12 Uhr Rundgang mit den Kurator:innen Andrea Wieloch und Friz Trzeciak14 Uhr Gespräch „War‘s das jetzt mit Vielfalt?! Wie Utopien Museen durcheinanderbringen“Am Museum Utopie und Alltag hängt seit einiger Zeit ein großes Banner: „Lasst uns Freunde sein!“ Klingt erstmal nett – fast ein bisschen kitschig. Dahinter steckt eine Ausstellung über ein Thema, das viele gerade ziemlich beschäftigt: Wie gehen wir eigentlich miteinander um, wenn wir unterschiedlich sind?Die Ausstellung heißt „Fremde Freunde“ und schaut sich an, wie die Idee von „Völkerfreundschaft“ früher gedacht war – und was davon heute noch übrig ist. Denn viele haben momentan auch das Gefühl, dass die Gesellschaft eher auseinanderdriftet, statt zusammenzuwachsen.Am 7. Juni ist Schluss mit der Ausstellung. Aber einige Fragen bleiben: Warum hat sich das Museum überhaupt auf dieses Thema eingelassen? Wieso hat es für Diskussionen gesorgt? Ist das Interesse an Diversität jetzt schon wieder vorbei – oder fängt die Debatte eigentlich erst richtig an? Stehen Museen in ländlichen Regionen hier vor anderen Herausforderungen als solche in Städten? Kurzum: Was haben wir aus der Auseinandersetzung mit „Völkerfreundschaft“ gelernt?Darüber sprechen wir mit den Kurator:innen Andrea Wieloch und Friz Trzeciak, der Spezialistin für die Sichtbarmachung von Ungleichheiten in Kulturinstitutionen Pegah Byroum-​​Wand sowie dem Historiker Patrice Poutrus (angefragt). Moderation: Christine Gerbich, Leiterin Museum Utopie und Alltag.ab 16 Uhr Gartenparty mit DJ Schmolli Dr. Pegah Byroum-​​Wand erforscht Formate, die sich an Antidiskriminierung, Diversität, Machtkritik und postmigrantischen Perspektiven orientieren und setzt diese in zahlreichen Projekten mit Kulturinstitutionen um.Dr. Friz Trzeciak ist am Institut für Diversitätsforschung an der Universität Göttingen beschäftigt. Im Rahmen der Habilitation arbeitet Friz wissenschaftlich und aktivistisch zu intersektionalen Verflechtungen postkolonialer und postsozialistischer Machtordnungen.Andrea Wieloch verantwortet den Bereich „Ausstellung, Dialog und Kultur“ am im Aufbau befindlichen Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation in Halle (Saale). Die Kulturmanagerin und Medienwissenschaftlerin leitete zuvor das Museum Utopie und Alltag.
07. Jun 2026 - 12:00
Erich-Weinert-Allee 3
Eisenhüttenstadt
15890
Deutschland

Aktueller Termin von "Museum Utopie und Alltag"

Finissage "Fremde Freunde. Völkerfreundschaft zwischen Ideal und Wirklichkeit"

07. Jun 2026 - 12:00 – 07. Jun 2026 - 21:00
Museum Utopie und Alltag

12 Uhr Rundgang mit den Kurator:innen Andrea Wieloch und Friz Trzeciak

14 Uhr Gespräch „War‘s das jetzt mit Vielfalt?! Wie Utopien Museen durcheinanderbringen“

Am Museum Utopie und Alltag hängt seit einiger Zeit ein großes Banner: „Lasst uns Freunde sein!“ Klingt erstmal nett – fast ein bisschen kitschig. Dahinter steckt eine Ausstellung über ein Thema, das viele gerade ziemlich beschäftigt: Wie gehen wir eigentlich miteinander um, wenn wir unterschiedlich sind?

Die Ausstellung heißt „Fremde Freunde“ und schaut sich an, wie die Idee von „Völkerfreundschaft“ früher gedacht war – und was davon heute noch übrig ist. Denn viele haben momentan auch das Gefühl, dass die Gesellschaft eher auseinanderdriftet, statt zusammenzuwachsen.

Am 7. Juni ist Schluss mit der Ausstellung. Aber einige Fragen bleiben: Warum hat sich das Museum überhaupt auf dieses Thema eingelassen? Wieso hat es für Diskussionen gesorgt? Ist das Interesse an Diversität jetzt schon wieder vorbei – oder fängt die Debatte eigentlich erst richtig an? Stehen Museen in ländlichen Regionen hier vor anderen Herausforderungen als solche in Städten? Kurzum: Was haben wir aus der Auseinandersetzung mit „Völkerfreundschaft“ gelernt?

Darüber sprechen wir mit den Kurator:innen Andrea Wieloch und Friz Trzeciak, der Spezialistin für die Sichtbarmachung von Ungleichheiten in Kulturinstitutionen Pegah Byroum-​​Wand sowie dem Historiker Patrice Poutrus (angefragt). Moderation: Christine Gerbich, Leiterin Museum Utopie und Alltag.

ab 16 Uhr Gartenparty mit DJ Schmolli

 

Dr. Pegah Byroum-​​Wand erforscht Formate, die sich an Antidiskriminierung, Diversität, Machtkritik und postmigrantischen Perspektiven orientieren und setzt diese in zahlreichen Projekten mit Kulturinstitutionen um.

Dr. Friz Trzeciak ist am Institut für Diversitätsforschung an der Universität Göttingen beschäftigt. Im Rahmen der Habilitation arbeitet Friz wissenschaftlich und aktivistisch zu intersektionalen Verflechtungen postkolonialer und postsozialistischer Machtordnungen.

Andrea Wieloch verantwortet den Bereich „Ausstellung, Dialog und Kultur“ am im Aufbau befindlichen Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation in Halle (Saale). Die Kulturmanagerin und Medienwissenschaftlerin leitete zuvor das Museum Utopie und Alltag.

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