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Trauma ReCoded

Haci Sami Yaman lebt und arbeitet in Berlin. Das Sehen ersetzt er durch das Ertasten „kosmischer Vibrationen“ und schafft beeindruckende Werke aus Punkten, Linien und kalligrafischen Elementen. Seine Welt-Codierungen verbindet er mit mystischen Schriften wie der Kabbala und Grigori Grabovois Zahlensystem. Yamans Kunst eröffnet besondere Zugänge zur Wahrnehmung und zeigt alternative Perspektiven jenseits visueller Normen.

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Unendliche Welten

Die Arbeiten von Ilona Marsiske, Marina Schreiber und Stefan Tiersch brechen mit Gewohntem und öffnen visuelle Erfahrungsräume zwischen Makro- und Mikrokosmos. Marsiskes (*1961) Werke kreisen um Anderswelten, Multiversen und das Kosmische – als poetische Gegenentwürfe zum gelebten Realismus. Tierschs (*1982) florale Verflechtungen breiten sich über Papier, Leinwand und ungewöhnliche Bildträger wie Schallplatten aus und laden zum Erkunden hybrider Pflanzen- und Fabelwesen ein. Schreibers (*1958) feingliedrige Plastiken aus verwobenen, elektronischen Widerständen, Perlen und Polymeren, die sie „Biomorphe Abstraktionen“ nennt, erinnern in ihrer Formenvielfalt an Mikroorganismen. Durch ihre künstlerische Transformation lösen sie sich von biologischen Vorbildern und veranschaulichen den schöpferischen Variationsreichtum des Lebendigen.