Als von der Gemeinde Hardheim getragenes Haus widmet sich das Erfatal-Museum der Geschichte und Kultur der Region Erfatal. Es präsentiert lokale Alltagsgeschichte und identitätsstiftende Zeugnisse in einem kommunalen Museumskontext.
Ursprünge der Sammlung reichen bis in die Zeit um die Jahrhundertwende; 1922 wurde die Ausstellung erstmals im Turmzimmer des Hardheimer Schlosses öffentlich gezeigt. In den 1970er Jahren erfolgte der Umzug in die Dachgeschosse eines historischen Schüttungsbaus gegenüber dem Schloss, wo die Sammlungspräsentation seither verankert ist. Die jüngere Neugestaltung des Hauses wurde konzipiert und gestaltet und in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Museumsverein umgesetzt. Impulse für die frühe Museumsgründung kamen von einem Lehrer aus Bretzingen, der dort gefundene Entwurfsunterlagen für Hardheim aufgriff und realisierte.
Die Dauerausstellung beleuchtet wesentliche Aspekte der Hardheimer Geschichte, das lokale Handwerk und die Landwirtschaft. Biografische Präsentationen widmen sich Persönlichkeitengestalten aus der Region, darunter Beiträge zu Walter Hohmann, Ignaz Schwinn und Julius Heffner. Ergänzt wird das Angebot durch wechselnde Sonderausstellungen, die thematische Schwerpunkte der regionalen Kulturgeschichte vertiefen.