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Der Freundeskreis des Archäologischen Museums Frankfurt fördert sein Museum

Archäologisches Museum Frankfurt 30. Jul 2022

Die Freunde des Archäologischen Museums Frankfurt sind ein Freundeskreis in der Historisch-Archäologischen Gesellschaft Frankfurt am Main e.V., dem Förderverein für das Historische Museum Frankfurt und das Archäologische Museum Frankfurt.

Die Freunde des Archäologischen Museums Frankfurt begleiten und fördern das Archäologische Museum Frankfurt z.B. durch

  • die Mitarbeit an verschiedenen Projekten
  • die Durchführung von Veranstaltungen, z.B. Führungen und Vorträge
  • die finanzielle Unterstützung von Ausstellungen, Ankäufen und Forschungsprojekten und Veröffentlichungen
  • die Förderung der Jugendarbeit bei den ARCHÆOkids

Als Mitglied des Freundeskreises genießen Sie folgende Vorteile:

  • Freier Eintritt in die Dauerausstellungen und Sonderausstellungen des  Archäologischen Museums Frankfurt
  • Einladungen zu Ausstellungseröffnungen
  • Exklusive Einblicke in den Museumsbetrieb, zum Beispiel den Restaurierungswerkstätten
  • Exklusive Führungen und Vorträge mit dem Direktor und den Kuratoren

Machen Sie mit!  Werden Sie Mitglied bei den Freunden des Archäologischen Museums Frankfurt.

Kontakt: info@freunde-amf.de

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Keltisches Schmiedehandwerk - Aktionswochenende

Archäologisches Museum Frankfurt 29. Jul 2022

Keltisches Schmiedehandwerk

Aktionswochenende im Rahmen der Sonderausstellung „Kelten Land Hessen – Kelten in Hessen?“

Samstag, 30. Juli 2022 und Sonntag, 31. Juli 2022, jeweils 10:00 Uhr – 18:00 Uhr

Vorführungen, Mitmachaktion, Workshops und Führungen

Die Metallhandwerkerinnen und -handwerker der Eisenzeit haben die Kunst der Metallbearbeitung, das Bearbeiten von Kupfer, das Gießen von Bronze nicht nur fortgeführt, verfeinert und verbessert - nein sie haben auch ein "neues" Metall verarbeitet! Die Verhüttung von Eisen-Erzen zu metallischem Eisen bot den Menschen erstmalig die Möglichkeit Werkzeuge, Schmuck und Gegenstände aus einem härteren Metall (als alle bis dahin bekannten Metalle!) herzustellen.

So konnte ab der Eisenzeit neben dem „neu entwickelten“ Werkstoff Eisen, Kupfer und Bronze erstmalig mit Eisenwerkzeugen bearbeitet werden. Auch heute noch arbeiten Schmiede und Goldschmiede in aller Welt mit denselben Werkzeugtypen aus Eisen wie vor über 2500 Jahren!

Vorführung keltischen Schmiedehandwerks
Wie kommt man den keltischen Schmieden am besten auf die Spur? Das Studium der archäologischen Forschung, von Objekten und Grabungsbefunden helfen sicher weiter. Aber am nächsten kommt man einer Handwerkskunst durch das Ausprobieren!

Der Archäotechniker Frank Trommer beschäftigt sich seit vielen Jahren mit heute größtenteils schon verlorengegangenen handwerklichen Techniken. Bei Vorführungen stellt er das hohe handwerkliche Können und die Fertigkeiten damaliger Schmiede und Gießer dar. Ziel der Arbeit von Frank Trommer ist die Wiederentwicklung verlorener handwerklicher Techniken und deren Vermittlung an interessierte Menschen aus allen Bereichen, sowohl einem Museumsbesucher als auch wissenschaftlich arbeitenden Studenten und Professoren. Daher ist er seit vielen Jahren in den verschiedenen Bereichen der experimentellen Archäologie unterwegs und arbeitet mit vielen Museen und Universitäten zusammen.

 

Die Vorführungen finden auf der Freifläche neben dem Museumseingang statt und können kostenlos besucht werden.

Workshops und Mitmachangebot für Erwachsene, Jugendliche und Kinder
Während der Schmied die heißen Eisen im Feuer hat und man einen Blick über seine Schulter werfen darf, kann man sich ebenfalls in der Kunst Eisen zu hämmern und zu biegen probieren!
An beiden Aktionstagen können kleine und große Handwerkerinnen und Handwerker in Workshops und Mitmachangeboten in Kaltbearbeitung unter der Anleitung der Archäologen Sayuri de Zilva und Josef Engelmann weiches Eisen oder Kupfer hämmern, biegen, schleifen und verzieren.

