Station: [5] Wallfahrer auf dem Weg

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Wallfahrer auf dem Weg

 

Ein ganz wesentlicher Bestandteil der Wallfahrt ist die Überwindung einer gewissen Wegstrecke, das "Unterwegs-Sein" zur Gnadenstätte. Weggefallen sind frühere Erschwernisse wie das Gehen barfuß, auf den Knien oder mit ausgespannten Armen.

 

Im Wallfahrtsmuseum wird das Beispiel der Wallfahrer aus Ruhmannsfelden behandelt; auf den schrägen Ablagen sehen Sie jeweils ein Foto mit Angabe des Ortes, der Uhrzeit und des jeweiligen Gebetes. Nach einer kurzen Andacht in der Ruhmannsfeldener Pfarrkirche wird um 4 Uhr früh der etwa 50 km lange Fußmarsch angetreten. Auf der gesamten Strecke werden verschiedene Gebete gesprochen und Lieder gesungen. Die Abfolge der Gebete ist genau geregelt und in einem Büchlein des Pilgerführers festgehalten – selbstverständlich auch die Pausen. Auf dem Weg schließen sich nach und nach weitere Wallfahrer an. Am Ortsrand von Neukirchen werden die Wallfahrer vom Neukirchener Pfarrer empfangen. Vor dem Einzug in die Wallfahrtskirche erfolgt ein dreimaliger Kniefall. Während der Pilgermesse erhalten die Wallfahrer den Pilgersegen. Mitgebrachte Devotionalien werden geweiht und Jubiläumspilger ausgezeichnet.

 

Einige Teilnehmer übernachten in Neukirchen und begeben sich am nächsten Morgen auf den Rückweg.