Station: [168] Kreuz in der St. Urbanusstraße

  • Museum Bürgstadt

Das Kreuz wurde 1747 errichtet. Die Inschrift im Sockel lautet: "Dies Bildnis, Haben Zu Ehr des am Kreuz sterbenden Jesu, Eine Löbliche Gemeind Bürgstatt und verschidene Guthäter Aufrichten Lassen. Im Jahr 1747." Die Gemeinde Bürgstadt hat seinerzeit zwei Drittel der Kosten übernommen. Der Maler Nicolaus Hoof aus Mudau, der im Jahr 1748 den Wendelinusaltar in der Martinskapelle neu gefasst hat, erhielt für das Anstreichen eines Kruzifix "bey den Bischofsweinbergen" 10 Gulden und 50 Kreuzer. Das Kreuz stand früher inmitten von Feld und Weinbergen in der Flur. 1968 wurde das Kreuz bei einem Unfall umgefahren. Nach Restaurierung wurde es bei der Bittprozession im Mai 1969 wieder geweiht.