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Heinrich Bürkel wurde vor über 200 Jahren in Pirmasens geboren – im Jahr 1802. Seine Familie hatte eine Gaststätte, über der sie wohnte. Das Haus in der Hauptstraße 72 siehst du in der großen Fotografie an der Wand. 

Schon als Kind zeichnete Heinrich Bürkel gern. Er beobachtete die Menschen, Tiere und das Leben um sich herum ganz genau. Das Zeichnen war für ihn eine Art, genau hinzusehen, und eine Möglichkeit, Interessantes festzuhalten. Denn fotografieren konnte er damals noch nicht. 

Als junger Mann zog Heinrich Bürkel in eine große Stadt: nach München. Dort wollte er Künstler werden. Als Student der Kunstakademie lernte er, wie man mit Pinseln, Leinwänden und Ölfarben arbeitet. Aber das Wichtigste brachte er sich selbst bei: genau hinzuschauen.

Heinrich Bürkel reiste viel. Er wanderte durch die Berge und machte lange Spaziergänge über das Land. Dabei hatte er fast immer Papier und Bleistift im Gepäck. Wenn er etwas Spannendes sah, zeichnete er es schnell. Manchmal malte er daraus später große Bilder in seinem Atelier. 

Viele Menschen mochten seine Kunst, weil sie Vertrautes zeigte, fröhlich und spannend, aber nie bedrohlich war. Man konnte sich vorstellen, selbst mitten im Bild zu stehen.

Heinrich Bürkel lebte die meiste Zeit seines Lebens in München. Er heiratete und hatte vier Kinder. Er starb im Jahr 1869. Seine Bilder gibt es aber bis heute – und jetzt kannst du sie hier entdecken.

Schau dir die Bilder in den nächsten Räumen genau an: Vielleicht siehst du die Welt danach ein bisschen mit Heinrich Bürkels Augen.