Im 19. Jahrhundert wurden in Remagen viele Funde aus der Römerzeit geborgen. Sie wurden zunächst im Ratssaal aufbewahrt und gezeigt. Als im Jahre 1900 eine Ausgrabung weitere Fundstücke zutage förderte, entschloss man sich, eine gotische Kapelle aus dem 15. Jahrhundert zum Museum umzubauen.
Das kleine Museum hat den Vorteil, dass der Besucher in kurzer Zeit viel über Leben und Tod in einem römischen Hilfstruppenkastell erfahren kann. Alle Ausstellungsstücke wurden in Remagen gefunden, so kann man einen Eindruck davon gewinnen, was von der römischen Kaserne und Zivilsiedlung, die drei Jahrhunderte überstanden, übrig ist, und wie die moderne Archäologie diese Überreste auswertet.