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Gemeinschaftsausstellung „Überlagerungen“ von Brigitte Heck und Michael Robohm – Künstler in der Ausstellung anwesend

18. Feb 2016
MUSEUM IM FRANCK-HAUS

Bis 6. März 2016 präsentieren Brigitte Heck und Michael Robohm unter dem Titel „Überlagerungen“ eine Gemeinschaftsausstellung mit Malerei und Fotografie im hinteren Ausstellungsbereich des städtischen Kulturzentrums Franck-Haus aus. Die beiden Künstler zeigen sowohl eigene als auch gemeinschaftliche Arbeiten, bei denen die beiden Künstler Hecks Malerei mit Robohms Fotografien durch Überlagerungen miteinander verschmelzen lassen. Für den Betrachter ist es interessant zu sehen wie diese gemeinschaftlichen Arbeiten aus den individuellen Arbeiten entstanden sind.

An den Sonntagen 28. Februar und 6. März 2016 sind die Künstler in der Ausstellung anwesend.

Im Vordergrund der Malerei von Brigitte Heck steht intuitives und experimentelles Arbeiten in verschiedenen Techniken. Die eigene Sicht- und Arbeitsweise der Künstlerin dokumentieren Aquarellarbeiten welche Naturlandschaften darstellen. In Mischtechnik durch massiven Farb- und Materialauftrag entstanden die zum Teil großformatigen gegenstandslosen Acrylbilder. Diese Werke sind durch Verletzungen, Ritzungen und Freilegungen der unteren Schichten förmlich „geprägt“. Materialcollagen, die eine Schichtung von Pappen, Schriftstücken und Objekten aufweisen, wurden unter Erzeugung von echtem Rost und Patina bearbeitet, um die Vergänglichkeit alles Irdischen zu symbolisieren.

Michael Robohm hat in seinen Fotoarbeiten die altbekannte Technik der Doppelbelichtung neu für sich entdeckt und erweitert. In der Auseinandersetzung mit der Landschaft werden ihre Eigenarten und ihre Geheimnisse aufgespürt. Mit Spontanität und Überlegung, Empfindung und Ästhetik, Reflexion und Expression, entstehen seine Welten aus dem kreativen Experiment. Zwei Momente, Erfahrenes und Erlebtes sowie Erinnerungen und Träume verschmelzen in den Bildern zu einer Einheit. Raum und Zeit verbinden sich im Bild, um sich gleich wieder aufzulösen und sich im Geiste und in unserer Fantasie immer wieder von Neuem zusammenzusetzen.

Die Ausstellung ist von Mittwoch bis Samstag von 14.00 bis 18.00 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen von 10.00 bis 18.00 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.

 

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