Willkommen im Regionalen LandMuseum für Geschichte, Archäologie und Alltagskultur im Solling
Vom Wald zum Glas zum Dorf - Drinnen.Draußen.Digital.
Eingebettet im südniedersächsischen Bergland ist das Historische Museum Hellental als attraktives regionales Museum mit seinen kulturhistorischen Leitthemen WALD│GLAS│DORF die zentrale Kultureinrichtung rund um das malerische gelegene Bergdorf Hellental – unweit des Klosters Amelungsborn.
Das ehrenamtlich geführte LandMuseum liegt im nördlichen Solling, einem sanften Mittelgebirge, dessen Landschaft vielfach als Ressource genutzt wurde, woraus sich ein historisch gewachsenes Landschaftsbild formte.
Spätestens seit dem Mittelalter formten Menschen den Naturraum des Sollings zunehmend nach ihren Bedürfnissen, woraus sich das Kulturlandschaftsbild des heute offenen Grünlandtals entwickelte wie auch der ursprüngliche Glasmacherort und das spätere vorindustriell angelegte Arbeiterdorf Hellental.
Vom Mittelalter bis zur zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts war das Hellental ein ressourcenreicher High-Tech-Raum zur Herstellung von Waldglas.
Heute ist das abgelegene Dorf Hellental ein frühes Beispiel für offensive wirtschafts- und siedlungspolitische Maßnahmen in der vorindustriellen Epoche des 18. Jahrhunderts im Herzogtum Braunschweig-Wolfenbüttel unter Herzog Carl I. (reg. 1735-1780) und seines Oberjägermeisters Johann Georg von Langen.
Als landesherrlich planmäßig angelegtes gewerbliches Dorf von Waldarbeitern, Kleinbauern und Landhandwerkern entwickelt sich Hellental in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zu einer Zuwanderungssiedlung mit typischem Wohnungsbau im Vorfeld der ressourcenorientierten Anlage gewinnbringender, frühkapitalistischer Manufakturen.
Das LandMuseum wurde 2025 in Niedersachsen mit dem Museumsgütesiegel ausgezeichnet.
Wir bieten an:
Ausstellungen auf rund 475 m² in zwei authentischen Standorten
Öffentliche Führungen
Offener Begegnungsort
Öffentliche Brotbacktage
Forschung zu Wald, Glas und Dorf
Digitale Museothek