Galerie Kulturhaus

Mauerstraße 6, 13597 Berlin, Deutschland

Wo Sie uns finden:

Straße
Mauerstraße 6
PLZ/Ort
13597 Berlin
Land
Deutschland
Telefon
+49-303334022
Web
https://kulturhaus-spandau.de/ev_place/galerie-kulturhaus-2/
E-Mail
info@kulturhaus-spandau.de
Öffnungszeiten
Mo: 13:00 – 18:00
Di: 13:00 – 18:00
Mi: 13:00 – 18:00
Do: 13:00 – 18:00
Fr: 13:00 – 18:00
Sa: 14:00 – 18:00
So: geschlossen
An Sonn-und Feiertagen geschlossen. Während der Sommerferien Mo. bis Fr. 10-15 Uhr
Standard-Eintrittspreis
frei
Eintritt
frei

Beschreibung

Seit 2019 hat die Galerie Kulturhaus einen inklusiven Schwerpunkt. Wir zeigen „Outsider Art“ – künstlerische Arbeiten von Menschen mit körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigungen. Sie sehen auf unseren rund 100 m2 Ausstellungsfläche Werke, die sich nicht selten durch eine unkonventionelle Bildsprache auszeichnen. Arbeiten, die nahezu unberührt von den Tendenzen zeitgenössischer Kunstentwicklung sind, überzeugen durch ihre ungebrochene Fantasie und ihre unkonventionelle Bildsprache. Einige der Künstler erhalten in kunsttherapeutischen Einrichtungen und Kunstwerkstätten unterstützende Assistenz. Für unsere Arbeit kooperieren wir mit Einrichtungen aus Spandau und anderen Berzirken Berlins. Außerdem sehen Sie bei uns Ausstellungen, in denen die Arbeiten beeinträchtigter und nicht beeinträchtigter Künstler gemeinsam gezeigt werden. Wir schaffen hierfür im Vorfeld den Raum für die Begegnung der Kunstschaffenden, gemeinsam entwickeln wir passende Ausstellungskonzepte, wählen Arbeiten aus und gestalten Begleitveranstaltungen. Ein drittes Ausstellungsformat in der Galerie Kulturhaus ist die fotografische Präsentation von inklusiven Kunstprojekten, die andernorts stattfinden. Die Galerie Kulturhaus ist eine von insgesamt 36 Kommunalen Galerien in Berlin.

Neben den Ausstellungen dient der Galerieraum auch als Veranstaltungsort für kleinere Konzerte und Kindertheater-Vorstellungen.

Ort auf der Karte

Service

Besondere pädagogische Angebote für


Erwachsene
Workshop-Reihe #KreativWerk
Menschen mit Behinderung
Workshop-Reihe #KreativWerk

Anreise


Pkw-Parkplatz
In unmittelbarer Nähe zum Kulturhaus Spandau befinden sich zwei Parkhäuser und ein öffentlicher Parkplatz. Für schwerbehinderte Besuchern können auf Nachfrage und je nach Belegung maximal zwei Plätze auf dem am Haus befindlichen Parkplatz zur Verfügung gestellt werden.

Unser Museum verfügt über


Garderobe
ja
Audioguide
ja
Veranstaltungssaal/Vortragsräume (mietbar)
ja
Hinweis bzgl. Haustiere (ggf. Hundebetreuung am Ort)
Mitführen von Assistenztieren ist erlaubt.
Hinweise zur Nutzung Ihres Smartphones, Fotografieren und Filmen
Erstellen von Bild-, Ton- und Videomaterial für den privaten Gebrauch möglich.
Führungen und Gruppenangebote
Nach Anfrage sind individuelle Gruppenführungen möglich.

Alben

News

Termine

Audioguides

Akustische Reise durch die Museumswelt

Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Museen und begleiten Sie uns auf einer spannenden akustischen Reise mit unserem kostenlosen Audioguide. Entdecken Sie interessante Museen mit unserem Audioführer und erleben Sie eine unvergessliche kulturelle Erfahrung. Lassen Sie sich von unseren sorgfältig kuratierten Audioinhalten begeistern und erfahren Sie mehr über die faszinierende Geschichte und Kunstwerke, die diese Museen zu bieten haben. Machen Sie sich bereit, die Kultur hautnah zu erleben und Ihre Sinne mit inspirierenden Geschichten und Wissen zu bereichern. Treten Sie ein in die faszinierende Welt der Museen und erleben Sie die Vergangenheit und Gegenwart in einer einzigartigen Symbiose. Kommen Sie mit uns auf diese reizvolle Entdeckungsreise und lassen Sie sich von der Schönheit und Bedeutung der Kultur verzaubern.

