Vortrag von Manfred Mayer: „Nichts ist erledigt“ – Klaus Staeck als Künstler und Akademiepräsident
Das Wirken des Künstlers Klaus Staeck ist seit Jahrzehnten eng mit der Berliner Kultur- und Politiklandschaft verbunden. Bereits 1976 fand eine erste Ausstellung in der Ost-Berliner Galerie „Arkade“ große Beachtung. Diese schenkte ihm dann auch die Staatssicherheit in den 80er Jahren, wenn Staeck zu Ausstellungen in anderen Orten der DDR anreiste. Nach seiner Aufnahme in die Akademie der Künste in Ost-Berlin im Jahr 1990 gehörte Staeck dem sogenannten „Zwanzigergremium“ an, das die Vereinigung der beiden Akademien vorbereitete.
Manfred Mayer, langjähriger Sprecher der Akademie der Künste und enger Weggefährte von Klaus Staeck, zeichnet in seinem Vortrag am Mittwoch, den 25. Februar 2026 um 19 Uhr, zentrale Stationen von Staecks Wirken nach. Im Mittelpunkt stehen seine neunjährige Amtszeit als Präsident der Akademie der Künste in Berlin von 2006 bis 2015 sowie die mehr als 60 von ihm initiierten und meist persönlich begleiteten „Akademie-Gespräche“.
In diesen Gesprächen diskutierte Staeck mit Politikerinnen und Politikern, Künstlerinnen und Künstlern sowie Medienschaffenden über politisch relevante Themen und das Verhältnis von Kunst und Politik. Aus ausgewählten, aufgezeichneten Gesprächen werden kurze Videosequenzen gezeigt. Zudem stellt der Vortrag die von Staeck initiierten Akademie-Ausstellungen sowie die große Retrospektive „Schöne Aussichten“ (2009) in der Berlinischen Galerie vor.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Eintritt frei.

