Coburg | Gotha | 1826 - Ein Herzog. Zwei Residenzen.
Das ehemalige Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha ist durch enge verwandtschaftliche Verbindungen in viele Adelshäuser weltbekannt. Das Doppelherzogtum mit Landesteilen in Franken und Thüringen entstand vor 200 Jahren im November 1826. Herzog Ernst I. besaß plötzlich zwei Residenzen: Schloss Friedenstein in Gotha und Schloss Ehrenburg in Coburg mit den jeweils dazugehörenden Sammlungen, Bibliotheken und Archiven und später je einem eigenen Theater – beide Städte rund 80 Kilometer voneinander entfernt und räumlich getrennt durch den Thüringer Wald. Die Ausstellungen in Coburg und Gotha zeichnen ein facettenreiches Bild dieses ungewöhnlichen Herzogtums nach, welches nicht zuletzt durch ein zunehmend selbstbewusstes Bürgertum geprägt wurde.