Samstag, 30. Juli 2022, Workshops 11:00 – 13:00 Uhr, 14:30 – 16:30 Uhr

Für Erwachsene, Jugendliche und Familien mit Kindern ab 8 Jahren

Teilnamekosten: 15 € pro Teilnehmer

In diesem Workshop kann man sich in der Bearbeitung von Kupfer mit Eisenpunzen und Eisen-Hammer und der Herstellung von dreidimensionalen Eisenobjekten aus Eisendraht versuchen. Als Vorlage dienen bronze- und eisenzeitliche Fundstücke oder man verwirklicht eigenen Ideen.

 

Hinweis für die Workshops am Samstag:

  • Teilnahme von Kindern unter 12 Jahren bitte nur in Begleitung von Erwachsenen.
  • Teilnehmer*innen arbeiten mit spitzen, scharfkantigen und zum Teil schweren Werkzeugen.
  • Teilnahme pro Workshop max. 12 arbeitende Personen. Eine Anmeldung unter fuehrungen.archaeologie@stadt-frankfurt.de wird daher empfohlen.

 

Sonntag, 31. Juli 2022
Mitmachangebot 11:00 – 17:00 Uhr
Für Erwachsene, Jugendliche und Familien mit Kindern ab 6 Jahren
Materialkosten: 5 € pro Werkstück

Herstellen eines Eisen-Anhängers für Schlüsselbund oder Kette

Hinweis für die Mitmachaktion:
• Dauer zur Herstellung eines Anhängers: ca. 30 Minuten.
• Teilnahme von Kindern unter 12 Jahren bitte nur in Begleitung von Erwachsenen.
• Teilnehmer*innen arbeiten mit spitzen, scharfkantigen und zum Teil schweren Werkzeugen.
• Es gibt eine begrenzte Anzahl an Werkplätzen, dadurch können Wartezeiten entstehen.
• Eltern tragen die Aufsichtspflicht.

Copyright Foto: Frank Trommer

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20. Juli: Neue Fragen an alte Funde: Zur Neuuntersuchung des Fürstengrabes aus dem Frankfurter Stadtwald

Archäologisches Museum Frankfurt 19. Jul 2022

Vor mehr als 50 Jahren wurde beim Bau der A661 im Frankfurter Stadtwald ein prunkvolles Grab aus der Eisenzeit vor circa 2700 entdeckt. Der dort beigesetzte Mann wird aufgrund der wertvollen Beigaben als "Fürst aus dem Stadtwald" bezeichnet.

In ihrer Führung am 20. Juli 2022 um 18:00 Uhr, wird die Archäologin Frau Dr. Liane Giemsch über die seit mehreren Jahren unter Regie des Archäologischen Museums Frankfurt laufenden Neuuntersuchungen des Fürstengrabs berichten. Teil dessen sind auch die neuen Schädel- und Gesichtsrekonstruktionen des Bestatteten. Beide Exponate sind Bestandteil der aktuellen Sonderausstellung "KELTEN LAND HESSEN – Kelten in Hessen?" im Archäologischen Museum Frankfurt.

Die Führung kostet EUR 7,00 + Museumseintritt, ermäßigt EUR 3,50 + Eintritt. Für die Mitglieder des Freundeskreises des Archäologischen Museums fällt nur die ermäßigte Führungsgebühr an.

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„Ganz schön verdreht" - tordierte Werkstücke

Archäologisches Museum Frankfurt 19. Jul 2022

Ein archäologisch-handwerklicher Workshop am 23. Juli 2022 für Erwachsene und Familien mit Kindern ab 8 Jahren

Aus Silber- oder Golddraht tordierter Schmuck war in keltischer Zeit sehr beliebt. Neben den bekannten schweren Halsringen, den torques, gab es auch einfache „gedrehte“ Schmuckreifen an Hals oder Arm. Ihr dreht in Teams zusammen, „was das Zeug hält“! Aus dem tordierten Metalldraht könnt Ihr anschließend Armreifen, Schlüsselanhänger oder andere „verdrehte“ Dinge herstellen!

