Landschaftsverband Rheinland (LVR)

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Landschaftsverband Rheinland (LVR)
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  • Deutschland
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Die LVR-Museen zeigen das ganze Spektrum von Geschichte, Kunst und Kultur im Rheinland: In Dauer- und Wechselausstellungen bieten alle LVR-Museen abwechslungsreiche Themen und zielgruppengerechte Programme für Bildung und Freizeit. Die Museen des LVR sind weitgehend barrierefrei und machen für Menschen mit Behinderungen besondere Angebote.

Unsere touristischen Highlights

News

Platz nehmen auf dem #KulturSofa

14.04.2020

Digitale Angebote des LVR-Kulturzentrums Abtei Brauweiler

Pulheim. 14. April 2020. Aufgrund der aktuellen Situation bleiben die Tore des LVR-Kulturzentrums Abtei Brauweiler vorerst geschlossen, so dass die geplanten Veranstaltungen und Führungen ausfallen.

Um die neuen Programme bekannt zu machen, bringt das Team des Kulturzentrums nun Kultur auch nach Hause. Deshalb startet in den kommenden Tagen die Aktion #KulturSofa, die digitale Angebote des LVR-Kulturzentrums Abtei Brauweiler Kulturinteressierten über das Smartphone, Tablet oder Laptop virtuell transportiert.

Auf der Facebook-Seite des Kulturzentrums wird täglich ein neues oder bereits bestehendes und vielleicht noch wenig bekanntes digitales Angebot vorgestellt. Der Abtei-Guide „Die Abtei Brauweiler in drei Gängen“ ist nun kostenlos als E-Book über die Homepage des Kulturzentrums abrufbar. Dort erscheint auch ein neuer zusammenfassender Geschichtsteil zur Historie der Abtei.

Das für den 2. Mai angesetzte und bereits ausverkaufte Klosterbier-Biertasting wird als Live-Stream über die Social-Media-Kanäle übertragen. Dazu passendes Abteibier kann im Abtei-Shop bestellt werden.

Presse-Kontakt

Birgit Ströter
LVR-Fachbereich Kommunikation
Tel 02 21 – 809 – 77 11

Bildnachweis:

© A.Savin, WikiCommons


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Seuchen, Epidemien, Lazarette

01.04.2020

Internetportal Rheinische Geschichte des LVR informiert über Medizin und Heilkunde durch die Jahrhunderte Köln. 1. April 2020. Das neue Corona-Virus stellt die Menschheit derzeit vor nie gekannte Herausforderungen. Und die Aktivitäten zur Eindämmung der weiteren Verbreitung sind in bisher ungekanntem Maße weitgreifend. Auch wenn die Umstände früher andere waren, so hat es doch zu allen Zeiten Krankheitswellen, Epidemien und Seuchen gegeben. Allein die Pest hat vor allem vom 14. bis 19. Jahrhundert 25 Millionen Todesopfer gefordert. Über die Geschichte der „Medizin und Heilkunde im Rheinland“ informiert das soeben veröffentlichte gleichnamige Themencluster des Internetportals Rheinische Geschichte des Landschaftsverbandes Rheinlandes (LVR). Es zeigt alles rund um Krankheiten und Entwicklungen neuer Behandlungsmethoden in der Geschichte der Region. Es stellt bedeutende Ärztinnen und Ärzte, Entwicklungen in der Medizin sowie deren Instrumentalisierung in der NS-Zeit und Vormoderne vor. Interessierte können diesen Service kostenlos nutzen. Die Seite und den Themenbereich findet man hier. Das Internetportal Rheinische Geschichte ist das chronologisch, geografisch und thematisch umfassende Informationssystem des LVR zur rheinischen Geschichte. Es stellt das Rheinland als „Geschichtslandschaft“ einer breiten Öffentlichkeit vor und ist Plattform für Forschung, Information und Diskussion und ist ein Projekt des Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte (LVR-ILR). Weitere Infos unter www.rheinische-geschichte.lvr.de. Das LVR-ILR ist das Kompetenz-Zentrum für die Geschichte, Sprache, Volkskunde und Alltagskultur des Rheinlands. Hier arbeiten Fachwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus den Bereichen Geschichte, Sprachforschung, Volkskunde, Judaistik und Soziologie interdisziplinär zu historischen und aktuellen Fragestellungen, die helfen, die Entwicklung der Region besser zu verstehen. Eine kontinuierliche Grundlagenforschung und fortlaufende wissenschaftliche Dokumentationen bilden das Fundament der Arbeit. Weitere Infos unter www.rheinische-landeskunde.lvr.de. Pressekontakt: Birgit Ströter LVR-Fachbereich Kommunikation Tel. 02 21 – 809 – 77 11


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Trüb und klar. Unser täglich Wasser.

