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19. Bayerischer Museumstag, Schwabach 28.-30.6.2017

22. Jun 2017
museum.de

In jedem Sinne
Museen gestalten

Im zweijährigen Turnus veranstaltet die Landesstelle für die nichtstaatlichen Muse-en in Bayern den „Bayerischen Museumstag", eine der größten Museumsfachta-gungen im deutschsprachigen Raum. Über 440 Teilnehmer, darunter Gäste und Vor-tragende aus Österreich, Italien und der Schweiz, werden sich vom 28.-30. Juni im mittelfränkischen Schwabach treffen, um Fragen der Museumsgestaltung zu disku-tieren. Im Mittelpunkt stehen dabei die Möglichkeiten, alle Sinne der Besucher anzu-sprechen, was gerade auch im Hinblick auf die Inklusion besonders wichtig er-scheint.

Den Auftakt bilden am 28.6. Themenführungen durch Schwabach und ins Stadtmuseum, wo man einer Vorführung zur Goldschlägerei beiwohnen kann. Am 29.6. begrüßen OB Matthias Thürauf und Landesstellenleiterin Dr. Astrid Pellengahr die Gäste. Staatssekretär Bernd Sibler MdL, Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultur, Wis-senschaft und Kunst, eröffnet die Tagung. Danach setzen sich Gestalter, Vermittler wie auch Museumskuratoren in Überblicksvorträgen ebenso wie anhand konkreter Beispiele mit dem Thema auseinander.

„Szenografie – oder warum Museum Gestaltung braucht" ist der einführende Vortrag von Prof. Uwe R. Brückner überschrieben: Er ist Professor an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel und Leiter des derzeit wohl bekanntesten Museumsgestaltungsbüros in Deutschland. Eva Gilch M.A., die Leiterin des neugestalteten Stadtmuseums Burghausen, wird über ihre einschlägigen Erfahrungen bei diesem herausfordernden Projekt berichten. Mit Licht und Sehen in Museumsausstellungen befasst sich Andrew Holmes/Stuttgart, Ramon de Marco/Basel mit Klängen als unsichtbarer Dimension der Museumsgestaltung. Ruedi und Vera Baur, Paris/Zürich, beleuchten Aspekte des Wissenteilens im Museum durch Interessieren, Inszenieren und Informieren. Digitale Exponate und der Einsatz neuer Medien sind das Thema von Prof. Jens Döring, Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd.

Aktivstationen im Museum, die alle Sinne ansprechen, stellt Doris Hefner/Gilching vor. Über die Erfahrungen des Deutschen Historischen Museums Berlin mit inklusiven, barrie-refreien Ausstellungen und auch begleitenden Texten in „leichter Sprache" berichten schließlich Friedrun Portele-Anayangbe und Birgit Vogel-Janotta.

Zentrale Punkte der Veranstaltung stellen die Bekanntgabe der Preisträger des Förder-preises „Vermittlung im Museum" (www.vermittlungspreis-bayern.de/de/home) der Bayeri-schen Sparkassenstiftung und die Verleihung des Bayerischen Museumspreises (www.versicherungskammer-kulturstiftung.de/kulturstiftung/awards/bayerischer-museumspreis_infos-ausschreibung/) der Kulturstiftung der Versicherungskammer Bayern dar.

Am 30.6. runden Exkursionen zu mittelfränkischen Museen, nicht zuletzt auch mit dem Fo-kus auf gestalterische Lösungen, und ein abschließender Empfang des Bezirks Mittelfran-ken im Limeseum in Ruffenhofen durch Bezirkstagspräsident Richard Bartsch das Ta-gungsprogramm ab.

Detailliertes Programm:

https://www.museen-in-bayern.de/fileadmin/Daten/Landesstelle/museumstagsprogramm18-4b.pdf

Der Veranstalter:

Die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern mit Sitz in München und Weißenburg übt die gesetzlich festgelegte Fürsorge für die über 1.200 bayerischen Muse-en aus, die sich nicht in staatlicher Trägerschaft befinden (= nichtstaatliche Museen). Ihre Fachwissenschaftler, Architekten und Restauratoren beraten die Träger (Kommunen, Be-zirke, Landkreise, Kirchen, Vereine, Firmen, Privatleute usw.) bei der Erstellung von Mu-seumskonzepten, bei der Planung und Einrichtung der Museumsgebäude, Ausstellungs-räume und Depots. Außerdem kann die Landesstelle bei Erfüllung bestimmter Förderkrite-rien die Museen mit Investitionszuschüssen unterstützen und beratend und finanziell bei konservatorischen und restauratorischen Problemen helfen. Seminare und Tagungen bie-ten – auch im Rahmen der Bayerischen Museumsakademie – Museumsleitern und -mit- arbeitern die Möglichkeit, sich kostenlos weiterzubilden und zu aktuellen Problemfeldern der Museumsarbeit zu informieren.

Weitere Infos: www.museen-in-bayern.de/die-landesstelle/die-landesstelle.html

Kontakt:

Tel. 089/210140-0 oder -28 (Dr. Wolfgang Stäbler), -29 (Christine Schmid-Egger)

landesstelle@blfd.bayern.de

www.museen-in-bayern.de

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