Samstag, 23. Juli 2022, 14:30 Uhr – 17:00 Uhr
Kosten incl. Museumseintritt:
Erwachsene Einzelperson 20 €, plus 4 € Materialgebühr
Kinder und Jugendliche 8 – 18 Jahre: 16 €, plus 4 € Materialgebühr
Familien: 1 Erwachsene/r, 1 Kind 32 €, plus 4 € Materialgebühr, jedes weitere Familienmitglied zahlt 16 € incl. Museumseintritt und Material

Leitung: Sayuri de Zilva M.A., Mag. Josef Engelmann

Anmeldung: sayuri.dezilva@gmx.de 
Wegen begrenzter Teilnahme-Plätze ist eine verbindliche Anmeldung bis Mittwoch, 20. Juli 2022, empfohlen!

Hinweis:
• wir Arbeiten im Freien, vor Sonne und Regen geschützt
• Teilnahme von Kindern unter 12 Jahren nur mit einer erwachsenen Begleitperson
• Handwerker-Info: Teilnehmer*innen arbeiten mit spitzen, scharfkantigen und zum Teil für sie schweren Werkzeugen
• Eltern tragen die Aufsichtspflicht für Kinder einschließlich 11 Jahren, die mitarbeiten und sind zu deren Unterstützung aufgefordert

 

Copyright für das Bild: AMF

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Sommerferien im römischen Nida? Kinder im antiken Frankfurt

Archäologisches Museum Frankfurt 15. Jul 2022

Am 24. Juli 2022 um 11:00 Uhr findet im Archäologischen Museum mit unserem Kustos für Provinzialrömische Archäologie, Dr. Carsten Wenzel, eine Führung für Familien und Kinder statt – passend zum Beginn der Sommerferien in Hessen!

Sommerferien im römischen Nida? Kinder im antiken Frankfurt

Heute sind sie für alle eine Selbstverständlichkeit, auf die sich Groß und Klein freuen: die Sommerferien! Doch wie sah das vor rund 1.900 Jahren im römischen Frankfurt aus? Konnten sich die Kinder auch damals schon auf mehrere Wochen schulfreie Zeit freuen? Und wie war das überhaupt mit der Schule und den Lehrern im Römischen Reich?

Einen Einblick in die Schul- und Arbeitswelt in der römischen Stadt Nida (heute Frankfurt am Main-Heddernheim) geben Funde im Archäologischen Museum Frankfurt, die im Mittelpunkt einer Führung am Sonntag, dem 24.07.2022, um 11 Uhr stehen.  Dabei kann man unter anderem erfahren, wer die in einer Inschrift genannten „schola“ nutzte oder mit was sich Kinder (und Erwachsene) in Zeiten vor der Erfindung des Computers die Freizeit vertrieben.

Führungsgebühr 7,00 EUR, ermäßigt 3,50 EUR zuzüglich Museumseintritt. Für die Mitglieder des Freundeskreises ist der Eintritt frei nur die ermäßigte Führungsgebühr ist zu zahlen.

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Workshop am 16. Juli 2022 - Töpfern wie in der Eisenzeit

Archäologisches Museum Frankfurt 12. Jul 2022

Keramik, also Gefäße aus gebranntem Ton, sind wichtige Funde für Archäologinnen und Archäologen. Durch Scherben von Töpfen, Bechern oder Teller kann man mehr über die Küche, den Handel und vieles mehr zum Beispiel zur Zeit der Kelten erfahren.

Aber wie wäre es, wenn man die Gefäße nicht nur in einer Vitrine anschaut, sondern selbst eines aus Ton und nach antikem Vorbild töpfert?

Diese Möglichkeit besteht am 16. Juli 2022, 11:00 Uhr im ARCHÆOLOGISCHEN MUSEUM FRANKFURT: Gemeinsam mit Bettina Kocak (GoldgrubenKeramik) kann jedes Kind sein eigenes Gefäß herstellen. Beim zweiten Termin am 30. Juli 2022, 11:00 Uhr, wird dieses dann gemeinsam gebrannt.

Geeignet für Kinder zwischen 8-10 Jahren

Dauer: ca. 2,5 Stunden

Kosten: 15€ pro TeilnerhmerIn, Mitglieder frei

Wir bitten um Anmeldung unter fuehrungen.archaeologie@stadt-frankfurt.de - vielen Dank.

Bitte beachten: Es wird mit Ton gearbeitet. Die Kleidung kann also schmutzig werden.