31.03.2020

Das LVR-Freilichtmuseum Kommern richtet den Blick auf den Umgang mit dieser lebensnotwendigen Ressource. Anhand spannender Exponate und eindrucksvoller Fotos wird die vielfältige Bedeutung des Wassers für unsere Alltagskultur aufgegriffen. Dabei werden auch Probleme und damit verbundene Lösungen zu Fragen der Verknappung und Verschmutzung der Ressource Wasser thematisiert. Die Ausstellung liefert so auch einen wichtigen Beitrag zum aktuellen öffentlichen Klimadiskurs...


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WirRheinländer

01.03.2020

Am 5. April 2006, auf den Tag genau 191 Jahre nach der Übernahme großer Gebiete längs des Rheins durch den preußischen König Friedrich Wilhelm III., ist die Dauerausstellung „WirRheinländer" eröffnet worden. Auf einer Ausstellungsfläche von 1.400 qm lädt sie zu einem Rundgang durch die fiktive Kleinstadt „Rhenania" ein. Dieser Rundgang ist zugleich eine Reise durch rund 165 Jahre Neuerer und Neuester Geschichte des Rheinlands. Sie beginnt mit der Besetzung des linken Rheinufers durch die französischen Revolutionstruppen 1794 und endet im „Wirtschaftswunder" um 1955. Im Mittelpunkt stehen dabei die Auswirkungen politischer und wirtschaftlicher Entwicklungen auf die Lebensverhältnisse der städtischen Bevölkerung.

Die Gebäude sind Vorbildern rheinischer Städte entlehnt. Sie entsprechen ebenso wie die Einrichtung dem jeweiligen Zeitschnitt und der sozialen Zuordnung. Die Szenen sind mit Figuren in historischen Kostümen "belebt". Sie tragen zum Teil die Köpfe prominenter Rheinländerinnen und Rheinländer der Gegenwart und Vergangenheit.

Neben den szenischen Darstellungen finden Sie Inforäume mit Vitrinen, Computern und Texttafeln, welche die Szenen erklären, vertiefende Informationen bieten und Lust entfachen auf die intensivere Auseinandersetzung mit der rheinischen Geschichte.

 

„WirRheinländer" ist das in der Geschichte des LVR-Freilichtmuseums Kommern bislang ehrgeizigste und aufwändigste Ausstellungsprojekt. Mit ihm sollte einem Desiderat Rechnung getragen werden: Stets hatte es an einer musealen Gesamtschau zur jüngeren Geschichte des Rheinlands gefehlt. Mit der Verwirklichung einer solchen Schau im zweitältesten Freilichtmuseum Deutschlands hat sich dieses weit über die Rheinlande hinaus in der öffentlichen Wahrnehmung auch als „Rheinisches Landesmuseum für Volkskunde" positioniert.

In unserem Kiosk vor der Ausstellungshalle können Sie sich unseren digitalen Ausstellungsbegleiter ausleihen, der auf Sensoren hinter den Fenstern der einzelnen Szenen reagiert. Komikerin Gabi Köster und Kabarettist Jürgen Becker erheben ihre Stimme und führen in die Szenenabschnitte ein, die einzelnen Szenen werden von der Moderatorin Alexa Christ erklärt. Inzwischen sind alle Szenen auch mit Kurzerklärungen auf Leuchtdisplays ausgestattet worden.


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Termine

20. Museumsnacht Köln 2020

07.11.2020 — 08.11.2020

Das rauschende Fest der Kunst- und Kulturszene: Zum 20. Mal lud der Stadtrevue Verlag in Kooperation mit der Stadt Köln zum Streifzug durch ausgewählte Museen, Kunstorte und Off-Spaces. Bei über 200 Veranstaltungen an 50 Orten zeigte sich Köln bis in die frühen Morgenstunden von seiner kreativsten Seite. Ausstellungen, Live-Konzerte, Lesungen, Theater, Kabarett und DJ-Sets – die 20. Museumsnacht Köln bot ein fulminantes Festivalprogramm, das Besucher zu Fuß oder mit den vier kostenlosen Shuttle-Bussen erkunden konnten.


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Bartning.Bartning.Bartning. Architekt der Moderne

06.10.2019 — 25.10.2020

Die Ausstellung zeigt das Werk von Otto Bartning (1883-1959), einem der Begründer der Bauhaus-Idee und ein Protagonist des modernen Kirchenbaus. Im Zentrum der Ausstellung steht Bartnings Beitrag zur Entwicklung des seriellen Bauens. Bis heute einzigartig ist das von ihm ab 1945 entwickelte Notkirchenprogramm. Die Modernisierung der Architektur und der Bauproduktion ist zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein wichtiges Anliegen der reformorientierten Architekten. Vorbild ist die industrielle Produktion der Automobilindustrie in Amerika. Architekten übertragen die Arbeitszerlegung und serielle Fertigung auf die Bauproduktion in Europa. Es entstehen Wohnbauten nach industriellen Herstellungsmethoden. Otto Bartning ist an dieser Entwicklung wesentlich beteiligt. Er überträgt die industrielle Produktion auch auf den Kirchenbau und entwickelt richtungsweisende Siedlungs- und Sozialbauten. Bei aller Funktionalität und Ökonomie versucht er der menschlichen und spirituellen Dimension stets Raum zu geben.


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