Der Übergang menschlicher Gemeinschaften zur nahrungsproduzierenden Lebensweise stellt innerhalb der Geschichte der Menschheit einen tiefgreifenden und unumkehrbaren Prozess dar. Gekennzeichnet durch die Domestikation von Wildtieren und Wildpflanzen führte er zu Sesshaftigkeit, deutlichem Bevölkerungswachstum und der Umwandlung der Naturlandschaft in eine Kulturlandschaft. Die für die Ausbreitung bäuerlicher Lebensweise in Mitteleuropa (einschließlich des heutigen Hessen) maßgebliche Ursprungsregion liegt im sog. Fruchtbaren Halbmond zwischen heutigem Iran und Israel in Vorderasien. Von hier aus gelangen bäuerliche Kolonisten über Anatolien und die Ägäis zunächst auf den Balkan und später bis ins zentrale Mitteleuropa, wo in der Rhein-Main-Region vor fast 7500 Jahren die ersten bäuerlichen Siedlungen entstanden.Die Ausstellung präsentiert herausragende Funde aus den jungsteinzeitlichen Siedlungen Govrlevo und Zelenikovo bei Skopje. Außer dem faszinierenden Hausmodell „der großen Mutter“ werden ausdrucksstarke menschen- und tiergestaltige Statuetten sowie Gegenstände des alltäglichen Lebens präsentiert.Für diese Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich: fuehrungen.archaeologie@stadt-frankfurt.deTermin: Mittwoch, 11. November 2026, 18:00 Uhr mit Dr. Wolfgang David, Direktor des Archäologischen Museums FrankfurtKosten: Eintritt ermäßigt EUR 4,00, Führungsgebühr: EUR 12,00/ermäßigt EUR 6,00 – Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre und die Mitglieder der Freunde des Archäologischen Museums zahlen nur die ermäßigte FührungsgebührTreffpunkt: Foyer, Archäologisches Museum Frankfurt, Karmelitergasse 1Bild: Anthropomorphes Hausmodell der "Großen Mutter" aus Cerje-Govrlevo, Copyright: Stanimir Nedelkovski, mit freundlicher Genehmigung des Museums der Stadt Skopje
11. Nov 2026 - 18:00
Karmelitergasse 1
Frankfurt
60311
Deutschland

Aktueller Termin von "Archäologisches Museum Frankfurt"

"Direktorenführung" durch die Sonderausstellung "Gesichter einer neuen Ära – Erste Bauern in Nordmazedonien vor 8000 Jahren" im Archäologischen Museum Frankfurt

11. Nov 2026 - 18:00 – 11. Nov 2026 - 19:00
Archäologisches Museum Frankfurt

Der Übergang menschlicher Gemeinschaften zur nahrungsproduzierenden Lebensweise stellt innerhalb der Geschichte der Menschheit einen tiefgreifenden und unumkehrbaren Prozess dar. Gekennzeichnet durch die Domestikation von Wildtieren und Wildpflanzen führte er zu Sesshaftigkeit, deutlichem Bevölkerungswachstum und der Umwandlung der Naturlandschaft in eine Kulturlandschaft. Die für die Ausbreitung bäuerlicher Lebensweise in Mitteleuropa (einschließlich des heutigen Hessen) maßgebliche Ursprungsregion liegt im sog. Fruchtbaren Halbmond zwischen heutigem Iran und Israel in Vorderasien. Von hier aus gelangen bäuerliche Kolonisten über Anatolien und die Ägäis zunächst auf den Balkan und später bis ins zentrale Mitteleuropa, wo in der Rhein-Main-Region vor fast 7500 Jahren die ersten bäuerlichen Siedlungen entstanden.

Die Ausstellung präsentiert herausragende Funde aus den jungsteinzeitlichen Siedlungen Govrlevo und Zelenikovo bei Skopje. Außer dem faszinierenden Hausmodell „der großen Mutter“ werden ausdrucksstarke menschen- und tiergestaltige Statuetten sowie Gegenstände des alltäglichen Lebens präsentiert.

Für diese Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich: fuehrungen.archaeologie@stadt-frankfurt.de

Termin: Mittwoch, 11. November 2026, 18:00 Uhr mit Dr. Wolfgang David, Direktor des Archäologischen Museums Frankfurt

Kosten: Eintritt ermäßigt EUR 4,00, Führungsgebühr: EUR 12,00/ermäßigt EUR 6,00 – Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre und die Mitglieder der Freunde des Archäologischen Museums zahlen nur die ermäßigte Führungsgebühr

Treffpunkt: Foyer, Archäologisches Museum Frankfurt, Karmelitergasse 1

Bild: Anthropomorphes Hausmodell der "Großen Mutter" aus Cerje-Govrlevo, Copyright: Stanimir Nedelkovski, mit freundlicher Genehmigung des Museums der Stadt Skopje

Besuchen Sie die Kulturregionen Deutschlands

Alle Regionen
Alle Regionen