„Kunst und Bau: Mehrwert für Stadt, Unternehmen, BürgerInnen und KünstlerInnen? Schafft sich die Kunst durch Gestaltung im öffentlichen Raum selbst ab? Im Rahmen der Finissage der Ausstellung „THE CAMERA WAS PRESENT Michael Wesely – selected works“ Donnerstag, den 5. Dezember 2019, ab 18 Uhr nur mit Anmeldung – bis zum 01.12.2019 an info@finarts.de Auf dem Podium laden Sie zum Austausch ein: Dr. Alexandra von Stosch, Kuratorin, Artprojekt Unternehmensgruppe (Moderation) Armand Grüntuch, GRUENTUCH ERNST ARCHITEKTEN Berlin Christiane Meixner, Journalistin, Kunst & Markt, Der Tagesspiegel Christian Posthofen, Dozent Departement für Architektur, ETH Zürich Jörg Wünschel, Mitbegründer des Instituts für Kunst und Recht e.V. (IfKuR e.V.) und Rechtsanwalt Kanzlei GSK Stockmann Einlass 18 Uhr, Dauer des Panels: 18:45 – 19:30 Uhr. Für Ihr leibliches Wohl ist gesorgt. Der ausstellende Künstler Michael Wesely ist ebenfalls anwesend. [Pressetext]   Kunst eröffnet uns vielfältige Betrachtungsweisen – Bauwerke nicht minder. Was geschieht in dem Moment, da Kunst in den öffentlichen Raum gelangt? Wer ist der Adressat, das Publikum? Wie werden KünstlerInnen gewonnen und welche Bedingungen finden Sie vor? Kunst als letzte freie Bastion zwischen Provokation – Präsentation – Dekoration? Sind Kunstwerke an Häuserwänden also nicht mehr als Reflexion gesellschaftlicher Ereignisse zu sehen, sondern spiegeln das Kunstverständnis des Investors wider? Zu welchem Zweck? Und wem gehören sie – allen, den Kunstschaffenden oder den Immobilien-besitzern? Hat die Stadt einen Mehrwert oder stellt Kunst eine Aufwertung dar, die die ohnehin schon erdrückende Gentrifizierung befeuert? Die Vielfalt der Kunst ist bereichernd und auch die Projekte unterscheiden sich signifikant, schon allein in ihrer Kurz- oder Langlebigkeit. "The House" wird zur temporären Pilgerstätte, andere Arbeiten lancieren zwischen Touristenmagnet und Corporate Identity, wenn wir bspw. Balkenhols Plastik vor dem Springer-Verlagsgebäude nehmen. Es ist eben durchaus relevant, inwieweit Ausstellungsorte gleichsam als Anziehungspunkt für das öffentliche und private Interesse wirken. Idee – Kalkulation – Planung – Realisierung: Decken sich am Ende der gewünschte und der tatsächlich erzielte Effekt des Kreativtransfers? Diese Fragen werden die Podiumsgäste diskutieren – in Anwesenheit auch desjenigen Künstlers, der Kunst und Bau in weiten Strecken seines Schaffens in den Fokus genommen hat: Michael Wesely (*1963). Anhand des Mediums der Fotografie setzte er sich mit der städtebaulichen Entwicklung und Veränderung Berlins auseinander. Seine Langzeitaufnahmen des Potsdamer Platzes, des Leipziger Platzes sowie seine Langzeitbelichtungen vom Abriss des Palasts der Republik zeigt Gastgeberin Silke Althaus auch anlässlich des Mauerfalljubiläums. In seinen Fotografien, die im Grunde Zeitspeicher sind, kristallisiert und verschwindet zugleich unsere Gegenwart. Die permanente Überlagerung durch den stets offenen Verschluss der Kamera lässt entstehende Gebäude vielschichtig und zum Teil beinah transparent erscheinen. Etwas Unsichtbares einfangen zu können und gleichermaßen einen subjektiv fühlbaren Korpus zeitlicher Wahrnehmung zu schaffen, dafür ist Michael Wesely weit über Europas Grenzen bekannt. Einerseits transformiert er so monatelange Bauphasen in nur ein Bild, andererseits lässt sich die Dynamik unseres urbanen Lebens nur vage in den wie verwischten Strukturen erahnen. Die 15 großformatigen Werke in den Büroräumen von althaus finance & services gmbh und der FinArts GmbH kommunizieren Objekte der Stadt, ihr Werden, unsere Existenz, unser Handeln – unsere Verantwortung.   Die althaus finance & services gmbh finanziert Immobilien. Sowohl private InvestorInnen als auch institutionelle AnlegerInnen berät die althaus finance gmbh und findet maßgeschneiderte Lösungen für Bauträger, ArchitektInnen und Immobilienfirmen.  Die FinArts GmbH bietet Finanzierungen an für Menschen, die Kunst kaufen wollen. Der Verkauf von Kunstwerken soll so unterstützt und angeregt werden. Für Ihren Besuch am 5. Dezember 2019 empfehlen wir aufgrund eingeschränkter Parkmöglich-keiten in der Margaretenstraße das Parken in der Königsallee. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung bis zum 01.12.2019 via: info@finarts.de Abdruck kostenfrei, Beleg/Link erwünscht. Bildmaterial im Press Kit https://bit.ly/2OQAk8D und auf Anfrage pr@collectorsclub.berlin. Bildrechte: © Courtesy Michael Wesely/Galerie Fahnemann Bild: Michael Wesely, B2478 Potsdamer Platz und Leipziger Platz, Berlin (20.4.2004- 12.1.2006) © Courtesy Michael Wesely/Galerie Fahnemann
05. Dec 2019 - 00:00
Prenzlauer Allee 186
Berlin
10405
Deutschland

