Kapitäne aus Warnemünde

Barometer

Das Barometer der JOHANNES KEPLER. Schiffer war Stephan Jantzen.

Bowle
Kapitän Peter Grimm brachte die Bowle 1796 aus England mit.
Porzellanpfeifenköpfe
„Den Kalkstümmel (Bappen, Koesel, Knoesel) hadden wi jo ümmer in de Gang.“ So erzählte ein alter Warnemünder Seemann vor ca. 100 Jahren.
Untypisches Diorama

Das Diorama der Martha Brockelmann ist ungewöhnlich. Eigentlich ließen sich Kapitäne Ölbilder ihrer Schiffe anfertigen. Darüber hinaus ist es sehr detailreich.

Mitbringsel der Seefahrer
Die Seeleute brachten aus den verschiedensten Regionen der Welt Erinnerungsstücke mit. Wie etwa diesen Fächer aus Polynesien.
Tabakkiste
Die Tabakkiste des Kapitäns Jürgen Vick. Diese wurde vermutlich bei einer der Fahrten an die baltische oder russische Küste erworben.
Anton Steinmetz
Mit 8 Jahren gelangte der Junge nach Warnemünde, nachdem der Kapitän Heinrich Ohlerich ihn von einer seiner Fahrten ins Kongogebiet mitbrachte.

Auf allen sieben Meeren - Warnemünder Kapitäne im 19. Jahrhundert

Am 19. Juni 2016 endet die Sonderausstellung über die Warnemünder Kapitäne. Die Exposition nimmt die Besucher mit auf eine große Reise rund um die Welt. Damals, vor 150 Jahren, zählte die Rostocker Segelflotte zu den größten in der Ostsee. Ganz klar, dass auf  den rund 400 Segelschiffen gut ausgebildete Kapitäne dringend benötigt wurden. Viele Warnemünder Seeleute nutzten die Gelegenheit, erwarben das Kapitänspatent und gingen auf große, oft äußerst gefährliche Fahrt. Sie brachten Kohle aus England nach Nordrussland, Schweden, Dänemark und Afrika. Aus Übersee transportierten sie Häute, Wolle, Hanf, Hölzer und Reis nach Europa. Beispielsweise fuhren die Warnemünder Paul und Ludwig Albrand nach Nord- und Südamerika, Alfred Gornitzka nach Persien, Heinrich Ohlerich nach Afrika und Stephan Jantzen, der spätere Warnemünder Lotsenkapitän, nach Fernost. Einige Fahrensleute, so belegen es alte Unterlagen, segelten sogar mehrmals um die Welt. Einige Objekte zeigt das Album.