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Vielfältiges Programm der Rastatter Museen am Internationalen Museumstag

Stadtmuseum Rastatt 15. May 2019

Am Sonntag, 19. Mai findet der 42. Internationale Museumstag statt. Unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“ beteiligen sich weltweit 6.500 Museen. Mit drei Veranstaltungen beteiligen sich auch die städtischen Museen der Stadt Rastatt.

  • Auf dem Gelände des Riedmuseums veranstaltet der Förderverein Riedmuseum unter dem Motto „Kunst und Krempel im Ried“ von 10 bis 18 Uhr einen Antik-Flohmarkt. Zu entdecken gibt es einiges. Die „Kunst“ kommt von Künstlern aus der Region, die ihre geschaffenen Werke, von Malerei über Kupferarbeiten bis hin zu stilvollen Gestecken und Handwerk, anbieten. Für den „Krempel“ hat der Förderverein Schätze gesammelt, die in den Kellern und Dachböden des Rieds die Zeit überdauert haben und nun im Namen ihrer Besitzer zugunsten des Fördervereins verkauft werden. Weitere Informationen gibt es beim Vorsitzenden des Fördervereins Riedmuseum Stefan Lott unter 0170-2808195.

  • Wer beim Besuch des Flohmarkts Lust bekommt, das Riedmuseum näher kennen zu lernen, dem kommt sicherlich die einstündige Führung von Rainer Boos gelegen. Um 15 Uhr berichtet der Wasserbauer und Tulla-Spezialist über das arbeitsintensive und anstrengende Leben im Ried sowie über die ersten Rheinbegradigungen und Wasserschutzmaßnahmen in unserer Region.

  • In der Historischen Bibliothek bietet Bibliothekarin Heike Endermann um 11 Uhr eine Führung durch die historische Schulbibliothek an, deren wertvolle Bestände in einer Dauerausstellung im ehemaligen Refektorium des Ludwig-Wilhelm-Gymnasiums präsentiert werden. Während der Führung können die Besucher einige der kostbarsten Werke aus dem Mittelalter und der Frühen Neuzeit aus der Nähe betrachten, wie beispielsweise das älteste Stück der Sammlung, ein Fragment aus dem 9. Jahrhundert, oder die kleinste Handschrift, ein Stundenbuch.

  • Um 13:30 Uhr steht in der Städtischen Galerie ein Künstlergespräch mit Ralf Cohen an. Im Rahmen der Sonderausstellung „SYNTHESE – Ralf Cohen. Fotoarbeiten 1972-2019“ kommt Galerieleiter Peter Hank mit dem Karlsruher Fotokünstler ins Gespräch. Den Besucher erwarten spannende Episoden und Anekdoten aus seinem über 40-jährigen Künstlerleben sowie interessante Aufschlüsse über die Machart der ausgestellten Bilder. Im Unterschied zu vielen anderen Künstlern fotografiert Ralf Cohen auch im digitalen Zeitalter nach wie vor ausschließlich analog.

  • Im Stadtmuseum lädt die Dauerausstellung zur Geschichte der Stadt Rastatt von ihren mittelalterlichen Anfängen bis in die 1950er Jahre zu einem Rundgang ein. Eine eigene Aktion findet aufgrund der derzeitigen Vorbereitungen zu der großen Sonderausstellung „Landpartien Nordschwarzwald. Von Rastatt ins romantische Murgtal“, die am 23. Mai eröffnet wird, nicht statt.

 

Der Eintritt in die städtischen Museen ist an diesem Tag frei, die angebotenen Aktionen sind kostenlos und bedürfen keiner Anmeldung. Stadtmuseum und Städtische Galerie haben an diesem Tag von 11 bis 17 Uhr geöffnet und das Riedmuseum in Ottersdorf von 14 bis 18 Uhr. Die Historische Bibliothek kann nur während der Führung besucht werden. Weitere Informationen gibt es per Mail unter museen@rastatt.de oder unter Tel. 07222- 9728401.

 

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Bewegter Auftakt ins Begleitprogramm der Sonderausstellung - Wanderung mit den Naturfreunden auf dem Murgtaltrail

Stadtmuseum Rastatt 15. May 2019

Während im Stadtmuseum die Aufbauarbeiten für die Sonderausstellung „Landpartien Nordschwarzwald „Von Rastatt ins romantische Murgtal“ auf Hochtouren laufen, rückt bereits ein erstes Highlight des Rahmenprogramms näher. In der Ausstellung wird nämlich das bezaubernde Murgtal ein Thema sein, das bereits die Reiseführer Anfang des 19. Jahrhunderts rühmen und mit der Schweiz verglichen. Gemeinsam mit den Naturfreunden Rastatt-Murgtal veranstaltet das Stadtmuseum Rastatt am 26. Mai 2019 eine Rundwanderung bei Forbach, für alle, die aktiv diese großartige Landschaft erfahren möchten.

