Höseler Reh-Tag - Tag der offenen Tür im Oberschlesischen Landesmuseum
Ratingens Stadtteil Hösel wird 800 Jahre. Der Stadtteil feiert seinen Geburtstag mit einem attraktiven Festprogramm, das in der Woche vom 1. bis zum 8. Juli seinen Höhepunkt findet. Das Oberschlesische Landesmuseum ist als kultureller Mittelpunkt des Ortes maßgeblich beteiligt und eingebunden.
Im Mittelpunkt steht als Kreativ-Projekt das „Höseler Reh“. Das Wappentier des Stadtteils, das als Bronzeskulptur im Höseler Kreisverehr steht, wurde von Fritz Rupprecht Mathieu geschaffen.
12.30 - 14.30 Uhr
Reh-Auktion
Die Chancen, ein einmaliges Kunstwerk zu ersteigern, sind groß: In den letzten Wochen haben verschiedene Höseler Organisationen Reh-Rohlinge kreativ gestaltet. Von dem Erlös werden neue Bänke im Ort aufgestellt. (Ausreichend Bargeld ist mitzubringen.)
11 - 17 Uhr
Eingebunden ist diese Aktion in ein kurzweiliges Programm: Höseler Vereine stellen sich vor. Dabei ist der Förderverein der Wilhelm-Busch-Schule. Der TV Hösel testet die Fitness der Besucher und lädt ein zum Purzelbaumwettbewerb. Die freiwillige Feuerwehr zerschneidet ein Auto. Die Waldschule erzählt über Wald und Rehe. Der Kulturkreis Hösel sorgt mit einem Jazz-Trio für die musikalische Unterhaltung.
Speziell für Kinder: Kinderschminken und Reh-Ohren basteln
Im Museum vermittelt die Ausstellung "800 Jahre Hösel" unterschiedliche Blickwinkel auf den Stadtteil. Viertklässler der Wilhelm-Busch-Schule haben individuelle Karten Hösels mit ihren Lieblingsorten angefertigt. Ein Graffiti von Kindern und Jugendlichen aus dem JUZ Hösel zeigt deren künstlerisch-kreative Umsetzung des Themas "Heimat". Dazu kommen historische Fotografien aus der Sammlung von Helmut Kuwertz.
Mit Kurzführungen wird an diesem Tag bereits ein Preview auf die neue Sonderausstellung "Schaukelpferd und Zinnsoldaten. Kindheit und Jugend in Schlesien" geboten.
Für das leibliche Wohl mit süßen und herzhaften Leckereien sorgt die Bäckerei Müller.
Foto: noch ganz in Weiß, aber schon bald farbig gestaltet. Das Höseler Reh wird zum Mittelpunkt eines Kreativprojekts im Oberschlesischen Landesmuseum
Fotonachweis: OSLM

