Frankfurt am Main ist seit den Gründungen der Satiremagazine Pardon und Titanic die „Hauptstadt der Satire“. Mit der Eröffnung des Caricatura Museums Frankfurt 2008 wird dieser Anspruch fortgesetzt. Es zeigt in seiner ständigen Ausstellung die Werke von F. W. Bernstein, Robert Gernhardt, Chlodwig Poth, Hans Traxler und F. K. Waechter. Diese fünf Zeichner bildeten zusammen mit den Autoren Bernd Eilert, Eckhard Henscheid und Peter Knorr die Neue Frankfurter Schule. Weitere prominente Vertreter der Komischen Kunst aus Deutschland und der Welt werden in wechselnden Ausstellungen präsentiert, Ausflüge in aktuelle Themen und Nachbardisziplinen bietet der Caricatura Salon.
Die Sammlung des Museums besteht aus mehr als 10.000 Originalen der Neuen Frankfurter Schule sowie rund 11.000 Zeichnungen weiterer Karikaturist*innen und weist somit den höchsten Humordichte der Weltmuseumslandschaft auf.
Viel zu lachen gibt es auch auf Live-Veranstaltungen wie Lesungen, Buchpräsentationen und Bühnenstücken der komischen Kleinkunst.
2025 wurde das Museum mit dem künstlerischen Nachlass Loriots als Dauerleihgabe betraut. Geplant ist in Zukunft eine Präsentation in einer eigenen Dependance.