Archäologisches Museum Frankfurt - Rückblick auf das Sommerprogramm 2026
Mit dem Nachhall des letzten Tons der Begleitmusik und dem verglühen der letzten Rakete beim Abschluss-Feuerwerk des diesjährigen Museumsuferfests blickt das Archäologische Museum Frankfurt auf einen erfolgreiches und interessantes Sommerprogramm zurück.
Angefangen hat es im Frühjahr mit der Nacht der Museen, die viele Besucher zu den Auftritten der Band Ahtapot und in die Führungen in unserer Sonderausstellung und in der Kaiserpfalz franconofurd lockte.
Im Mai als nächster Höhepunkt der Internationale Museumstag, bei dem die Besucher im Archäologischen Museum mit dem Softwareentwickler von Ubisoft Mainz und einem Archäologen des AMF über Archäologie in IT-Spielen diskutierten.
Vom 2. Juli bis 20. August fanden zum fünften Mal die franconofurd Sommer Veranstaltungen statt. Sechs Veranstaltungen mit vielen Gästen. Zum Teil "Stammgäste", aber auch viele neu interessierte Gäste, die durch die Veranstaltungen auf das AMF und seine Dependance Kaiserpfalz franconofurd aufmerksam wurden.
Den Abschluss bildete wie jedes Jahr das Museumsuferfest mit unserem vielfältigen Programm: Pavillon am Mainufer mit Glücksrad und Mitmachprogramm. Direkt am Museum: Führungen, Vorführungen, Workshop, Museumsrallye, eine englischsprechende Archäologin für unsere internationalen Besucher.
Bei allen Veranstaltungen unterstützten die Freunde des Archäologischen Museums (ein Freundeskreis der Historisch-Archäologischen Gesellschaft Frankfurt am Main e.V.) ihr Museum mit vielen ehrenamtlichen Helfern und sponsorten und organisierten den Getränkeausschank, unterstützen beim Auf- und Abbau und verteilten Informationsmaterial.
Die kommenden besonderen Programmpunkte sind:
Unter dem Motto „Einfach reinkommen“ erarbeiten sich Menschen mit Unterstützungsbedarf und kognitiver Beeinträchtigung eine eigene Führung im Museum und stellen diese der breiten Masse vor. Insgesamt sind elf Frankfurter Museen in Kooperation mit der Lebenshilfe Frankfurt am Projekt beteiligt und zum ersten Mal ist dieses Jahr auch das Archäologische Museum Frankfurt dabei. Die Veranstaltungen im Archäologischen Museum Frankfurt finden am 20. September, 24. Oktober und am 29. November statt.
Ab September finden auch wieder die Workshops für die Archäokids statt. Das ist die Kinder- und Jugendgruppe der Freunde des Archäologischen Museums, an der auch Gäste teilnehmen können. Hinweise finden Sie hier: https://freunde-amf.de/was-wir-bieten/programm/ Am 27. September führt Maria Meßner M.A. Kustodin für Vermittlung, in Begleitung einer Gebärdensprachdolmetscherin durch die Dauerausstellung und zeigt die Highlights des AMF. Diese Führung wird von den Freunden des Archäologischen Museums gefördert.
Am 11. Oktober führt Dr. Hristov, Kustos für die Archäologie der Mittelmeerländer und Vorderasiens durch die Antikensammlung, die von ihm neu gestaltet wird. Die Premiere dieser Führung konnten die Mitglieder Historisch-Archäologischen Gesellschaft Frankfurt am Main e.V. schon im August erleben.
Parallel laufen die letzten Vorbereitungen für unsere neuen Sonderausstellungen
Am 5. Oktober können Sie die Eröffnung unserer ersten Sonderausstellung 2025 erleben: “Die bronzene Schönheit aus Kladina – Das älteste Bieropfer in Mitteleuropa”
Die Eröffnung wird von einem musikalischen Auftritt der Blaskapelle Pardubická muzika unter der Leitung von Michal Chmelař (Konservatorium Pardubice) mit dem Titel “Wenn das Lied gefunden wird” begleitet. Es werden Volkslieder aus der Region um Pardubice gespielt, aus der das berühmte Bronzegefäß stammt. Am 7. Oktober um 18 Uhr gibt es einen weiteren Auftritt der Blaskapelle in der KAISERPFALZ franconofurd.
Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Ostböhmischen Museum in Pardubice und der Römisch-Germanischen Kommission des DAI. Die Ausstellung findet im Rahmen des Jahres der tschechischen Kultur in den deutschsprachigen Ländern statt, das anlässlich des Ehrengastauftritts Tschechiens auf der Frankfurter Buchmesse 2026 organisiert wird.
Der renommierte tschechische Autor Michal Ajvaz stellt im Rahmen der Ausstellungseröffnung seinen preisgekrönten Roman „Die andere Stadt“ in einer kurzen moderierten Lesung mit deutscher Übersetzung vor.
Die zweite Sonderausstellung wird am 3. November eröffnet und ist ab 4. November öffentlich zugänglich: “Gesichter einer neuen Ära – Erste Bauern in Nordmazedonien vor 8000 Jahren”
Die Ausstellung präsentiert herausragende Funde aus den jungsteinzeitlichen Siedlungen Govrlevo und Zelenikovo bei Skopje. Außer dem faszinierenden Hausmodell „der großen Mutter“ werden ausdruckstarke menschen- und tiergestaltige Statuetten sowie Gegenstände des alltäglichen Lebens präsentiert.
Die Ausstellung wird in Kooperation mit dem Museum der Stadt Skopje realisiert.
Die dritte Sonderausstellung wird am 30. November 2026 eröffnet und ist ab 1. Dezember öffentlich zugänglich: “Der Mormont – Heiliger Berg der Kelten!”
Bei Steinbrucharbeiten entdeckten Schweizer Archäologen vor mehr als 20 Jahren auf dem Mormont, einem markanten Kalksteinberg an der Wasserscheide von Rhein und Rhône in der Westschweiz, eine in ihrer Art europaweit bislang einzigartige Fundstätte aus der Zeit der Kelten bzw. Gallier.
Immer aktuelle Informationen erhalten Sie auf unserer neuen Website (zum Teil noch im Aufbau) oder mit unserem Newsletter. Anmeldebutton auf der Startseite unten: https://www.archaeologisches-museum-frankfurt.de/.
Bild: Andrea Giar kocht "Ritschert" (keltischer Eintopf) beim Museumsuferfest 2026, Copyright: AMF
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