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27.9. - neanderland Museumsnacht: Das Oberschlesische Landesmuseum ist dabei.

Oberschlesisches Landesmuseum 19. Sep 2019

Das Oberschlesische Landesmuseum
in der neanderland MUSEUMSNACHT des Kreises Mettmann
Freitag, 27. September 2018, 18-23 Uhr

Am letzten Freitag im September ist es wieder soweit: Die Museen im Kreis Mettmann machen die Nacht zum Tag. Das OSLM ist dabei und bietet besondere Erlebnisse für die ganze Familie.

Spielen - das macht nicht nur Kindern großen Spaß. Im Mittelpunkt der Museumsnacht steht dafür die aktuelle Ausstellung "Schaukelpferd und Zinnsoldaten. Kindheit und Jugend in Schlesien". Sich in die Zeit der eigenen Kindheit zurückzuversetzen und mit den Kindern oder Enkelkindern in das Leben im 19. und 20. Jahrhundert eintauchen - all das ist möglich im Oberschlesischen Landesmuseum. Es gibt ein spannendes Programm für die ganze Familie:

Programm

  • Mitmachaktionen für die ganze Familie
  • Führungen durch die Sonderausstellung "Schaukelpferd und Zinnsoldaten" und durch die Dauerausstellung
  • Taschenlampenführungen für Kinder
  • Vorlesegeschichten
  • Puppentheater
  • Schwarzlichtmalerei
  • Schaumkusskatapult
  • Fantasie-Laternen basteln
  • Piňata und vieles mehr...

Zur Stärkung gibt es Grillwurst, Salat, Kaffee und Kuchen sowie kühle Getränke.

Der Eintritt ist frei.

Information und Kontakt
Oberschlesisches Landesmuseum, Bahnhofstr. 62, 40883 Ratingen
Tel.: 0 21 02 / 96 50, Fax: 965 400, E-Mail: info@oslm.de
Internet: www.oslm.de / Foto: (c) OSLM
Facebook: https://www.facebook.com/Oberschlesisches.Landesmuseum
Instagram: https://www.instagram.com/oberschlesisches.landesmuseum/

 

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Ratingen: Oberschlesisches Landesmuseum erinnert an den Beginn des Zweiten Weltkrieges vor 80 Jahren

Oberschlesisches Landesmuseum 26. Aug 2019

1. September, 14:30 – 16 Uhr
80 Jahre nach Kriegsbeginn

Vortrag und Führung mit Dr. Frank Mäuer durch die Ausstellung „Oberschlesische Städte im Zweiten Weltkrieg 1939-1945“

Am Abend des 31. August 1939 inszenierte die SS einen Überfall auf den Gleiwitzer Sender, der als Vorwand für den Einmarsch in Polen diente. Einen Tag später begann der Zweite Weltkrieg. Die noch in der Nacht mobilisierten Wehrmachtsverbände rückten am 1. September 1939 aus ihren Sammelplätzen entlang der Grenze aus, um auf polnisches Territorium einzumarschieren. Damit geriet auch Oberschlesien mit seinen zahlreichen Garnisonen in den Fokus des Kriegsgeschehens.

Die der schnell vorrückenden Truppe folgende Zivilverwaltung nahm ohne große Zeitverzögerung ihre Arbeit unter anderem in den seit 1922 von Deutschland abgetrennten ehemaligen ost-oberschlesischen Gebieten um Kattowitz auf. Die Übernahme der Macht und die Durchdringung der Gesellschaft durch die Nationalsozialisten erfolgte hier ebenfalls nach dem bekannten Muster von „Verführung und Gewalt“, wie es bereits seit 1933 in dem beim Deutschen Reich verbliebenen Teil Oberschlesiens Programm war.

Gleiches gilt für Städte, die zu keiner Zeit Teil des Deutschen Reiches gewesen waren. Dort begann mit dem deutschen Einmarsch unmittelbar eine von den rassenideologischen Vorstellungen der Nationalsozialisten bestimmte, aggressive und gewaltsame Volkstums- und Germanisierungspolitik gegen die polnischen Bevölkerungsteile sowie die rücksichtslose Verfolgung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung.

Ausstellungskurator Dr. Frank Mäuer, Essen, gibt zunächst eine Einführung in die Thematik und führt anschließend durch die Ausstellung "Oberschlesische Städte im Zweiten Weltkrieg 1939-1945".

Das Grußwort spricht Stephan Krüger M.A., Stellv. Vorstandsvorsitzender der Stiftung Haus Oberschlesien.

Für die Gäste gibt es anschließend Kaffee und Kuchen zu einem Preis von 4 €.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Um Anmeldung unter info@oslm.de oder unter 02102 - 965 0 wird gebeten.

Oberschlesisches Landesmuseum
Bahnhofstraße 62 | 40883 Ratingen (Hösel)
Tel.: 0 21 02 – 96 50 | Fax: 0 21 02 – 96 54 00
E-Mail: info@oslm.de | Web: www.oslm.de

Aktuelle Informationen finden Sie stets auch bei Facebook und Instagram.

