Mit den Göttern durch das Jahr: Religiöse Feste im römischen Frankfurt
Die Führung ist geeignet für Familien mit Kindern ab 9 Jahren
Während sich die Menschen im modernen Frankfurt auf das bevorstehende Weihnachtsfest einstimmen, lohnt ein Blick in die fernere Vergangenheit: Wie beging man vor rund 1800 Jahren im Rhein-Main-Gebiet religiöse Gedenktage und wie gliederten diese den Jahresablauf?
Die archäologischen Funde aus der römischen Stadt Nida (Frankfurt am Main-Heddernheim) scheinen auf den ersten Blick nur wenige Hinweise auf die Feier- und Festkultur der Menschen im antiken Frankfurt zu geben. Doch bei genauerem Hinsehen erlauben sie Einblicke in eine für uns heute fremde Welt, in der zahlreiche Festtage für verschiedene Gottheiten zum Alltag gehörten.
Führung von und mit Dr. Carsten Wenzel, Kustos der Abteilung Provinzialrömische Archäologie
Termin: Sonntag, 13. Dezember 2026, 11 Uhr
Treffpunkt: Foyer, Archäologisches Museum Frankfurt, Karmelitergasse 1
Kosten: Eintritt ermäßigt EUR 5,00, Führungsgebühr EUR 5,00/ermäßigt EUR 3,00, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre und die Freunde des Archäologischen Museums Frankfurt zahlen nur die ermäßigte Führungsgebühr.
Foto: Inschrift der Dendrophoren aus Nida. Die Mitglieder dieses Kultvereins hatten eine tragende Rolle im Rahmen des Frühlingsfestes für die Göttin Magna Mater/Kybele (Copyright Foto: U. Dettmar / AMF).

