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Andachtsbildchen und Andenken von Wallfahrtsstätten in Böhmen

Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut 24. Aug 2018

 

Neue Ausstellung im Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut:
„Im Gnadenorte hab ich an dich gedacht…“ – Andachtsbildchen und Andenken von Wallfahrtsstätten in Böhmen.
„Im Gnadenorte hab ich an dich gedacht Und dir dieses Andenken mitgebracht“, ist auf der Rückseite eines gedruckten Andachtsbildchens aus dem nordböhmischen Wallfahrtsort Mariaschein (Bohosudov) zu lesen. Die neue Ausstellung präsentiert Exponate zu fast 40 Wallfahrtsstätten im benachbarten Böhmen. Vorgestellt werden berühmte Wallfahrten wie die zur Příbramer Muttergottes, zum Hl. Nepomuk oder zum Prager Jesulein, aber auch weniger bekannte Pilgerziele. Es werden fast 300 Andachtsbildchen sowie Holz-Skulpturen, Porzellanfiguren, Souvenirs und Andenken wie Tassen oder Klappbildchen zum Aufstellen gezeigt. Eine besondere Rarität sind die ausgestellten Stempel zum Prägen von Wallfahrtsmedaillen. Alle Ausstellungsobjekte entstammen einer umfangreichen Spezialsammlung, die dem Wallfahrtsmuseum von privat überlassen wurde.
Die meisten Wallfahrten in Böhmen entstanden im Zuge der Rekatholisierung in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Vor allem die Marienverehrung nahm einen großen Aufschwung. Eine Hochblüte erlebte das Wallfahrtswesen in Böhmen von der Barockzeit an bis weit ins 18. Jahrhundert hinein. Immer wieder aber wurden die Wallfahrten durch religiöse Auseinandersetzungen und hemmende Einflüsse der staatlichen Obrigkeit eingeschränkt. Bereits die beginnende Entwicklung der böhmischen Wallfahrten wurde durch die Hussitenbewegung im 15. Jahrhundert unterbrochen. Einen entscheidenden Rückschlag erlitt das Wallfahrtswesen durch die massiven Restriktionen von Kaiser Joseph II., der Ende des 18. Jahrhunderts mit staatlichen Verboten gegen die Wallfahrten vorging. Weitere Einschränkungen brachten der Zweite Weltkrieg und danach der Druck gegen die katholische Kirche, der ein öffentliches kirchliches Leben und damit auch Wallfahrten weitgehend zum Erliegen brachte. Seit der neuen Religionsfreiheit 1989 erholt sich das Wallfahrtswesen wieder.
Die Ausstellung kann bis Mai 2019 im Wallfahrtsmuseum besichtigt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Schenkung 221 Weihwasserkesselchen

Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut 14. Aug 2018

 

Schenkung für das Wallfahrtsmuseum
221 Weihwasserkesselchen überließ eine Gönnerin aus Baden-Württemberg dem Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut. Jahrzehntelang hatte sie sie gesammelt, auf Flohmärkten entdeckt oder von Reisen mitgebracht. Die meisten der Weihbrunnkesserl sind aus Porzellan bzw. Biskuitporzellan und sie sind mit verschiedensten Motiven verziert, mal vollplastisch, mal als Relief, mal aufgedruckt. Gängige Darstellungen sind Marienfiguren, Christus am Kreuz, Herz Jesu und Herz Mariä, die Heilige Familie, die Heilige Dreifaltigkeit oder Schutzengel. In der Sammlung finden sich aber auch eher seltene Darstellungen wie die Geburt Christi, das Prager Jesulein oder Kinderfiguren. Das Weihbrunnkesserl hing in den ländlichen Anwesen neben der Stubentür und beim Verlassen der Stube bekreuzigte man sich mit dem wasserbenetzten Finger. Oftmals hing über dem Kesselchen ein Armenseelentaferl, das man dann ebenfalls kurz bespritzte, um zur Entsühnung der Armen Seelen im Fegfeuer beizutragen. Die Weihbrunnkesselchen sind jedenfalls eine sehenswerte Bereicherung für das Museum. Zuerst aber müssen sie einzeln erfasst, nummeriert, vermessen, fotografiert und beschrieben werden. In naher Zukunft soll damit eine eindrucksvolle Sonderausstellung präsentiert werden.

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Schatzsuche für Kids

Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut 24. Nov 2016
Drachenmädchen Fanny und Räuberbub Beppi sind die neuen Maskottchen der Tourismusregion Hohenbogenwinkel. Beppi berichtet von einer alten Sage, die erzählt, dass tief unter dem Gipfel des Hohenbogen ein riesiger Kupferkessel voller Gold liegt. Nur alle hundert Jahre wird jemand geboren, der diesen Schatz heben kann. Fanny aber vermutet, der Schatz könnte mittlerweile vielleicht im Wallfahrtsmuseum versteckt sein. Ausgestattet mit Piratenhut, Lineal, Schreibstift und Fragebogen kann man bei der Suche helfen. Als Belohnung für die Lösung des Rätsels darf der Deckel der Schatztruhe geöffnet werden... read more...
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