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Ein fabelhafter Greif - ein archäologisch-handwerklicher Workshop am 9. Juli 2022 für Erwachsene und Jugendliche

Archäologisches Museum Frankfurt 06. Jul 2022

Ein ganz besonderes Schmuckstück der Eisenzeit dient uns in diesem Kurs als Vorlage: eine Gewandspange in der Form eines Greifen. Diese wundersamen Fabelwesen, die als Mischwesen mit Merkmalen von Raubvögeln und Säugetieren, insbesondere Löwen, bereits seit über 4000 Jahren im Alten Orient bekannt waren, faszinierten auch keltische Metallhandwerker*Innen und vor allem die Schmuckträger*Innen. Bis heute begeistern uns diese mystischen Wesen, ob als große Steinskulpturen oder filigrane Goldschmiedekunst.

Unter handwerklicher Anleitung können geschickte Teilnehmerinnen und Teilnehmer (ab 14 Jahren) die Handgriffe erlernen, die zur Fertigstellung und Funktionalität der Fibel notwendig sind: Herstellen der Verschlussmechanik, Hämmern sowie Schleifen der Nadel, Anbringen und Anpassen von Nadel, Perlen und Spiralkonstruktion.

Ein gemeinsamer Gang in die aktuelle Sonderausstellung „KELTEN LAND HESSEN – Kelten in Hessen?“ schärft den Blick für technische Details und die Formensprache des eisenzeitlichen Buntmetallhandwerks. 

INFO
9. Juli 2022, 10:00-16:00 Uhr
Leitung: Sayuri de Zilva, Josef Engelmann
Der Kurs ist auf 8 Personen begrenzt. Mindestalter für die Teilnahme: 14 Jahre
Kosten: 110,- Euro incl. Museumseintritt und Material
Veranstaltungsort: Archäologisches Museum Frankfurt am Main

Wegen begrenzter Teilnahme-Plätze bitten wir um verbindliche Anmeldung an:  sayuri.dezilva@gmx.de

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Aktionstag "Reise in die Steinzeit" - Archäologisches Museum Frankfurt

Archäologisches Museum Frankfurt 09. Jun 2022

Der Aktionstag steht ganz unter dem Motto der Steinzeit.

Vormittags 10:00 –12:00 Uhr und nachmittags 14:00 – 16:00 Uhr gibt es jeweils die Möglichkeit in einem Workshop mit der Archäologin Conny Lauxmann seine eigene Fettlampe herzustellen.

Gegen Ende der letzten Eiszeit verliehen Menschen ihrer geistigen Welt durch eine Vielfalt künstlerischer Darstellungen Ausdruck. Neben geschnitzten Figürchen sind vor allem die wundervollen Malereien in den Bilderhöhlen Frankreichs und Spaniens überliefert. Ohne die Erfindung von Lampen wären diese nicht möglich gewesen. Nach einer Einführung zum Leben in der letzten Eiszeit und Altsteinzeit geht es deshalb an die Herstellung von Lampen aus vorbereitetem Naturstein (Gipsbruch). Die Lämpchen werden mit Feuersteinen aus dem Stein herausgearbeitet und mit Fett befeuert. Zum Abschluss wird im Licht der Lampen die Geschichte von Priamu, der Steinzeitkünstlerin, erzählt.

Den ganzen Tag über steht der Archäotechniker Wulf Hein für Fragen zur Steinzeit bereit. Außerdem kann man bei ihm zusehen, wie man damals Feuer machte, und vielleicht auch einen Feuersteinabschlag selbst retuschieren.
Ein spannender Tag wartet auf die Besucherinnen und Besucher!


Die Aktion wird ermöglicht durch die Unterstützung der Freunde des Archäologischen Museums. Die Teilnahme an den Workshops ist für Mitglieder des Vereins kostenlos, für alle anderen Besucherinnen und Besucher fallen 10 € Materialkosten an. Die Vorführungen finden auf der Freifläche vor dem Museum statt und können kostenlos besucht werden.


Die Teilnehmerzahl an den beiden Workshops ist begrenzt. Eine Anmeldung wird daher empfohlen: fuehrungen.archaeologie@stadt-frankfurt.de

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KELTEN LAND HESSEN – Kelten in Hessen? Sonderausstellung vom 15.Juni - 30. Oktober 2022

Archäologisches Museum Frankfurt 01. Jun 2022

Archäologisches Museum Frankfurt am Main - Sonderausstellung zum Thema des Archäologie-Jahres: Die Kelten in Hessen!