Deutsch

Retrospektive Kunstprojekt: ExperimenTiergarten (1998–2026)

Willkommen in der Ausstellung Retrospektive Kunstprojekt: ExperimenTiergarten. Diese Ausstellung zeigt eine Auswahl an Bildern, die während 28 Jahren kunstpädagogischer Integrationsarbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus unterschiedlichen sozialen und biografischen Kontexten entstanden sind. Die Künstlerin und Kunsttherapeutin Salome Haettenschweiler hat das Projekt 1998 in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt Berlin-Mitte ins Leben gerufen und die teilnehmenden Kinder und jungen Erwachsenen auf ihrem schöpferischen Weg zum Ausdruck im Bild jenseits von Sprache begleitet. Die Herausforderung für die Teilnehmenden besteht darin, dass kein Thema vorgegeben wird. Jeder muss selbst entscheiden, was ihm/ihr wichtig ist und wie die Idee umgesetzt wird. Mit ihrem Malraum ExperimenTiergarten hat Salome Haettenschweiler einen sicheren Ort geschaffen, wo alle ihren eigenen Ausdruck suchen und finden dürfen. So sehen wir in der Ausstellung, dass nicht nur gemalte Bilder entstanden sind, sondern auch Köpfe aus Ton, kunstvoll gestaltete Schwerter aus Holz, Collagen aus Papier und Textil sowie vieles mehr. Manche Arbeiten sind in kraftvollen Farben gemalt; die Striche sind schwungvoll geführt. Andere Arbeiten sind zarte Zeichnungen mit zahlreichen, sicher gesetzten Farbstrichen. Es gibt kleine und große Formate. Vorwiegend wird auf einem matt-grauen Kartonpapier gearbeitet. Als Motive sehen wir unter anderem Raum- und Dampfschiffe, ein weißes Einhorn mit wehender Feuermähne vor einem blauen Hintergrund, eine Wüstenlandschaft mit drei Kamelen, die sich aus kleinsten Papierstücken zu einem Mosaik zusammensetzt. Mit Blick auf die obere Bildreihe entdecken wir einen Werwolf, der vor einem Vollmond seine scharfen Zähne zeigt. An anderer Stelle sehen wir einen BVG-Bus mit Schriftzug; der Bus nimmt den ganzen Bildraum ein, wodurch seine Bewegung wie eingefroren wirkt. Daneben schreitet auf einem anderen Bild eine gezeichnete Schatten-Figur, die an Skulpturen von Giacometti erinnert. Zwischen den Arbeiten der jungen Künstler*innen sehen wir stets Arbeiten von Salome Haettenschweiler, deren Formfindungen eine interessante Wechselwirkung zu den Arbeiten aus dem Projekt erkennen lassen. Wie ein unsichtbarer Dialog verweisen die Formen aufeinander, sodass ersichtlich wird, dass die aufgebaute Verbindung im Projekt im Atelierbereich fortwirkt. In die Ausstellung ist auch eine Leseecke mit zahlreichen Bildbänden und Märchenbüchern integriert. Dieselben Bücher stellt die Künstlerin ihren Teilnehmer*innen zur Inspiration im Malraum zur Verfügung. Das koreanische Märchen „Die Blume einer Königin" wurde von zwei jungen Projektteilnehmerinnen in sechs Tafeln illustriert. Die Ausstellung ist einerseits der langjährigen Projektarbeit im Malraum mit Salome Haettenschweiler gewidmet. Andererseits verleiht die Ausstellung der Notwendigkeit dieser schöpferischen Wurzelarbeit am Individuum Ausdruck und zeigt, dass kulturelle Bildung, Förderung und Integrationsarbeit grundlegend zur individuellen Entwicklung und Stärkung eines selbstbewussten gesellschaftlichen Handelns beitragen.
EN-TFAL-TET - die Kunst des Sehens

Die Ausstellung bietet einen Einblick in künstlerische Positionen aus vier Jahrzehnten Kunst im Haus der Diakonie Wehr-Öflingen (HdD Wehr-Öflingen) und lädt zur kreativen Inklusion ein. Augenscheinlich wird die Vielfalt der beschrittenen kreativen Wege zum individuellen Ausdruck beteiligter Künstler*innen aus dem Dreiländereck: Deutschland-Frankreich-Schweiz. Die kontrastreichen Arbeiten sind voller Dynamik und Energie. Jede Arbeit ist nicht nur Ausdruck einer persönlichen Geschichte, sondern Zeugnis des beständigen künstlerischen Schaffens im HdD Wehr-Öflingen. Die Arbeiten sind in unterschiedlichen Kontexten im HdD Wehr-Öflingen entstanden: Im Atelier, in Workshops oder bei Kunstaktionstagen, die renommierte internationale Künstlerinnen und Künstler für Bewohnerinnen und Bewohner im HdD Wehr-Öflingen realisieren. Nach erfolgreichen Präsentationen der Ausstellung in Galerien in Lörrach (DE) und Huningue (FR), wandert die Ausstellung in überarbeiteter Form nach Berlin-Spandau, um das Netzwerk im Bereich der sog. Outsider Art zu erweitern.

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