Zwei Pflanzen, zwei Fasern, eine jahrtausendealte Geschichte: Brennnessel und Leinen gehören zu den ältesten textilen Rohstoffen der Menschheit und erleben heute im Kontext nachhaltiger Materialgewinnung und -verarbeitung eine neue Aufmerksamkeit.Bereits in der Bronzezeit wurden aus den Fasern der Brennnessel (Urtica dioica) Textilien hergestellt. Im alten Ägypten schätzte man Leinen für seine kühlenden Eigenschaften, während die Brennnessel im Mittelalter als „Leinen der armen Leute“ galt.Doch was unterscheidet diese beiden Naturfasern? Welche Eigenschaften machen sie besonders, und welches Potenzial bieten sie für eine ressourcenschonende textile Zukunft?Antje Mehring-Pütz von aus-der-weberei.de nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise von der Pflanze bis zum fertigen Gewebe. Sie gibt Einblicke in Anbau, Fasergewinnung, Aufbereitung und textile Verarbeitung und beleuchtet die Bedeutung beider Materialien in heutigen globalen Warenströmen.Selbst ausprobieren und Materialien entdecken: Im praktischen Teil sind alle Teilnehmenden eingeladen, sich selbst am Spinnen von Leinen- und Brennnesselfasern zu versuchen und die unterschiedlichen Materialeigenschaften unmittelbar kennenzulernen. Faserproben werden zur Verfügung gestellt und können mit nach Hause genommen werden.Ein Abend zwischen traditionellem Handwerk, Materialforschung und nachhaltiger Zukunftsgestaltung – zum Entdecken, Experimentieren und Austauschen. Drei Tage voller Materialwissen, Experimentierfreude und Begegnungen zwischen Handwerk, Kunst und Wissenschaft mit SONDEREINTRITT von 7 Euro anstatt 10 Euro.
07. Nov 2026 - 18:00
Seydelstraße 30
Berlin
10117
Deutschland

Aktueller Termin von "Museum Haus des Papiers"

Brennnessel und Leinen – die ungleichen Schwestern Ein Abend mit Antje Mehring-Pütz im Rahmen des HAHNEMÜHLE WEEKENDS im Museum Haus des Papiers

07. Nov 2026 - 18:00 – 07. Nov 2026 - 19:30
Museum Haus des Papiers

Zwei Pflanzen, zwei Fasern, eine jahrtausendealte Geschichte: Brennnessel und Leinen gehören zu den ältesten textilen Rohstoffen der Menschheit und erleben heute im Kontext nachhaltiger Materialgewinnung und -verarbeitung eine neue Aufmerksamkeit.

Bereits in der Bronzezeit wurden aus den Fasern der Brennnessel (Urtica dioica) Textilien hergestellt. Im alten Ägypten schätzte man Leinen für seine kühlenden Eigenschaften, während die Brennnessel im Mittelalter als „Leinen der armen Leute“ galt.

Doch was unterscheidet diese beiden Naturfasern? Welche Eigenschaften machen sie besonders, und welches Potenzial bieten sie für eine ressourcenschonende textile Zukunft?

Antje Mehring-Pütz von aus-der-weberei.de nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise von der Pflanze bis zum fertigen Gewebe. Sie gibt Einblicke in Anbau, Fasergewinnung, Aufbereitung und textile Verarbeitung und beleuchtet die Bedeutung beider Materialien in heutigen globalen Warenströmen.

Selbst ausprobieren und Materialien entdecken: Im praktischen Teil sind alle Teilnehmenden eingeladen, sich selbst am Spinnen von Leinen- und Brennnesselfasern zu versuchen und die unterschiedlichen Materialeigenschaften unmittelbar kennenzulernen. Faserproben werden zur Verfügung gestellt und können mit nach Hause genommen werden.

Ein Abend zwischen traditionellem Handwerk, Materialforschung und nachhaltiger Zukunftsgestaltung – zum Entdecken, Experimentieren und Austauschen.

 

Drei Tage voller Materialwissen, Experimentierfreude und Begegnungen zwischen Handwerk, Kunst und Wissenschaft mit SONDEREINTRITT von 7 Euro anstatt 10 Euro.

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