In Oerlinghausen bietet die Klimaerlebniswelt Oerlinghausen eine interaktive Auseinandersetzung mit dem Klimawandel. Auf rund 600 m² verteilen sich drei Ausstellungsräume, die Entwicklungen von der letzten Eiszeit bis in die Gegenwart nachvollziehbar machen.
Das Ausstellungshaus entstand aus ökologischen Baustoffen wie Holz und Lehm. Die schwarz wirkende Außenfassade wurde durch Yakisugi, eine traditionelle japanische Methode zur Holzkonservierung, erzielt.
Im Inneren kommen Multivisionswände zum Einsatz; Besucherinnen und Besucher nehmen aktiv teil und erleben über Simulationen unterschiedliche Wetterszenarien, etwa Regen, Hitze, Kälte und Stürme.
Das Ausstellungskonzept wurde mehrfach prämiert: 2024 mit dem Red Dot Design Award, 2025 mit dem Silbernen Nagel vom Art Directors Club, dem IF Design Award sowie dem IHK-Tourismuspreis. Die Klimaerlebniswelt gehört zum Projekt UrLand, einer Kooperation zwischen dem Naturschutzgroßprojekt Senne und Teutoburger Wald, dem Archäologischen Freilichtmuseum Oerlinghausen und der Klimaerlebniswelt.