Uhrenmuseum

Am Gografenhof 5, 49186 Bad Iburg, Deutschland

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Straße
Am Gografenhof 5
PLZ/Ort
49186 Bad Iburg
Land
Deutschland
Telefon
05403 - 2888
Fax
-

Beschreibung

Mitten in Bad Iburg präsentiert das Uhrenmuseum eine private Sammlung von rund 800 funktionstüchtigen Zeitmessern und positioniert sich als Ort der Technik- und Kulturgeschichte der Zeitmessung.

 

Untergebracht ist die Sammlung in einem Gebäude aus dem Jahr 1820; das Museum wurde 1976 gegründet und dokumentiert die Entwicklung der Uhrtechnik über mehr als drei Jahrhunderte, von Turmuhren des 17. Jahrhunderts bis zur modernen Funkuhr.

 

Die ältesten und auffälligsten Objekte reichen bis ins 15. Jahrhundert zurück: eine französische Sonnenuhr von 1470 gehört zu den Exponaten. Insgesamt werden 17 Turmuhren gezeigt, darunter eine Turmuhr von 1688 mit Spindelhemmung, eine Uhr von 1723 mit Scherenhemmung sowie eine Kirchturmuhr von 1848 mit Grahamhemmung; weitere Beispiele stammen aus dem späten 19. und aus dem 20. Jahrhundert.

 

Die Sammlung umfasst zudem etwa hundert Schwarzwälder Uhren, kostbare Taschenuhren und Skelettuhren. Als Besonderheit ist eine französische Mittagskanonen-Sonnenuhr von 1800 zu sehen, die mit einem lauten Knall den Mittag ankündigte. Ergänzt wird die Präsentation durch ungewöhnliche Zeitmesser wie Kerzenuhr, sprechende Uhr für Blinde und Stempeluhren. Aus den 1970er Jahren sind Parkuhren ausgestellt, die für fünf Pfennig eine Viertelstunde liefen.

 

Eine funkgesteuerte, als größte ihrer Art registrierte Taschenuhr mit 1,80 Metern Durchmesser und einem Gewicht von 150 Kilogramm ziert die Fassade des Museums und ist im Guinness-Buch der Rekorde verzeichnet.

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