Gusswerkstatt: Glänzende Metallobjekte nach eigenem Entwurf
Workshop für Familien mit Kindern ab 8 Jahren und erwachsene Einzelpersonen
Alle handwerklichen Arbeitsschritte, die für einen einfachen Metallguss in vorgeschichtlicher Technik notwendig sind, können in dem workshop selbst durchgeführt werden. Jede/r Teilnehmende fertigt aus kleinen Tonplatten eine 2-teilige Gussform mit eigenem Motiv an. Anschließend kann in die Tonform das heiße, flüssige Zinn gegossen werden. So entstehen mit Geschick und Ausdauer nach eigenem Entwurf aus groben Gussrohlingen feine silbrig glänzende Objekte oder Schmuck.
Zinn wird in Mitteleuropa seit über 4000 Jahren in der Mischung mit Kupfer als Gussmaterial verwendet. Der Guss von Metall ist ein sehr altes Handwerk, das bei uns bis in die jüngste Steinzeit (ca. 4300 v. Chr.) zurückreicht. Seit der Bronzezeit vor über 4000 Jahren vor heute wurden Waffen, Schmuck oder Gerät aus Bronze in Formen aus Ton oder Stein hergestellt.
Leitung: Sayuri de Zilva M.A., Archäologin und Goldschmiedin
Termin:
Samstag, 28. März 2026, 13:30 Uhr bis 17:00 Uhr - Formenbau: Gussformen aus Ton für einen römischen Lunula-Anhänger gestalten
Teilnahmegebühr: EUR 40,00 pro Einzelperson oder eine an einem Werkstück arbeitende Familie (Materialkosten)
Treffpunkt: Foyer des Archäologischen Museums Frankfurt, Karmelitergasse 1
Anmeldung erforderlich: fuehrungen.archaeologie@stadt-frankfurt.de
Hinweise: Wir arbeiten regengeschützt auf dem Außengelände am offenen Feuer mit Tontiegeln und Tonformen vorgeschichtlicher Machart. Für diesen Kurs sind festes Schuhwerk und lange Hosen erforderlich. Für Personen, die nah und direkt am Feuer arbeiten: nur mit Kleidung aus Naturfaser, kein Kunstfaser-Fleece.
Bild: Lunulae-Anhänger, Copyright: Sayuri De Zilva

