Im STUDIO: DANIEL NIKOLAUS CHODOWIECKI: Kunst - Familie - Moral
Kuriose Heiratsanträge und absurd aufgetürmte Frisuren gehören zum Motivrepertoire des in Berlin tätigen Künstlers Daniel Nikolaus Chodowiecki (1726–1801). Er gilt als einer der bedeutendsten Graphikkünstler des 18. Jahrhunderts. Seine kleinformatigen Illustrationen für die damals beliebten Taschenkalender bestechen auch heute durch ihre genaue Beobachtung und humorvolle Umsetzung. Der Coburger Herzog Franz Friedrich Anton (1750–1806) begeisterte sich für Chodowieckis Werke und erwarb für sein Kupferstichkabinett über 4000 Druckgraphiken und rund 200 Handzeichnungen.
Anlässlich des 300. Geburtstags von Daniel Nikolaus Chodowiecki gibt die Studio-Ausstellung
in den Kunstsammlungen der Veste Coburg einen Einblick in das vielfältige zeichnerische und
druckgraphische Werk. Dabei stehen die persönlichen Skizzen von engen Familienmitgliedern und das gemeinsame künstlerische Schaffen ebenso im Mittelpunkt wie die vom Gedanken der Aufklärung geprägten druckgraphischen Serien.
Die Ausstellung ist Teil des Jubiläumsjahres Chodowiecki300 - instagram.com/chodowiecki300.