Die 7 km lange Wanderung bietet die Möglichkeit, die Region um Forbach mit ihren schützenswerten Tieren und Pflanzen unmittelbar kennen zu lernen. Die Tour startet in Forbach und führt über den Naturlehrpfad, das Naturfreundehaus Holderbronn und die Heppenau zum Ausgangspunkt zurück. Sie bildet den Abschluss der erst im letzten Jahr von den Naturfreunden eingerichteten 3. Etappe des Natura Trails, der durch das rund 2.000 Hektar große „Natura 2000“ Flora-Fauna-Habitat „Unteres Murgtal und Seitentäler" führt. Diese Besonderheit ist als EU-Schutzgebiet international anerkannt. Während der Wanderung wird Wanderführer Georg Weiler einiges über schützenswerten Tiere, Pflanzen und Lebensräume im Murgtal erzählen.

Die Wanderung überwindet 160 Höhenmeter und ist für Familien mit Kindern geeignet. Treffpunkt ist für alle, die mit der S-Bahn anreisen möchten, um 9:20 Uhr am Bahnhof in Rastatt. Die Wanderung ist kostenfrei, die Fahrtkosten sind selbst zu tragen. Vor Ort können günstigere Gruppentickets erworben werden. Für alle, die direkt nach Forbach kommen möchten, ist der Treffpunkt um 10:30 Uhr am Bahnhof Forbach. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Für die Rast bei der Heppenau an der Murg empfehlen wir, eine Vesper mitzunehmen. Zum Abschluss besteht die Möglichkeit im Gasthaus Adler in Forbach einzukehren oder auch direkt nach Rastatt zurückzukehren. Die Rückfahrtzeiten mit der S-Bahn werden am Ende der Wanderung bekanntgegeben. Die Wanderung findet bei leichtem Regen wie geplant statt, bei angekündigtem Starkregen oder Gewitter kann die Wanderung kurzfristig ausfallen, wird jedoch über die Tageszeitung mitgeteilt. 

Die Sonderausstellung „Landpartien Nordschwarzwald. Von Rastatt aus ins romantische Murgtal“ ist vom 24. Mai 2019 bis 2. Februar 2020 im Stadtmuseum zu den üblichen Öffnungszeiten zu sehen: donnerstags bis samstags von 12 bis 17 Uhr, sonntags und feiertags von 11 bis 17 Uhr und findet in Kooperation mit dem Stadtmuseum Baden-Baden, dem Museum Ettlingen und dem Pfinzgaumuseum Karlsruhe-Durlach statt. Nähere Informationen auf der Homepage unter www.landpartien-nordschwarzwald.de, per Mail unter museen@rastatt.de oder per Telefon unter 07222/9728401.

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Die Reisevorbereitungen laufen im Stadtmuseum auf Hochtouren

Stadtmuseum Rastatt 15. May 2019

Bis zur Eröffnung der Ausstellung „Landpartien Nordschwarzwald“ am 23. Mai wird noch fleißig gewerkelt

In knapp einer Woche startet die große Reise-Ausstellung im Stadtmuseum „Landpartien Nordschwarzwald. Von Rastatt ins romantische Murgtal“. Seit Monaten schon arbeitet das Team im Stadtmuseum hinter den Kulissen auf Hochtouren, um pünktlich am 24. Mai die Besucherinnen und Besucher auf eine Reise mit zu den Anfängen des Tourismus in der Region zu nehmen.

Auch wenn inhaltlich bereits alles steht, sind bis zur Eröffnung noch viele Handgriffe und Arbeitsschritte nötig. Stellwände, Podeste und Vitrinen haben die Mitarbeiter der Technischen Betriebe in Maßarbeit geschreinert und montiert. So ist sogar eine Nachbildung des Fremdenverkehrspavillons, der seit Anfang der 1950er Jahre in verkehrsgünstiger Lage hinter St. Alexander in der Kaiserstraße stand und als Reise- und Informationsbüro Veranstaltungen und Stadtbesichtigungen anbot, entstanden.

Papierrestauratorin Ute Luber kümmert sich derzeit mit ihrer Expertise und vielen Tricks um die Einrichtung der Vitrinen. Das erfordert Zeit, Geduld und Kreativität, denn in der Ausstellung wird es Vieles zu entdecken geben: Koffer, Wanderstöcke und Reiseaccessoires setzt sie genauso liebevoll in Szene wie Postkarten, Souvenirs oder eine Sitzgruppe aus der Zweiten Klasse des „Silberlings“, dem grauen Nahverkehrszug der Deutschen Bahn. Unzählige wunderschöne Grafiken hat sie bereits passepartouriert und eingerahmt. So vorbereitet konnte Gemälderestauratorin Karin Welz-Spriestersbach das fachgerechte Hängen übernehmen und die Ausstellung nach und nach vervollständigen. Auch die Ausstellungsgrafik ist jetzt eingetroffen und kommt nun schleunigst an die Wand. Museumsleiterin Iris Baumgärtner freut sich jedenfalls, wenn in wenigen Tagen alles für den Auftakt vorbereitet ist, die Reise durch Rastatt und das Murgtal endlich losgehen kann und all die wunderbaren Ausstellungsstücke schließlich bei den Besuchern Erinnerungen an die eigenen Reisen wecken.  