KELTEN LAND HESSEN - Kelten in Hessen? Sonderausstellung vom 15. Juni – 30. Oktober 2022

2022 ist das Archäologie-Jahr der Kelten in Hessen! Ab 15.Juni 2022 ist im Archäologischen Museum in Frankfurt zum Kelten-Jahr die Sonderausstellung „KELTEN LAND HESSEN – Kelten in Hessen?" zu sehen.

Warum sprechen heute Archäologinnen und Archäologen von »Kelten in Hessen«, obwohl es in den antiken Schriftquellen der Griechen und Römer keinerlei direkte Belege für Kelten, Gallier oder Galater im Gebiet des heutigen Hessen gibt? Vielmehr sind es die »germanischen« Chatten, die als erste in den antiken Schriftquellen erwähnt werden und von Historikern lange Zeit als die ältesten namentlich bekannten Einwohner Hessens angesehen wurden.
Welchen Beitrag leistet(e) die Archäologie also für den Nachweis von Kelten in Hessen?
Inwiefern steht ein aus Friedrichsdorf bei Frankfurt stammender Hugenotte ganz am Anfang der keltischen Archäologie Europas im 19. Jahrhundert?
Wieso besitzen die Grabhügel im Frankfurter und Offenbacher Stadtwald und die Ringwälle im Taunus für die Archäologie der Kelten/Gallier überregionale, geradezu europäische Bedeutung?
Auskunft auf diese und andere Fragen finden Sie in der Sonderausstellung im Archäologischen Museum Frankfurt.

Sonntags um 14:00 Uhr und mittwochs um 18:00 Uhr finden öffentliche Führungen statt.

Wir bitten um Anmeldung: Telefon: 069 212-39344 dienstags – freitags, 9:00 – 15:00 Uhr oder per eMail: fuehrungen.archaeologie@stadt-frankfurt.de

Kosten für die Führung: Museumseintritt 7 € (Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre zahlen nichts) + Führungsgebühr. Für die Mitglieder unseres Freundeskreises ist der Eintritt kostenlos, für die Führung zahlen Sie den ermäßigten Preis.

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Internationaler Tag der Museen im Archäologischen Museum Frankfurt - Ein Tag bei den Römern

Archäologisches Museum Frankfurt 07. May 2022

Ein Tag bei den Römern im Archäologischen Museum Frankfurt, Karmelitergasse 1

Am 15. Mai ist der Internationale Tag der Museen. Im Archäologischen Museum Frankfurt können Sie an diesem Tag Führungen zum Thema besuchen oder an Mitmachaktionen teilnehmen. Der Museumseintritt ist an diesem Tag kostenlos, lediglich für die Sonntagsführung um 11:00 Uhr wird eine Führungsgebühr erhoben.

Unser Programm:

11:00 Uhr - Sonntagsführung: Kelten im römischen Frankfurt? Eine Spurensuche im antiken NIDA

In Nida (Frankfurt-Heddernheim), dem Zentrum des Limesgebietes nördlich des Mains, lebten um 200 n. Chr. geschätzt etwa 6000 Einwohner. Woher stammten die Bewohner der römischen Stadt und wer konnte damals von sich behaupten, ein echter „Frankfurter“ zu sein? Inschriften und Kleinfunde aus Nida geben einen Einblick in die Mobilität der Menschen vor über 1800 Jahren und zeigen, dass das Rhein-Main-Gebiet bereits damals eine Anziehungskraft für Neusiedler besaß.
Diese Führung mit dem Kustoden Dr. Carsten Wenzel thematisiert auch unsere anstehende Sonderausstellung „Kelten Land Hessen – Kelten in Hessen?“, die ab dem 15. Juni 2022 im Archäologischen Museum Frankfurt zu sehen ist.

Für diese Führung bitten wir um Anmeldung: Telefon: 069 212-39344 dienstags – freitags, 9:00 – 15:00 Uhr oder per eMail: fuehrungen.archaeologie@stadt-frankfurt.de  Führungsgebühr 7€, für die Mitglieder unseres Freundeskreises 3,50 €



12:00 Uhr und 14:00 Uhr - Astragal, Würfel & Co – Römische Spiele

Brett-, Gedulds- und Geschicklichkeitsspiele – die Spielevarianten der Römer sind vielfältig. Am Internationalen Museumstag können verschiedene Spiele aus römischer Zeit ausprobiert werden.


