Das Heinrich-Schütz-Haus in Bad Köstritz ist das Geburtshaus des Komponisten Heinrich Schütz. 1931 brachte der Heinrich Schütz Ausschuß Bad Köstritz am Eingang des Hauses eine Gedenktafel an. 1954 wurde dort eine kleine Gedenkstätte eingerichtet. Im Internationalen Jahr der Musik 1985 erfolgte aus Anlass des 400. Geburtstages von Heinrich Schütz die grundlegende Umgestaltung des Hauses zur Forschungs- und Gedenkstätte. Am 15. Oktober 1985 eröffnete das international erste eigene Haus für Heinrich Schütz seine Türen. Förderer des Heinrich-Schütz-Hauses Bad Köstritz gründeten 1991 die Schütz-Akademie e. V. als einen Verein, der sich zum einen die „Erschließung und Verbreitung des Werkes von Heinrich Schütz, der Musik und Kulturgeschichte seiner Zeit und deren Voraussetzungen“ (Satzung § 1) und zum anderen die Förderung der Initiativen der „Forschungs- und Gedenkstätte im Geburtshaus des Komponisten Heinrich-Schütz-Haus Bad Köstritz“ zur Aufgabe gestellt hat. Seit 2000 präsentiert sich das Haus mit einer ständig aktualisiserten und erweiterten Dauersausstellung. Sonderausstellungen, Konzerte an den zweiten Feiertagen, das Heinrich Schptz Musikfest, das Wochenende der Barockmusik sowie die ein Mal pro Monat stattfindenden Musikalischen Museumsrunden gehören zum Jahresprogramm des Museums. Ein breit gefächertes museumspädagogisches Angebot steht für kleine und große Besucher bereit. Auch das praktische Musizieren wird im Haus des Vaters der deutschen Musik nicht vergessen: Kurse für Alte Musik locken Gäste auch aus dem Ausland nach Ostthüringen. Die Köstritzer Flötenkinder proben wöchentlich, die Köstritzer Spielleute jeden Monat. Besuchen Sie uns in Bad Köstritz, der Stadt der "4Bs": Bad, Bier, Blumen und Barockmusik!