Kirsten Kuhfeld-Kaack

Stiftsstraße 2, 33014 Bad Driburg-Neuenheerse, Deutschland

Wo Sie uns finden:

Straße
Stiftsstraße 2
PLZ/Ort
33014 Bad Driburg-Neuenheerse
Land
Deutschland
Telefon
495259930333
Web
http://www.wasserschloss-neuenheerse.de
E-Mail
verwaltung@wasserschloss-neuenheerse.com
Tags
Schloss Wasserschloss Museum
- jeden Samstag um 14.00 Uhr öffentliche Führungen (Ausnahmen möglich) Anmeldung erforderlich bis freitags 12.00 Uhr - jeden ersten Samstag im Monat 14.00 Uhr Familien- Erlebnisführungen (Ausnahmen möglich) Anmeldung erforderlich bis freitags 12.00 Uhr - ganzjährig Führungen -besonders von Gruppen- nach Absprache
Eintritt
Erwachsene 8,00 Euro Kinder von 6-14 Jahren 5,00 Euro Kinder unter 6 Jahren frei Preise bei gebuchten Gruppenführungen auf Anfrage Schulklassen/Kindergärten bis 20 Teilnehmer 50,00 Euro Trauungen in der Schlosskapelle

Beschreibung

Das Wasserschloss St. Hubertus-Heerse im Kulturort Neuenheerse liegt idyllisch inmitten des Eggegebirges. Rund tausend Jahre lang, gegründet im Jahr 868, war das Gebäude in wechselnder Gestalt die Abtei des freiweltlichen hochadligen Damenstifts Heerse. Die Stiftsdamen waren zumeist unverheiratete Töchter aus sämtlichen westfälischen Adelsfamilien und lebten ohne Ablegung von Gelübden bis zu ihrer Verheiratung in dieser religiösen Lebensgemeinschaft. Seine jetzige Gestalt hat das Schloss seit Anfang des 17. Jahrhunderts. Die Gräfte, die fast das gesamte Gebäude umschließt, wird direkt von der Nethequelle gespeist, welche nur wenige Meter vom Schlossgelände entfernt liegt. Die Nethe selbst entwickelt sich nach dem Durchfließen des Schlossgrabens zu einem kleinen Flüsschen, das sich über eine Länge von gut 50 Kilometern seinen Weg durch die schöne Landschaft bahnt, um im Ort Godelheim in die Weser zu münden. 

Seit Anfang des 19. Jahrhunderts wechselte das Schloss mehrfach den Besitzer. Zuletzt wurde es von den Missionaren vom kostbaren Blut als Jungeninternat genutzt. Kleine Toiletten und Waschbecken im Dachgeschoss erinnern noch heute an diese Zeiten. Doch es kam die Zeit, dass die Schülerschaft zu groß und das Schloss diesem Zweck nicht mehr gerecht wurde. So kam es 1989 zum Verkauf. 

Ein Ehepaar aus Dortmund, Generalhonorarkonsul von Ghana Manfred O. Schröder und seine Frau Helga, suchte ein repräsentatives Anwesen als Unterbringungsort für unzählige wertvolle Erinnerungsstücke, Sammlungen, Geschenke von Staats- und Stammesoberhäuptern und Kunstgegenstände, welche das Paar über viele Jahre auf beruflichen als auch privaten Reisen in alle Welt zusammengetragen hat.

Nach mehrjährigen kosten- und arbeitsintensiven Umbau- und Renovierungsarbeiten konnten 1996 erstmalig rund 10.000 Exponate der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die Vereinigten Museen für Naturkunde, Jagdkultur, Ethnographie, europäisches und asiatisches Kulturgut und weitere Themen, waren geboren. 2007 wurde eine Kulturstiftung gegründet, die fortan die Verwaltung übernehmen sollte. 

Die Museumsbesucher/innen erwartet beim Begehen der Ausstellungen eine kleine „Weltreise“ durch die verschiedensten Länder und Kontinente. Es geht durch Afrika, Australien, die Südsee, nach Nord- und Südamerika bis hin in arktische Regionen, wobei man Walross und Eisbär in die Augen sehen kann. Auch Europa ist natürlich vielfältig vertreten. Viele Gegenstände aus der „guten alten Zeit“ erzählen ihre Geschichte. Ein weiterer Bereich zeigt die Entwicklung der Jagd durch die letzten Jahrhunderte.

Für die mittlerweile nahezu 20.000 Exponate wurde als weitere Ausstellungsmöglichkeit im Jahr 2016 ein zusätzlicher Museumsbau errichtet, in dem sich in der unteren Etage nun eine beindruckende Indien-/Asienausstellung befindet. In der oberen Etage wurde Anfang 2025 eine Gemäldegalerie eröffnet, welche Werke namhafter Künstler wie z.B. Fanz von Lenbach, Emil Nolde und Carl Spitzweg für die Museumsbesucher/innen präsentiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ort auf der Karte

Service

Besondere pädagogische Angebote für


Familien mit Kindern
jeden 1. Samstag im Monat Familien-Erlebnisführung (Ausnahmen möglich) Anmeldung erforderlich bis freitags 12.00 Uhr

Barrierefreiheit

Eingänge und Wege zum Gebäude


  • Zugang stufenlos
  • Markierung von Stufenkanten

Sonstiges


  • Behinderten WC

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