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Oberschlesische Städte im Zweiten Weltkrieg: Neue Sonderausstellung ab dem 7.7. im Oberschlesischen Landesmuseum

Oberschlesisches Landesmuseum 03. Jul 2019

Oberschlesien blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück: Erster Weltkrieg, Aufstände und Volksabstimmung, Teilung, Zweiter Weltkrieg und anschließend Flucht und Vertreibung prägten diese Region im 20. Jahrhundert. Die Tafelausstellung (bis 6.10.19) portraitiert 15 Städte (und Kreise) des oberschlesischen Industriereviers (und des benachbarten sog. Dombrowaer Beckens), die nach dem deutschen Überfall auf Polen im September 1939 in dem neu gebildeten Regierungsbezirk Kattowitz zusammengeschlossen wurden.

Zu den bevorstehenden Gedenkveranstaltungen an den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges vor 80 Jahren bietet sie einen Beitrag aus lokaler und regionaler Perspektive. Die Präsentation erfolgt mit Unterstützung des Kulturvereins für Schlesien und Mähren e.V. durch eine Projektförderung der Bezirksregierung Köln.

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23.6., 11-17 Uhr: Sommerfest im Oberschlesischen Landesmuseum in Ratingen

Oberschlesisches Landesmuseum 18. Jun 2019

Draußen in der Sonne sitzen und mit Freunden und der Familie die leckeren Würstchen mit Kartoffelsalat sowie den beliebten schlesischen Mohnkuchen genießen. Mit einem bunten Programm auf dem Museumsgelände und im Museum selbst lädt das Oberschlesische Landesmuseum herzlich ein zu seinem Sommerfest. Geboten werden Führungen durch die aktuelle Sonderausstellung „Schaukelpferd und Zinnsoldaten. Kindheit und Jugend in Schlesien“ sowie durch die OSLM-Dauerausstellung. Und Kinder können mit dem „Schlesi-Pass“ an vielen spannenden Mitmachaktionen teilnehmen. Am Ende erwartet sie sogar eine kleine Belohnung.

Von 14 – 17 Uhr sorgt das Oberschlesische Blasorchester Ratingen unter der Leitung seines Chefdirigenten Andreas Bartylla mit einem Platzkonzert für den musikalischen Rahmen.

Die öffentliche Sonntagsführung durch die Sonderausstellung "Schaukelpferd und Zinnsoldaten" um 15 Uhr ist Teil des Programms.

Der Eintritt zu allen Angeboten (Führung, Museumseintritt und Mitmachaktionen) ist frei.

Das Museum freut sich, mit seinen Gästen einen schönen Sommertag zu verbringen.

Kontakt und Information:
Oberschlesisches Landesmuseum
Bahnhofstr. 62
40883 Ratingen

tel.: 02102 / 965-0
e-mail: info@oslm.de
home: www.oslm.de

 

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17.3.-28.4.2019. Das goldene Ei – 10. Osterei-Ausstellung im Oberschlesischen Landesmuseum

Oberschlesisches Landesmuseum 17. Mar 2019

Der Brauch, zu Ostern Eier kunstvoll zu verzieren und zu verschenken, ist weit verbreitet und wird heute vielerorts durch Ausstellungen, Ostermärkte und Wettbewerbe neu belebt. 2010 präsentierte das Oberschlesische Landesmuseum passend zur Osterzeit erstmals seine Osterei-Ausstellung mit Exponaten aus dem Museum in Gleiwitz und aus eigenem Bestand, in österlichem Ambiente liebevoll arrangiert. Die Resonanz bei den Besuchern war groß, so dass die Ausstellung auch in den folgenden Jahren gezeigt wurde. Zum Erfolgsrezept gehören jeweils unterschiedliche Kooperationspartner aus Deutschland und Polen, wechselnde Themen in stets neuer Inszenierung, dazu der Ostereiverkauf, begleitende Workshops und seit 2018 erstmals auch ein Ostermarkt.
Nun findet 2019 die beliebte Osterschau zum 10. Mal mit einem Rückblick auf die vergangenen Ausstellungen statt. Selbstverständlich stehen dabei auch die schönen Ostereier im Mittelpunkt, von denen das Museum fast 600 Stück besitzt.

Immer wieder haben die Besucher nach einer bebilderten Handreichung gefragt. Nun ist es soweit: „Das schlesische Osterfest“ ist eine Publikation mit Beiträgen zu schlesischen Osterbräuchen und typischen Verziertechniken sowie mit einem Rückblick auf alle Osterei-Ausstellungen im OSLM.
Die Broschüre ist ein Angebot des Kulturreferenten für Oberschlesien und des Oberschlesischen Landesmuseums mit dem Museum des Oppelner Dorfes in Oppeln (Muzeum Wsi Opolskiej).

Die Ausstellungseröffnung am 17.3., 15 Uhr, ist eingebunden in einen ganztägigen Ostermarkt mit Delikatessen und traditioneller Handwerkskunst aus Schlesien und anderen Regionen.

