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DAS FRITZ-REUTER-LITERATURMUSEUM UND DIE TOURISTINFO STAVENHAGEN ÖFFNEN WIEDER!

Fritz-Reuter-Literaturmuseum 07. May 2020

Fritzing war nie weg - und das Museum auch nicht, wenngleich die Türen seit dem 13. März für Besucher verschlossen waren. Postalische, elektronische oder telefonische Anfragen an das Museum und die Fachbibliothek wurden und werden weiter bearbeitet, doch eine Vor-Ort-Benutzung war und bleibt vorerst beschränkt. Auch Veranstaltungen und Vermittlungsangebote können bis auf weiteres nicht stattfinden.

NUN DIE GUTE NACHRICHT FÜR ALLE MUSEUMSFREUNDE: ab dem 17. Mai wird das FRLM mit einigen situationsbedingten Einschränkungen und bei vorerst eingeschränkten Öffnungszeiten wieder öffnen. Ebenso die Touristinfo.

Der symbolträchtige Tag ist zugleich INTERNATIONALER MUSEUMSTAG; er wird zwar deutlich stiller ablaufen als bisher, doch getreu dem diesjährigen MOTTO "MUSEUM FÜR ALLE" sind alle eingeladen.

Pünktlich um zehn Uhr wird die FRISCH RESTAURIERTE BAROCKE EINGANGSTÜR offen stehen, um durchschritten zu werden.

BIS ENDE MAI gelten eingeschränkte Öffnungszeiten:

DONNERSTAG - SONNTAG 10.00 - 17.00 UHR

Auch der Zugang läuft etwas anders als gewohnt: Gäste müssen die geltenden ABSTANDS- UND HYGIENEREGELN beachten. Es werden entsprechende Hinweise und Markierungen angebracht. Für das gesamte Fritz-Reuter-Literaturmuseum und die Touristinformation gilt: Es dürfen sich NUR 15 BESUCHER*INNEN GLEICHZEITIG im Haus und auf dem Hof aufhalten. Alle müssen eine MUND-NASE-BEDECKUNG tragen.

Wir freuen uns, dass wir die Dauerausstellung wieder präsentieren können. Auch die kurz vor der Schließung im März eröffnete Sonderausstellung kann weiter gezeigt werden. Medienstationen, Kinderstationen, das Filmkabinett, die Lübbert-Ausstellung und der Museumsshop bleiben vorerst gesperrt. Und natürlich hoffen wir, dass das disziplinierte Verhalten aller es möglich machen wird, weitere Aufenthalts- und Nutzungsmöglichkeiten anbieten zu können.

Aktuelle Informationen finden Sie auf unserer Website und in der Presse.

Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen! Bleiben Sie gesund!

Marco Zabel
Museumsleiter

 

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Großes Echo auf Lesung mit Eberhard Görner und Gojko Mitic

Fritz-Reuter-Literaturmuseum 20. Feb 2020

Ein tatsachenbasierter Roman, der im 18. Jahrhundert den Bogen von Sachsen nach Nordamerika spannt, mit einer historischen Hauptfigur und einem gut erfundenen Indianerhäuptling "Fliegender Pfeil", der Autor und Filmemacher Eberhard Görner und sein Freund, der Schauspieler Gojko Mitic, für den er diese Indianerrolle ersann - beide lesen aus dem Text über eine lang zurückliegende Zeit, führen zitierend und moralisierend zugleich ins Jetzt und begeistern ihr Publikum, das teils weit angereist war.

Ein ausverkaufter Abend im Schloss mit anschließenden Gesprächen, Diskussionen, vielen erfüllten Autogrammwünschen und mit lebendig gewordenen Erinnerungen an den Franzosenzeit-Dreh in Stavenhagen und Zettemin vor 40 Jahren.

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Faszinierende Klangreise zum Geburtstag der Regionalmusikschule Malchin

Fritz-Reuter-Literaturmuseum 05. Feb 2020

Anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Regionalmusikschule Malchin e. V. gestalteten Lehrer, Schüler und Gäste in Kooperation mit dem Fritz-Reuter-Literaturmuseum ein ungewöhnliches Programm im Stavenhagener Schloss. Auf wunderbare Weise gingen sie der „magischen Verbindung“ von Sprache und Musik nach und das zahlreiche Publikum ließ sich immer wieder überrascht und angeregt mitnehmen auf eine klangliche Weltreise.

Vertrauter Ausgangspunkt war ein Text des plattdeutschen Autors (und Musikers) Heinrich Erichson, vorgetragen von Dr. Cornelia Nenz. Dem folgte ein buntes Hin und Her auf der musikalischen und sprachlichen Landkarte. Beispielhaft Alina Heinzmann (Gitarre), die im Land der Elefanten unterwegs war. Sanghyun No stellte auf koreanisch Fragen an einen Ankömmling auf einer fremden Insel. Über China und „Ferne Welten“ ging es in die Schweiz: Lucia Zeißig brachte gekonnt „Es bärndütsches Gschichtli“ zu Gehör, bevor sie (am Klavier) und die hochkonzentrierte Hanne Brunsendorf (mit einer Vielzahl von Blockflöten) Musik „malten“. Matthew Schmidt (Gitarre) ließ mit Villa-Lobos an Südamerika denken. Josefine Wetzel (Klavier) ließ die Karawane „vorbeiziehen“. Doppelt orientalisch dann Ossama Altessini bei Cesar Cui und mit Khalil Gibrans Worten aus „Der Prophet“. Den Abschluss bildeten instrumental Hanne Brunsendorf und Josefine Wetzel, die Blockflöte, Percussion und Klavier in einer Improvisation zum Klanggedicht „Opus null“ von Hans Arp (interpretiert von Kathrin Wetzel) zum Sprechen brachten. Feinsinnig ausgewählt hatte die Bildhauerin Kathrin Wetzel drei ausdrucksstarke (internationale) Frauenporträts mitgebracht.

Warmer und langanhaltender Applaus bestätigte die Grüße, die Bürgermeister Stefan Guzu hatte ausrichten lassen. Er betonte die glückliche Verbindung der Stadt mit „ihrer“ Musikschule und schätzte sie sehr hoch ein.

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