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Verschiebung der Ausstellung „Tod im Salz“

Archäologisches Museum Frankfurt 22. Jan 2020

Verschiebung der Ausstellung „Tod im Salz“

Die Sonderausstellung „Tod im Salz. Eine archäologische Ermittlung in Persien“, ursprünglich geplant für den Zeitraum vom 25. März bis 04. Oktober 2020, muss kurzfristig auf zunächst unbestimmte Zeit verschoben werden. Grund ist die Rücknahme der Verträge bzw. Angebote der Versicherungs- und Kunsttransportunternehmen unter Hinweis auf die seit Jahresbeginn 2020 nochmals verschärfte politische Lage im Mittleren Osten.

In den vergangenen zwei Jahren hatte das Archäologische Museum Frankfurt mit den Kolleginnen und Kollegen des Deutschen Bergbau-Museums Bochum, des Zanjan Saltmen and Archaeological Museums und des Iranischen Nationalmuseums in Teheran die Ausstellung erfolgreich vorbereitet. Zudem forschten und arbeiteten Expertinnen für Textil und Leder aus dem Naturhistorischen Museum Wien und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften sowie Restauratorinnen des iranischen Forschungsinstituts für Konservierung (RCCCR) fachkundig und mit großem Engagement an den herausragenden Funden. Das Ausstellungsprojekt wird von der Gerda Henkel Stiftung und dem Kulturfonds Frankfurt RheinMain gefördert.

Bei den Kolleginnen und Kollegen in Deutschland, Österreich und Iran möchten wir uns für die Zusammenarbeit bis zu diesem Zeitpunkt bedanken und hoffen auf eine baldige Fortführung der Ausstellungsvorbereitungen.

Seit Anfang Januar sind auch die letzten beiden Filme der Video-Reihe zum Forschungsprojekt (gemeinsam mit dem Deutschen Bergbau-Museum) herausgekommen, das im Programm Patrimonies der Gerda Henkel Stiftung gefördert wird und aus dem die Planungen zur Ausstellung hervor gingen:

https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/das_salzbergwerk_von_zanjan?nav_id=7366?search_tag=Salzmann&language=de

Bildunterschrift: Restaurierung im RCCCR. Eine 1500 Jahre alte Tunika aus dem Salzbergwerk von Zanjan, West-Iran. Foto: Natascha Bagherpour Kashani © Archäologisches Museum Frankfurt

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„Qanga“ - Die Geschichte Grönlands als Graphic Novel

Archäologisches Museum Frankfurt 06. Dec 2019

„Qanga“ präsentiert die Geschichte Grönlands als Graphic Novel. Bildgewaltige Erzählungen des grönländischen Zeichners und Künstlers Konrad Nuka Godtfredsen und der Autorin Lisbeth Valgreen veranschaulichen die Ankunft der ersten Menschen in Grönland, die vor 4500 Jahren aus dem heutigen Kanada einwanderten, über die spätere Fängerkultur bis zu den Jahren des Zusammenlebens mit den ersten Missionaren und Kolonisten. Historische Alltags- und Kultgegenstände aus dem Weltkulturen Museum Frankfurt ergänzen die Ausstellung. Themenvertiefend verdeutlicht die Poster-Ausstellung „Our Arctic Future“ die Zukunft dieses Lebensraumes – in Zeiten des Klimawandels.

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