Aktueller Termin von "Collectors Club Berlin"

Diskussion "Kunst + Bau" im Rahmen der Finissage der Ausstellung „THE CAMERA WAS PRESENT Michael Wesely – selected works“

05. Dec 2019 - 00:00 – 05. Dec 2019 - 00:00
Collectors Club Berlin

„Kunst und Bau: Mehrwert für Stadt, Unternehmen, BürgerInnen und KünstlerInnen? Schafft sich die Kunst durch Gestaltung
im öffentlichen Raum selbst ab?

Im Rahmen der Finissage der Ausstellung
„THE CAMERA WAS PRESENT Michael Wesely – selected works“

Donnerstag, den 5. Dezember 2019, ab 18 Uhr

nur mit Anmeldung – bis zum 01.12.2019 an info@finarts.de

Auf dem Podium laden Sie zum Austausch ein:

Dr. Alexandra von Stosch, Kuratorin, Artprojekt Unternehmensgruppe (Moderation) Armand Grüntuch, GRUENTUCH ERNST ARCHITEKTEN Berlin

Christiane Meixner, Journalistin, Kunst & Markt, Der Tagesspiegel

Christian Posthofen, Dozent Departement für Architektur, ETH Zürich

Jörg Wünschel, Mitbegründer des Instituts für Kunst und Recht e.V. (IfKuR e.V.) und Rechtsanwalt Kanzlei GSK Stockmann

Einlass 18 Uhr, Dauer des Panels: 18:45 – 19:30 Uhr.

Für Ihr leibliches Wohl ist gesorgt.
Der ausstellende Künstler Michael Wesely ist ebenfalls anwesend.

[Pressetext]   Kunst eröffnet uns vielfältige Betrachtungsweisen – Bauwerke nicht minder. Was geschieht in dem Moment, da Kunst in den öffentlichen Raum gelangt? Wer ist der Adressat, das Publikum? Wie werden KünstlerInnen gewonnen und welche Bedingungen finden Sie vor?

