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„Nur mit Lieb' gedenk ich Dein!“ Papier-Kostbarkeiten des 18. und 19. Jahrhunderts.

Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut 23. Oct 2017

 

„Nur mit Lieb' gedenk ich Dein!“

 

Neue Ausstellung im
Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut

 

 Das Wallfahrtsmuseum präsentiert ab  19. Oktober Papier-Kostbarkeiten des 18. und 19. Jahrhunderts. Liebe und Freundschaft fanden als hervorragende menschliche Tugenden schon immer ihren Niederschlag in Dichtung, Musik und bildender Kunst. Einem weitverbreiteten Freundschaftskult begegnet man im 19. Jahrhundert. Liebenswerte Äußerungen dieses Freundschaftskultes sind die Stammbücher und Glückwunschkarten. Versehen mit Stichen oder kolorierten Zeichnungen enthalten diese Blätter Verse und Sentenzen zu Wesen und Wert der Freundschaft. Rührselige Poesie vermischt sich dabei mit naiver Gefühlsinbrunst. Das Austauschen dieser in zahlreichen Versionen hergestellten Geschenkartikel wurde zum gesellschaftlichen Brauch.
In der Ausstellung wird anhand kostbarer Stücke des 18. Jahrhunderts, wie Miniaturen und Spitzenbildern, aufgezeigt, wie die Glückwunschkarte die Funktionen der barocken Andachtsbilder übernimmt. Die breite Palette biedermeierlicher Erzeugnisse reicht von Glückwunschbillets, Liebesbriefen, Freundschafts-bildern, Taufbriefen bis zu den kleinen Stammbuchkassetten, den Vorläufern des Poesiealbums. Natürlich dürfen auch die Wallfahrtsandenken nicht fehlen. Dazu gesellen sich aber auch die industriell geschaffenen Produkte der letzten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts wie Oblaten und Lackbildchen oder aufstellbare Silhouettenkarten.
Neben einfachen Bildbillets gab es Klappbilder, Faltbilder und mechanische Billets wie Hebelzug- oder Drehkarten, die durch ein raffiniertes System von Zugstreifen die Verwandlung der abgebildeten Szenerie ermöglichte.
Die „Wiener Kunstbillets“ schließlich galten als Erzeugnisse von höchstem Luxus.
Die Ausstellung kann bis April 2018 besichtigt werden.

 

 

 

 

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Schatzsuche für Kids

Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut 24. Nov 2016
Drachenmädchen Fanny und Räuberbub Beppi sind die neuen Maskottchen der Tourismusregion Hohenbogenwinkel. Beppi berichtet von einer alten Sage, die erzählt, dass tief unter dem Gipfel des Hohenbogen ein riesiger Kupferkessel voller Gold liegt. Nur alle hundert Jahre wird jemand geboren, der diesen Schatz heben kann. Fanny aber vermutet, der Schatz könnte mittlerweile vielleicht im Wallfahrtsmuseum versteckt sein. Ausgestattet mit Piratenhut, Lineal, Schreibstift und Fragebogen kann man bei der Suche helfen. Als Belohnung für die Lösung des Rätsels darf der Deckel der Schatztruhe geöffnet werden... Museums-News hier weiterlesen…
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