Station: [11] Entstehung des Freundschaftstempels

  • Gleimhaus - Museum der deutschen Aufklärung

1747 verließ Gleim Berlin, weil er in Halberstadt das Amt des Domsekretärs bekommen hatte. Zu dieser Zeit fing er an, die Freunde, die er in Berlin zurück ließ, malen zu lassen.

 

Die drei Bildnisse mit den Mützen hier gehören zu den allerfrühesten, die Gleim hat malen lassen. Darauf könnte man auch selbst kommen. Hast du eine Idee, wie?

 

 

Aber gewiss doch! Wenn die Freunde ohngefähr gleichaltrig wie Gleim waren, und Gleim damals noch jung war, dann waren wohl auch die Freunde noch jung.

 

Allerdings zählten später auch viele jüngere Dichter zu seinen Freunden.

 

Ich möchte dir diese drei frühen Freunde mit den Mützen kurz vorstellen:

 

Der Herr mit der roten Mütze in der Mitte ist Ewald Christian von Kleist, ein Dichter und Offizier und einer der engsten Freunde Gleims. Er war ein sehr edler und oft auch etwas trauriger Mensch. Im Siebenjährigen Krieg ist er gefallen. Gleim hat diesen Verlust nie verwunden.

 

Karl Wilhelm Ramler, links neben Kleist, ist Dichter und lebt in Berlin.

 

Lukas Friedrich Langemack, rechts neben Kleist, war Jurist und Schriftsteller. Ist aber toll geworden und früh gestorben.