13:00 Uhr und 15:00 Uhr - Leben in einer römischen Stadt

Bis 260 n. Chr. bestand die römische Stadt NIDA im Norden des heutigen Frankfurt. Dank der umfangreichen Ausgrabungen kennen wir Wohnhäuser, einen Marktplatz, ein Theater, Badehäuser, Werkstätten von Handwerkern und religiöse Kultstätten. Die antike Stadt ist heute überbaut, die Originalfunde sind im Museum zu besichtigen

Wir freuen uns auf Ihren Besuch !

 

 

 

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„Der Ackermann und der Tod“ - Humanismus in Böhmen - Johannes von Saaz und seine Zeit

Archäologisches Museum Frankfurt 05. May 2022

Ausstellung im Archäologischen Museum Frankfurt vom 5. - 22. Mai 2022

„Der Ackermann und der Tod“ ist das deutsche Prosawerk des böhmischen Stadtschreibers und Humanisten Johannes von Saaz, das er um 1400 verfasst hat. Mit Aufkommen des Druckwesens wurde es einer der ersten großen Erfolge der „Schwarzen Kunst“. 

Anfang des 20. Jahrhunderts kam es zu seiner Neuentdeckung mit zahllosen Editionen, Kommentaren, Interpretationen und Übertragungen ins moderne Deutsch. Was macht die Faszination des „Ackermann“ sechshundert Jahre nach seinem Entstehen aus? Warum widmet man ihm heute noch Vertonungen und szenische Aufführungen? Es liegt zum einen an der intensiven Prosa dieses frühen neuhochdeutschen Stücks, der man sich kaum entziehen kann. Zum anderen ist es das Thema, das jeden Menschen etwas angeht: das Sterben, der Verlust geliebter Personen, die Unausweichlichkeit des Todes, seine Ungerechtigkeit, Schmerz und Wut angesichts der eigenen Ohnmacht.

Kommen Sie in die Ausstellung und lassen Sie sich durch ein Zeitalter führen, das den Weg in die Moderne bereitete! Sie bekommen alles: Mittelalter und Neuzeit, Humanismus und Renaissance, Reformation und Revolution, Mensch und Tod.

 

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Satourday »Erinnern & Erzählen« - Erzählungen der Inuit

Archäologisches Museum Frankfurt 26. Apr 2022

Die Frankfurter Museen haben sich für ein besonderes Programm zusammengeschlossen: Immer am letzten Samstag im Monat ist der Eintritt frei für eine Tour durch die Museen (außer im August und im Dezember).

Am 30. April 2020, 15:00 - 16:30 Uhr findet der Workshop: 

Satourday »Erinnern & Erzählen« Erzählungen der Inuit statt

Seit Generationen wird das Wissen der Inuit mündlich weitergegeben. Doch wie funktioniert das Weitergeben von Geschichten? Dies wird am Beispiel der Geschichte der Franklin-Expedition erforscht.

(geeignet ab 8 Jahren)

Anmeldung bitte an: fuehrungen.archaeologie@stadt-frankfurt.de

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Neue Publikation des Archäologischen Museums Frankfurt „Prähistorische Grabfunde aus Frankfurt am Main“ von Christoph Willms

Archäologisches Museum Frankfurt 26. Apr 2022

Vorstellung des Buches „Prähistorische Grabfunde aus Frankfurt am Main“ von Christoph Willms, eine neue Publikation des Archäologischen Museums Frankfurt, am 7. April 2022. 

 

Das Archäologische Museum kann mit seinem Bestand auf eine über 300 Jahre alte Sammlungs- und Grabungsgeschichte Frankfurts zurückblicken.
Geprägt durch Zusammenlegungen, Umzüge und Kriegseinwirkungen, sind die vorgeschichtlichen Grabfunde des 18., 19. und der ersten vierzig Jahre des 20. Jahrhunderts aus dem Frankfurter Stadtgebiet bis heute weder vollständig noch gut überschaubar publiziert.

Dank der langjährigen Forschungsarbeit von Christoph Willms (1948-2015) im Archiv und Fundmagazin des Archäologischen Museums liegt nun der Inventarband zu den auf dem heutigen Stadtgebiet von Frankfurt von den Anfängen im frühen 18. Jahrhundert bis zum Kriegsbeginn 1939 geborgenen Grabfunden quellenkritisch überprüft und erstmals geschlossen in Wort und Bild vor.

