Synagogen, Betstuben und Hochschulen: die Vielfalt der jüdischen Religion in der Spandauer Vorstadt
Ab August bieten wir jeden ersten Sonntag im Monat bis November einen thematischen Stadtrundgang an, den man sonst auf der digitalen Karte unserer Webseite https://jewishmitteberlin.de findet.
Wie sah der Alltag im Scheunenviertel aus? Wo hat die berühmte Dichterin Mascha Kaléko im Scheunenviertel gelebt? Was für Synagogen und jüdische religiöse Einrichtungen gab es in Berlin Mitte? Warum fand ein Pogrom mitten in)Berlin 10 Jahre vor der NS-Diktatur statt? Antworten auf diese und auf viele andere Fragen gibt es auf unseren Führungen!
Seit dem 19. Jahrhundert wandelte sich das Judentum in Deutschland:
Der Kampf um Gleichberechtigung der Jüdinnen und Juden warf Fragen nach Tradition, Anpassung, jüdischer Wissenschaft und der Rolle von Frauen im Judentum auf, während neue jüdische Migrantinnen und Migranten aus Ost- und Mitteleuropa ihre eigenen religiösen Praktiken einbrachten. Bei diesem Stadtrundgang besuchen wir einige der wichtigsten jüdischen religiösen Einrichtungen Berlins vor der NS-Diktatur. Sie zeichneten sich durch eine unglaubliche Vielfalt aus: von akademischen Hochschulen bis hin zu liberalen und reformorientierten Synagogen, modern-orthodoxen Gemeinden und chassidischen Betstuben.
02.08. | 11 Uhr
Stadtspaziergang/ Führung
Start: Vor der Neuen Synagoge Berlin
Anmeldung erforderlich!

