Östlich des Münsters entstand 1598 das so genannte Alte Schulhaus, das 1886 erweitert wurde. Die Stellung des Gebäudes ist ein Meisterstück. Der Westgiebel sitzt auf der Kirchhofmauer auf, während die darunter verlaufende Färbergasse mit einem Bogen überspannt wird. Auf diese Wise kann sich die östliche Ausrichtung der Kirchendächer mit der Längsseite des Schulhauses fortsetzen. Von unten her, vom Schulgässchen aus gesehen, staffeln sich in verwegenen Schüben große Baumassen den Hang hinauf.
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