Mit dieser reich illustrierten Monographie wird nicht nur ein Einblick in die ersten Schritte der archäologischen Forschung Frankfurts gegeben. Sie zeigt auch, dass die Geschichte Frankfurts weit über die Zeit Karls des Großen hinaus zurückreicht und dass stadtartige Strukturen schon in flavischer Zeit entstehen – in der Römerzeit. Die Besiedlungsgeschichte des Stadtzentrums reicht sogar noch weiter zurück bis ins 6. Jahrtausend v.Chr., wie mittel- und jungsteinzeitliche Siedlungsfunde auf dem Domhügel belegen. Eindrucksvolle Zeugen der Vorgeschichte Frankfurts sind bis heute die etwa 450 Grabhügel – vornehmlich aus der Bronze- und Eisenzeit – im Frankfurter Stadtwald. Es handelt sich hierbei um die ältesten obertägig im Gelände sichtbaren Denkmäler Frankfurts, wobei die frühesten Bestattungen aus der späten Kupferzeit des 3. Jahrtausends stammen.

Erschienen ist das Buch im Verlag Schnell+Steiner und kostet EUR 44,95 

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Löwen – Sphingen – Silberhände. Der untsterbliche Glanz etruskischer Familien aus Vulci noch bis zum 10. April

Archäologisches Museum Frankfurt 04. Apr 2022

Das Archäologische Museum Frankfurt präsentiert noch bis zum 10. April 2022 archäologische Neuentdeckungen aktueller Grabungen aus den Nekropolen der Etruskerstadt Vulci. Zu den spektakulären Highlights der Ausstellung gehören das exzeptionelle „Grab der Silberhände“ aus der Osteria-Nekropole, das „Grab des vergoldeten Skarabäus“ aus der Nekropole Poggio Mengarelli sowie die monumentalen Steinskulpturen geflügelter Löwen, Sphingen und Panther.

Nur noch wenige Termine für Führungen: 

6.4. Mittwoch – Direktorenführung – Löwen, Sphinge, Silberhände – 18.30 Uhr
10.4. Sonntag – Führung Sonderausstellung – Löwen, Sphinge, Silberhände – 14.00 Uhr
10.4. Sonntag – Direktorenführung – Löwen, Sphinge, Silberhände – 16.00 Uhr

Anmeldung bitte: fuehrungen.archaeologie@stadt-frankfurt.de

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Öffentlicher Vortrag zur Sonderausstellung "Löwen – Sphingen – Silberhände" am 7. April

Archäologisches Museum Frankfurt 04. Apr 2022

Donnerstag, 7. April 20200, 18:00 Uhr - Archäologisches Museum Frankfurt

Vulci und seine Nekropolen

Impressionen aus dem südlichen Etrurien. Bilder einer Ausstellung.

Die Reste der Etruskerstadt und ihrer Nekropolen, erstrecken sich in landschaftlich reizvoller Lage entlang des tief eingeschnittenen Tales des Flusses Fiora in einer bis zum heutigen Tag sehr dünn besiedelten Zone der südlichen Maremma. Die Einsamkeit des Ortes begünstigte, dass die großen Vulcenter Nekropolen seit dem 18. Jahrhundert – vor allem aber in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und auch noch bis ins 20. Jahrhundert hinein – in besonderem Maße der Ausplünderung durch Raub- und Schatzgräber ausgesetzt waren.

Die Besucherinnen und Besucher der Sonderschau „Sphingen – Löwen – Silberhände. Der unsterbliche Glanz etruskischer Familien aus Vulci“, die von Anfang an auch als ein Beitrag gegen Raubgrabungen, Antikenschmuggel und illegalen Kunsthandel gedacht war, erfuhren in den vergangene Monaten die fundamentalen Unterschiede im Hinblick auf wissenschaftlichen Wert und kulturgeschichtliche Aussagekraft zwischen der Sonderausstellung und der herkömmlichen Präsentation der aus Etrurien stammenden Fundobjekte in der Dauerausstellung des Archäologischen Museums, die größtenteils ohne Kenntnis von Fundort und Kontext aus Ankäufen oder Stiftungen in die Frankfurter Antikensammlung gelangten.