Kunst als letzte freie Bastion zwischen Provokation – Präsentation – Dekoration? Sind Kunstwerke an Häuserwänden also nicht mehr als Reflexion gesellschaftlicher Ereignisse zu sehen, sondern spiegeln das Kunstverständnis des Investors wider? Zu welchem Zweck? Und wem gehören sie – allen, den Kunstschaffenden oder den Immobilien-besitzern? Hat die Stadt einen Mehrwert oder stellt Kunst eine Aufwertung dar, die die ohnehin schon erdrückende Gentrifizierung befeuert?

Die Vielfalt der Kunst ist bereichernd und auch die Projekte unterscheiden sich signifikant, schon allein in ihrer Kurz- oder Langlebigkeit. "The House" wird zur temporären Pilgerstätte, andere Arbeiten lancieren zwischen Touristenmagnet und Corporate Identity, wenn wir bspw. Balkenhols Plastik vor dem Springer-Verlagsgebäude nehmen. Es ist eben durchaus relevant, inwieweit Ausstellungsorte gleichsam als Anziehungspunkt für das öffentliche und private Interesse wirken.

Idee – Kalkulation – Planung – Realisierung: Decken sich am Ende der gewünschte und der tatsächlich erzielte Effekt des Kreativtransfers?

Diese Fragen werden die Podiumsgäste diskutieren – in Anwesenheit auch desjenigen Künstlers, der Kunst und Bau in weiten Strecken seines Schaffens in den Fokus genommen hat: Michael Wesely (*1963). Anhand des Mediums der Fotografie setzte er sich mit der städtebaulichen Entwicklung und Veränderung Berlins auseinander. Seine Langzeitaufnahmen des Potsdamer Platzes, des Leipziger Platzes sowie seine

Langzeitbelichtungen vom Abriss des Palasts der Republik zeigt Gastgeberin Silke Althaus auch anlässlich des Mauerfalljubiläums. In seinen Fotografien, die im Grunde Zeitspeicher sind, kristallisiert und verschwindet zugleich unsere Gegenwart. Die permanente Überlagerung durch den stets offenen Verschluss der Kamera lässt entstehende Gebäude vielschichtig und zum Teil beinah transparent erscheinen. Etwas Unsichtbares einfangen zu können und gleichermaßen einen subjektiv fühlbaren Korpus zeitlicher Wahrnehmung zu schaffen, dafür ist Michael Wesely weit über Europas Grenzen bekannt. Einerseits transformiert er so monatelange Bauphasen in nur ein Bild, andererseits lässt sich die Dynamik unseres urbanen Lebens nur vage in den wie verwischten Strukturen erahnen.
Die 15 großformatigen Werke in den Büroräumen von althaus finance & services gmbh und der FinArts GmbH kommunizieren Objekte der Stadt, ihr Werden, unsere Existenz, unser Handeln – unsere Verantwortung.

 

Die althaus finance & services gmbh finanziert Immobilien. Sowohl private InvestorInnen als auch institutionelle AnlegerInnen berät die althaus finance gmbh und findet maßgeschneiderte Lösungen für Bauträger, ArchitektInnen und Immobilienfirmen. 

Die FinArts GmbH bietet Finanzierungen an für Menschen, die Kunst kaufen wollen. Der Verkauf von Kunstwerken soll so unterstützt und angeregt werden.

Für Ihren Besuch am 5. Dezember 2019 empfehlen wir aufgrund eingeschränkter Parkmöglich-keiten in der Margaretenstraße das Parken in der Königsallee. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung bis zum 01.12.2019 via: info@finarts.de

Abdruck kostenfrei, Beleg/Link erwünscht. Bildmaterial im Press Kit https://bit.ly/2OQAk8D und auf Anfrage pr@collectorsclub.berlin.
Bildrechte: © Courtesy Michael Wesely/Galerie Fahnemann

Bild: Michael Wesely, B2478 Potsdamer Platz und Leipziger Platz, Berlin (20.4.2004- 12.1.2006) © Courtesy Michael Wesely/Galerie Fahnemann

Infos:
www.finarts.de