbeit durch Unterstützung der Stadt Braunschweig, des Landes Niedersachsen sowie durch Kulturstiftungen und Sponsoring gefördert wird. Das Museum ist an die Museumskarte der Stadt Braunschweig angeschlossen und Mitglied im AdKV.

 

Programmatisch verbindet das Haus internationale zeitgenössische Fotografie mit wichtigen Positionen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Monografische Ausstellungen zeitgenössischer Fotografinnen und Fotografen gehören ebenso zum Profil wie die Präsentation des Förderpreises Dokumentarfotografie der Wüstenrot‑Stiftung in Kooperation mit der Fotografischen Sammlung des Museum Folkwang Essen. Die Sammlung umfasst Fotografien des 19., 20. und 21. Jahrhunderts sowie Nachlässe, darunter die Bestände von Käthe Buchler, Hans Steffens und Nikolaus Geyer. Besondere Bedeutung haben frühe Verfahren wie Daguerreotypien, Salzpapier‑ und Albuminabzüge sowie Woodburytypien; unter den Frühbeständen finden sich Arbeiten von Hill & Adamson, Felix Nadar und Julia Margaret Cameron. Das Museum hat sich so in nationalen und internationalen Fotografie‑Netzwerken etabliert.

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