«Chamber, Chamber» – der doppelte Titel eröffnet ein Feld möglicher Deutungen: Kammer und Kabinett, Bildraum und Bühne, Spiegelraum und Echo. Er verweist zugleich auf Intimität und Inszenierung, auf das wiederholte Betreten von Räumen, in denen sich Bilder überlagern, verwandeln und neu entfalten.In diesem Spannungsfeld begegnen sich die Kunstschaffenden Kyra Tabea Balderer und Raphael Egil. Balderer arbeitet medienübergreifend, mit einem Schwerpunkt auf Fotografie. Ihre Werke entstehen durch Re-Inszenierungen, durch das Spiel von Fremdem und Vertrautem, durch Verschiebungen bekannter Perspektiven. Ähnlich greift Egil in seiner Malerei kunsthistorische Traditionen auf und erprobt die Möglichkeiten des Mediums neu. Beide verbindet ein präzises Gespür für die Variation von Motiven, für Wiederholung und Transformation, für das Spiel mit kunsthistorischen Referenzen und zeitgenössischen Bildstrategien – Aspekte, die sie im Dialog mit der Sammlung des Kunsthaus Zug weiter entfalten und neu inszenieren.So lädt «Chamber, Chamber» dazu ein, die Bildräume zweier eigenständiger Positionen zu durchschreiten. Durch den Dialog ihrer Werke entsteht ein «Kammer-Spiel» der Bilder, das Fragen nach Original und Variation, Stille und Inszenierung, Erinnerung und Zukunft anklingen lässt.Kuratiert von Jana Bruggmann
24. Oct 2026 - 00:00
Dorfstrasse 27
Zug
6301
Schweiz

Aktueller Termin von "Kunsthaus Zug"

Kyra Tabea Balderer, Raphael Egil – Chamber, Chamber

24. Oct 2026 - 00:00 – 07. Feb 2027 - 00:00
Kunsthaus Zug

«Chamber, Chamber» – der doppelte Titel eröffnet ein Feld möglicher Deutungen: Kammer und Kabinett, Bildraum und Bühne, Spiegelraum und Echo. Er verweist zugleich auf Intimität und Inszenierung, auf das wiederholte Betreten von Räumen, in denen sich Bilder überlagern, verwandeln und neu entfalten.

In diesem Spannungsfeld begegnen sich die Kunstschaffenden Kyra Tabea Balderer und Raphael Egil. Balderer arbeitet medienübergreifend, mit einem Schwerpunkt auf Fotografie. Ihre Werke entstehen durch Re-Inszenierungen, durch das Spiel von Fremdem und Vertrautem, durch Verschiebungen bekannter Perspektiven. Ähnlich greift Egil in seiner Malerei kunsthistorische Traditionen auf und erprobt die Möglichkeiten des Mediums neu. Beide verbindet ein präzises Gespür für die Variation von Motiven, für Wiederholung und Transformation, für das Spiel mit kunsthistorischen Referenzen und zeitgenössischen Bildstrategien – Aspekte, die sie im Dialog mit der Sammlung des Kunsthaus Zug weiter entfalten und neu inszenieren.

So lädt «Chamber, Chamber» dazu ein, die Bildräume zweier eigenständiger Positionen zu durchschreiten. Durch den Dialog ihrer Werke entsteht ein «Kammer-Spiel» der Bilder, das Fragen nach Original und Variation, Stille und Inszenierung, Erinnerung und Zukunft anklingen lässt.

Kuratiert von Jana Bruggmann

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