Die vier Projektpartner – „Fondazione Vulci“, „Soprintendenza Archeologia, Belle Arti e Paesaggio per la provincia di Viterbo e l’Etruria meridionale“, „Parco del Colosseo, Foro e Palatino“ und das Archäologisches Museum Frankfurt – beabsichtigten mit der am kommenden Sonntag, den 10.04.2022, zu Ende gehenden Ausstellung im Refektorium des vormaligen Karmeliterklosters neue Einblicke in die heutige Archäologie der Etrusker zu vermitteln. Die besondere Aktualität dieser Ausstellung gründet darauf, dass fast nur Neufunde des vergangenen Jahrzehntes gezeigt werden, die zudem erst kürzlich restauriert wurden und größtenteils noch nicht publiziert sind. Die erklärte Absicht des italienisch-deutschen Kuratorenteams war es von Anfang an, nicht nur sensationelle Neufunde wie im Jahre 2013 in Vulci ausgegrabene Paar Silberhände zu zeigen, sondern auch deren Begleitfunde, damit die Aussagekraft vollständiger, detailliert dokumentierter Grabzusammenhänge das Verständnis von Werden, Struktur und Wandel der etruskischen Gesellschaft im 1. Jahrtausend v. Chr. auch für die breite Öffentlichkeit begreifbar wird.

Anmeldung bitte: fuehrungen.archaeologie@stadt-frankfurt.de, Tel.: 069 212-39344, dienstags–freitags, 9:00–15:00 Uhr

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Verschiebung der Ausstellung „Tod im Salz“

Archäologisches Museum Frankfurt 22. Jan 2020

Verschiebung der Ausstellung „Tod im Salz“

Die Sonderausstellung „Tod im Salz. Eine archäologische Ermittlung in Persien“, ursprünglich geplant für den Zeitraum vom 25. März bis 04. Oktober 2020, muss kurzfristig auf zunächst unbestimmte Zeit verschoben werden. Grund ist die Rücknahme der Verträge bzw. Angebote der Versicherungs- und Kunsttransportunternehmen unter Hinweis auf die seit Jahresbeginn 2020 nochmals verschärfte politische Lage im Mittleren Osten.

In den vergangenen zwei Jahren hatte das Archäologische Museum Frankfurt mit den Kolleginnen und Kollegen des Deutschen Bergbau-Museums Bochum, des Zanjan Saltmen and Archaeological Museums und des Iranischen Nationalmuseums in Teheran die Ausstellung erfolgreich vorbereitet. Zudem forschten und arbeiteten Expertinnen für Textil und Leder aus dem Naturhistorischen Museum Wien und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften sowie Restauratorinnen des iranischen Forschungsinstituts für Konservierung (RCCCR) fachkundig und mit großem Engagement an den herausragenden Funden. Das Ausstellungsprojekt wird von der Gerda Henkel Stiftung und dem Kulturfonds Frankfurt RheinMain gefördert.

Bei den Kolleginnen und Kollegen in Deutschland, Österreich und Iran möchten wir uns für die Zusammenarbeit bis zu diesem Zeitpunkt bedanken und hoffen auf eine baldige Fortführung der Ausstellungsvorbereitungen.

Seit Anfang Januar sind auch die letzten beiden Filme der Video-Reihe zum Forschungsprojekt (gemeinsam mit dem Deutschen Bergbau-Museum) herausgekommen, das im Programm Patrimonies der Gerda Henkel Stiftung gefördert wird und aus dem die Planungen zur Ausstellung hervor gingen:

https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/das_salzbergwerk_von_zanjan?nav_id=7366?search_tag=Salzmann&language=de

Bildunterschrift: Restaurierung im RCCCR. Eine 1500 Jahre alte Tunika aus dem Salzbergwerk von Zanjan, West-Iran. Foto: Natascha Bagherpour Kashani © Archäologisches Museum Frankfurt

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„Qanga“ - Die Geschichte Grönlands als Graphic Novel

Archäologisches Museum Frankfurt 06. Dec 2019

„Qanga“ präsentiert die Geschichte Grönlands als Graphic Novel. Bildgewaltige Erzählungen des grönländischen Zeichners und Künstlers Konrad Nuka Godtfredsen und der Autorin Lisbeth Valgreen veranschaulichen die Ankunft der ersten Menschen in Grönland, die vor 4500 Jahren aus dem heutigen Kanada einwanderten, über die spätere Fängerkultur bis zu den Jahren des Zusammenlebens mit den ersten Missionaren und Kolonisten. Historische Alltags- und Kultgegenstände aus dem Weltkulturen Museum Frankfurt ergänzen die Ausstellung. Themenvertiefend verdeutlicht die Poster-Ausstellung „Our Arctic Future“ die Zukunft dieses Lebensraumes – in Zeiten des Klimawandels.

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