Die im Jahr 1507 erstmals erwähnte Teichmühle ist eine der letzten von einst über 150 wassergetriebenen Schneidmühlen (Sägemühlen) im Frankenwald, die heute noch in Betrieb ist und zugleich als nichtstaatliches Museum der Öffentlichkeit zugänglich ist. Bei einer Besichtigung werden durch sachkundige Führer die Mühlengebäude, die Außenanlagen (Stauwehr, Infotafeln, Wellenbaum, Bretterfloß, Mühlholz) sowie der Betriebsablauf an einem Schneidtag sowie die kargen Wohnverhältnisse des Schneidmüllers gezeigt und erklärt. Gegen Aufpreis zersägt ein Schneidmüller ein Rundholz am königlich-bayerischen Eisenvollgatter von 1880. - Der Frankenwald kann auf eine 900-jährige (Wasser-)Mühlentradition zurückblicken, die einst ein Drittel der Landkreisbevölkerung ernährten.