Die Sonderausstellung „Landpartien Nordschwarzwald. Von Rastatt ins romantische Murgtal“ ist vom 24. Mai 2019 bis 2. Februar 2020 im Stadtmuseum zu den üblichen Öffnungszeiten zu sehen: donnerstags bis samstags von 12 bis 17 Uhr, sonntags und feiertags von 11 bis 17 Uhr und findet in Kooperation mit dem Stadtmuseum Baden-Baden, dem Museum Ettlingen und dem Pfinzgaumuseum Karlsruhe-Durlach statt. Nähere Informationen auf der Homepage unter www.landpartien-nordschwarzwald.de, per Mail unter museen@rastatt.de oder per Telefon unter 07222/9728401.

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Freier August - Eintritt frei im Stadtmuseum Rastatt

Stadtmuseum Rastatt 03. Aug 2018

Der August ist kein typischer Museumsmonat. Freibad oder Reise lauten meist die Optionen. Damit Inspiration und Kultur aber nicht zu kurz kommen, rufen Rastatts städtische Museen zum zweiten Mal den „freien August“ aus. Damit entfällt im gesamten August der Eintritt ins Stadtmuseum. Außerdem werden Publikationen verschenkt oder verbilligt verkauft.

Zu sehen ist die aktuelle Sonderausstellung "Es lebe das Neue!"? Rastatt in der Weimarer Republik - Ein Stück Demokratiegeschichte.

Die Folgen des Ersten Weltkriegs und das Ende der Monarchie verursachen in der Zeit der Weimarer Republik einen heftigen Einschnitt im gesellschaftlichen Leben und im Stadtbild Rastatts. Die Grenz- und Garnisonsstadt muss entmilitarisiert werden und die wirtschaftliche Situation wird durch das Handelsembargo mit dem Elsass geschwächt. Wohnungsnot, Arbeitslosigkeit und Notstandsarbeiten prägen den Alltag der Stadtbevölkerung, während die großen Bemühungen Oberbürgermeister August Renners die wirtschaftliche Situation zu verbessern, häufig ins Leere laufen. Dennoch ist die Moderne der 20er Jahre spürbar und die Stadt schaut nach vorne. Ein neuer Stadtteil im Stil der Gartenstadt entsteht, die ersten Kinos öffnen und bieten ein gänzlich neues Unterhaltungsprogramm. Bürgerschaftliche Kunst und Kultur und neu gegründete Vereine bereichern das gesellschaftliche Leben.
Interaktive Bereiche in der Ausstellung machen diese Zeit anschaulich. Ein Audioguide mit Quellentexten und Zusatzinformationen ist kostenfrei und ergänzt den Rundgang.

Das Stadtmuseum beteiligt sich am „Netzwerk Museen“, das 2018/19 die „Zeitenwende 1918/19 Le tournant" als gemeinsames Thema hat, an dem sich 30 Museen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz beteiligen.

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"Es lebe das Neue!"? Rastatt in der Weimer Republik - Ein Stück Demokratiegeschichte

Stadtmuseum Rastatt 29. Jun 2018

Die Folgen des Ersten Weltkriegs und das Ende der Monarchie verursachen in der Zeit der Weimarer Republik einen heftigen Einschnitt im gesellschaftlichen Leben und im Stadtbild Rastatts. Die Grenz- und Garnisonsstadt muss entmilitarisiert werden und die wirtschaftliche Situation wird durch das Handelsembargo mit dem Elsass geschwächt. Wohnungsnot, Arbeitslosigkeit und Notstandsarbeiten prägen den Alltag der Stadtbevölkerung, während die großen Bemühungen Oberbürgermeister August Renners die wirtschaftliche Situation zu verbessern, häufig ins Leere laufen. Dennoch ist die Moderne der 20er Jahre spürbar und die Stadt schaut nach vorne. Ein neuer Stadtteil im Stil der Gartenstadt entsteht, die ersten Kinos öffnen und bieten ein gänzlich neues Unterhaltungsprogramm. Bürgerschaftliche Kunst und Kultur und neu gegründete Vereine bereichern das gesellschaftliche Leben.

Interaktive Bereiche in der Ausstellung machen diese Zeit anschaulich. Ein Audioguide mit Quellentexten und Zusatzinformationen ist kostenfrei und ergänzt den Rundgang.

Die Jahre der Weimarer Republik wurden erstmals stadtgeschichtlich aufgearbeitet und die Ergebnisse in einen reich bebilderten Begleitband der Reihe „Beiträge zur Stadtgeschichte“ veröffentlicht.

Das Stadtmuseum beteiligt sich am „Netzwerk Museen“, das 2018/19 die „Zeitenwende 1918/19 Le tournant" als gemeinsames Thema hat, an dem sich 30 Museen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz beteiligen.

Die Sonderausstellung ist bis zum 3. Februar 2019 donnerstags-samstags von 12-17 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen von 11-17 Uhr zu sehen.

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