Die Stadt Tuttlingen präsentiert die in Peru geborene, international anerkannte Künstlerin Cecilia Paredes erstmals in Deutschland. Paredes ist bekannt durch ihre außergewöhnlichen fotografischen Selbstporträts. Diese Werke befassen sich mit Migration und Heimat, Natur und Zivilisation sowie mit einer kollektiven Poetik. Paredes verbindet wirkkräftig fotografische und performative Arbeiten, für die sie aus vielen Quellen schöpft, u. a. aus prägenden Kindheitserlebnissen, peruanischer Kolonialgeschichte und einer tief empfundenen Ehrfurcht vor der Natur. Ein längerer Aufenthalt in Costa Rica Ende der 1990er Jahre bestätigte Paredes‘ Leidenschaft für Landschaft, Mythologie, Kosmologie, Literatur und Anthropologie, die bis heute anhält.Für ihre performativen Fotos „Animal of my time“ vollzieht die Künstlerin eine Transformation und wird selbst zum Tier. „Meine Beziehung zur Natur basiert auf Bewunderung und Liebe und ist von grundlegender Bedeutung für mein Leben und meine Arbeit. Je besser man Tiere und Pflanzen kennt, desto mehr respektiert man sie. Ich möchte eine innige Verbindung zu ihnen aufbauen: Ich studiere und ahme sie nach.“Außerdem wird Paredes‘ Serie „Landscapes“ zu sehen sein. Für diese Bilder hat sie ihren Körper jeweils so bemalt, dass er sich vor kunstvoll gemusterten, floralen Hintergründen derart tarnt, dass der Betrachter kaum erkennen kann, wo er beginnt und wo er endet. In diesen Fotografien thematisiert die Künstlerin die Komplexität der Migration, bei der ein Individuum an einem neuen Ort existiert, aber dennoch nicht vollständig wahrgenommen wird.Armadillo, performative Fotografie, 2002.Eröffnung Freitag, 22. Mai 2026, 19 UhrFührung Mittwoch, 10. Juni 2026, 17 UhrWorkshop künstlerische FotografieSamstag, 13. Juni 2026, 10:30 Uhr – 17 UhrWorkshop Zeichnen nach der NaturSamstag, 4. Juli 2026, 10:30 – 17 UhrEureka! Kunstworkshops für KinderFreitag, 12. Juni 2026, 15 – 17 Uhr (8 – 12 Jahre)Samstag, 13. Juni 2026, 10 – 12 Uhr (4 – 7 Jahre)Ein weiterer Werkkomplex widmet sich dem Thema des Fliegens, mit dem sich Cecilia Paredes seit Beginn ihrer künstlerischen Arbeit beschäftigt. Für die Künstlerin ist die Verwendung von Gefieder oder Flügeln symbolisch mit Rebellion und Freiheit verbunden. Sie bezieht sich außerdem auf die Kulturgeschichte: Das Motiv der Feder hat in ihrem Heimatland Peru epochenübergreifend eine wichtige Bedeutung.Cecilia Paredes (geb. 1950) mit Wohnsitz in Philadelphia/USA studierte an der Päpstlichen Katholischen Universität von Peru in Lima, der Cambridge School of Art in England und der Scuola Libera del Nudo der Akademie der Bildenden Künste in Rom. Sie kann auf eine umfangreiche internationale Ausstellungstätigkeit zurückblicken und war 2005 im lateinamerikanischen Pavillon der 51. Biennale von Venedig vertreten.
23. May 2026 - 12:09
Rathausstr 7
Tuttlingen
78532
Deutschland

Aktueller Termin von "Galerie Tuttlingen"

CECILIA PAREDES - A circular flight

23. May 2026 - 12:09 – 12. Jul 2026 - 12:08
Galerie Tuttlingen

Die Stadt Tuttlingen präsentiert die in Peru geborene, international anerkannte Künstlerin Cecilia Paredes erstmals in Deutschland. Paredes ist bekannt durch ihre außergewöhnlichen fotografischen Selbstporträts. Diese Werke befassen sich mit Migration und Heimat, Natur und Zivilisation sowie mit einer kollektiven Poetik. Paredes verbindet wirkkräftig fotografische und performative Arbeiten, für die sie aus vielen Quellen schöpft, u. a. aus prägenden Kindheitserlebnissen, peruanischer Kolonialgeschichte und einer tief empfundenen Ehrfurcht vor der Natur. Ein längerer Aufenthalt in Costa Rica Ende der 1990er Jahre bestätigte Paredes‘ Leidenschaft für Landschaft, Mythologie, Kosmologie, Literatur und Anthropologie, die bis heute anhält.
Für ihre performativen Fotos „Animal of my time“ vollzieht die Künstlerin eine Transformation und wird selbst zum Tier. „Meine Beziehung zur Natur basiert auf Bewunderung und Liebe und ist von grundlegender Bedeutung für mein Leben und meine Arbeit. Je besser man Tiere und Pflanzen kennt, desto mehr respektiert man sie. Ich möchte eine innige Verbindung zu ihnen aufbauen: Ich studiere und ahme sie nach.“
Außerdem wird Paredes‘ Serie „Landscapes“ zu sehen sein. Für diese Bilder hat sie ihren Körper jeweils so bemalt, dass er sich vor kunstvoll gemusterten, floralen Hintergründen derart tarnt, dass der Betrachter kaum erkennen kann, wo er beginnt und wo er endet. In diesen Fotografien thematisiert die Künstlerin die Komplexität der Migration, bei der ein Individuum an einem neuen Ort existiert, aber dennoch nicht vollständig wahrgenommen wird.

Armadillo, performative Fotografie, 2002.
Eröffnung Freitag, 22. Mai 2026, 19 Uhr
Führung Mittwoch, 10. Juni 2026, 17 Uhr
Workshop künstlerische Fotografie
Samstag, 13. Juni 2026, 10:30 Uhr – 17 Uhr
Workshop Zeichnen nach der Natur
Samstag, 4. Juli 2026, 10:30 – 17 Uhr
Eureka! Kunstworkshops für Kinder
Freitag, 12. Juni 2026, 15 – 17 Uhr (8 – 12 Jahre)
Samstag, 13. Juni 2026, 10 – 12 Uhr (4 – 7 Jahre)
Ein weiterer Werkkomplex widmet sich dem Thema des Fliegens, mit dem sich Cecilia Paredes seit Beginn ihrer künstlerischen Arbeit beschäftigt. Für die Künstlerin ist die Verwendung von Gefieder oder Flügeln symbolisch mit Rebellion und Freiheit verbunden. Sie bezieht sich außerdem auf die Kulturgeschichte: Das Motiv der Feder hat in ihrem Heimatland Peru epochenübergreifend eine wichtige Bedeutung.
Cecilia Paredes (geb. 1950) mit Wohnsitz in Philadelphia/USA studierte an der Päpstlichen Katholischen Universität von Peru in Lima, der Cambridge School of Art in England und der Scuola Libera del Nudo der Akademie der Bildenden Künste in Rom. Sie kann auf eine umfangreiche internationale Ausstellungstätigkeit zurückblicken und war 2005 im lateinamerikanischen Pavillon der 51. Biennale von Venedig vertreten.

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