Nora Bierich stellt im Gespräch mit Beate Wonde das von ihr übersetzte Porträt des Bildhauers Giacometti aus der Feder seines japanischen Freundes, des Philosophen Yanaihara Isaku, vor. Piet Meyer Verlag, Bern 2018 Isaku Yanaihara (1918–1989) war ein japanischer Philosophieprofessor und Schriftsteller, der in den fünfziger Jahren zu Forschungszwecken in Paris lebte und dort mit diversen Philosophen und Künstler verkehrte. Er befreundete sich mit Alberto Giacometti, der mehrere Porträts und Büsten von ihm fertigte. Yanaihara schob seine Rückreise nach Japan immer wieder auf, um dem Künstler weiterhin Modell sitzen zu können, und kam auch in den folgenden Jahren mehrfach nach Paris zurück. Auf der Grundlage dieser Sitzungen und der vielen Gespräche mit seinem Freund schrieb Yanaihara viele Bücher über Giacometti. Sein Tagebuch ist das persönlichste Zeugnis dieser Freundschaft, das auch die Beschreibung der Liebesbeziehung zu Annette Giacometti umfasst, weshalb das Buch lange nicht ungekürzt erscheinen durfte. Jetzt liegt die Geschichte dieser großen Freundschaft zum ersten Mal auf Deutsch vor.   Nora Bierich studierte Philosophie und Japanologie in Berlin und Tokyo und übersetzt seit über zwanzig Jahren japanische Literatur. 2008 erhielt sie für ihre Übertragung von Ôe Kenzaburôs Tagame. Berlin – Tokyo den Übersetzerpreis der Japan Foundation. Nora Bierich lebt und arbeitet in Berlin. Termin 23.5.2019 Ort: in der Mori-Ôgai-Gedenkstätte, Luisenstr. 39, 10117 Berlin, 1.Stock Beginn: 18 Uhr
23. May 2019 - 00:00
Luisenstrasse 39, 1. Stock
Berlin
10117
Deutschland

Aktueller Termin von "Mori-Ogai-Gedenkstätte"

ISAKU YANAIHARA: MIT ALBERTO GIACOMETTI - Ein Tagebuch

23. May 2019 - 00:00 – 23. May 2019 - 00:00
Mori-Ogai-Gedenkstätte

Nora Bierich stellt im Gespräch mit Beate Wonde das von ihr übersetzte Porträt des Bildhauers Giacometti aus der Feder seines japanischen Freundes, des Philosophen Yanaihara Isaku, vor. Piet Meyer Verlag, Bern 2018

Isaku Yanaihara (1918–1989) war ein japanischer Philosophieprofessor und Schriftsteller, der in den fünfziger Jahren zu Forschungszwecken in Paris lebte und dort mit diversen Philosophen und Künstler verkehrte. Er befreundete sich mit Alberto Giacometti, der mehrere Porträts und Büsten von ihm fertigte. Yanaihara schob seine Rückreise nach Japan immer wieder auf, um dem Künstler weiterhin Modell sitzen zu können, und kam auch in den folgenden Jahren mehrfach nach Paris zurück. Auf der Grundlage dieser Sitzungen und der vielen Gespräche mit seinem Freund schrieb Yanaihara viele Bücher über Giacometti. Sein Tagebuch ist das persönlichste Zeugnis dieser Freundschaft, das auch die Beschreibung der Liebesbeziehung zu Annette Giacometti umfasst, weshalb das Buch lange nicht ungekürzt erscheinen durfte. Jetzt liegt die Geschichte dieser großen Freundschaft zum ersten Mal auf Deutsch vor.

 

Nora Bierich studierte Philosophie und Japanologie in Berlin und Tokyo und übersetzt seit über zwanzig Jahren japanische Literatur. 2008 erhielt sie für ihre Übertragung von Ôe Kenzaburôs Tagame. Berlin – Tokyo den Übersetzerpreis der Japan Foundation. Nora Bierich lebt und arbeitet in Berlin.

Termin 23.5.2019

Ort: in der Mori-Ôgai-Gedenkstätte, Luisenstr. 39, 10117 Berlin, 1.Stock

Beginn: 18 Uhr

Infos:
https://u.hu-berlin.de/ogai