Im historischen Gefüge von Kalkar nimmt das Städtische Museum Kalkar eine zentrale Rolle für die lokale Kulturpflege ein und spricht Besucherinnen und Besucher mit Interesse an Stadtgeschichte und bildender Kunst an.
Das Museum ist in einem Stufengiebelhaus aus dem Jahr 1500 untergebracht. Ein moderner Anbau stellt eine Verbindung zum Archiv der Stadt Kalkar her; dieses Archiv befindet sich im Bürgerhaus der Stadt, das aus dem Jahr 1430 stammt.
Die Institution wurde am 13. Oktober 1966 eröffnet und hat sich seither kontinuierlich als Ausstellungsort etabliert. Seit 1994 organisiert der Verein der Freunde Kalkars die wechselnden Ausstellungen mit zeitgenössischer Kunst.
Die Bestände umfassen neben Exponaten zur Stadtgeschichte eine Kunstsammlung, in der Gemälde von Gerhard Janssen, Max Clarenbach, Heinrich Nauen, Hermann Teuber und Franz Radziwill vertreten sind. Die Skulpturensammlung zeigt Arbeiten unter anderem von Kubach-Wilmsen, Heinrich Moshage, Alfred Sabisch und Günther Zins. Insgesamt vermittelt das Haus so sowohl lokale Geschichte als auch ausgewählte Positionen der modernen und zeitgenössischen Kunst.