 

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Pfefferkuchen. Eine Reise der Sinne, vom Ursprung bis zum Genuss 28.10.2018 - 10.3.2019

Oberschlesisches Landesmuseum 04. Oct 2018

Was wäre ein Pfefferkuchen ohne die Gewürze, die aus einem einfachen Honigkuchen erst einen Pfefferkuchen machen? Der Pfeffer, der dem Gebäck seinen Namen gegeben hat, wurde nur selten und wenn sehr sparsam dosiert als Gewürz eingebracht. Jedoch bezeichnete man früher alle exotischen Gewürze als „Pfeffer“. Das ideale Lebkuchengewürz gibt es nicht, vielmehr gibt es mannigfaltige Variationen. Zimt, Nelke und Muskat gehören in jeden Lebkuchen und geben ihm erst seinen typischen Geschmack. Pfeffer, Ingwer oder Sternanis verfeinern das Gebäck. Enthält ein Lebkuchen zu viele verschiedene Gewürze, schadet es seinem Geschmack, da sich die einzelnen Gewürze nicht mehr herausschmecken lassen. Hinzu kommen weitere Zutaten, wie Mandeln, Zitronat oder Orangeat, mit denen der Pfefferkuchen verfeinert wird. Solche Beigaben bilden oft die Besonderheit der regionaltypischen Spezialitäten.

So also kommt der Pfeffer in den Kuchen und das Gebäck zu seinem Namen. Was aber unterscheidet den Pfefferküchler vom Bäcker? Wo genießt man welche Spezialität? Woher kommen die Pfeffersäcke? Und wer hat der Hexe das Pfefferkuchenhaus gebaut? Diese und andere Fragen möchte die Ausstellung aus dem Haus Schlesien, Königswinter, beantworten. Neben der Kulturgeschichte des Pfefferkuchens stehen besonders die Zutaten und die Produktion des würzigen Gebäcks sowie die regionalen Besonderheiten im Mittelpunkt. Bis heute verbindet fast jeder mit Pfefferkuchen schöne Kindheitserlebnisse, Erinnerungen an Kirmes oder Weihnachtsabend, an heimische Küche, Adventszeit oder Christkindelmarkt: Hat auch der einzelne Pfefferkuchen zumeist keine lange Lebensdauer, weil er einfach zu köstlich ist, so ist die Tradition des Pfefferküchlerhandwerks umso älter. Sie reicht zurück bis ins alte Ägypten. Auch Schlesien blickt auf eine 700jährige Tradition dieses Handwerks zurück. Spezialitäten wie „Liegnitzer Bombe“ und „Neisser Konfekt“ sind bis heute in aller Munde.

 

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Schlesischer Herbstmarkt Sonntag, 28.10., 11-18 Uhr

Oberschlesisches Landesmuseum 04. Oct 2018

Mit allen Sinnen genießen – das verspricht der ganztägige Herbstmarkt im Oberschlesischen Landesmuseum. Geboten werden Handwerkskunst und Spezialitäten aus Oberschlesien und dem Rheinland. Alle sind herzlich eingeladen, traditionsreiche Produkte kennenzulernen und zu probieren. Dazu gibt es Kuratorenführungen durch die Sonderausstellungen des Museums und traditionelles Lebkuchenbacken für Kinder. Folgende Anbieter präsentieren sich mit ihren Produkten:Schlesische Stickereien und Trachtenpuppen sowie Bunzlauer Keramik, Ratinger Honig, Marmeladen „Von Hösel“, schlesische Metzgerei Piecha aus Hagen und Brotbäckerei Artur Müller mit schlesischem Kuchen und Brot.

Eröffnet wird an diesem Tag um 11.30 Uhr die Sonderausstellung "Pfefferkuchen - Eine Reise der Sinne" aus dem Haus Schlesien in Königswinter.

Der Herbstmarkt ist ein Angebot des Kulturreferenten in Zusammenarbeit mit dem Oberschlesischen Landesmuseum.

 

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Lennés Gartenkunst im Oberschlesischen Landesmuseum in Ratingen

Oberschlesisches Landesmuseum 26. Jul 2018

»Meisterhaft wie selten einer …«
Die Gärten Peter Joseph Lennés zwischen Schlesien und Pommern

Sonderausstellung in Ratingen bis 21. Oktober 2018

Peter Joseph Lenné (1789–1866) war einer der bedeutendsten Landschaftsarchitekten des 19. Jahrhunderts. Als Direktor der königlich- preußischen Gärten hat er maßgeblich das Erscheinungsbild der Parkanlagen in Potsdam und Berlin, heute teilweise Weltkulturerbe der UNESCO, geprägt. Darüber hinaus sind in allen Landesteilen des Preußischen Staates seine stilbildenden und jeweils auf die Landschaft abgestimmten Gartendenkmale anzutreffen.
Während seine Parkanlagen auf dem Gebiet der Bundesrepublik bekannt und erfasst sind, gerieten seine Werke in den ehemals deutschen Ländern jenseits der heutigen Grenzen weitgehend in Vergessenheit. Diese Ausstellung will dazu einladen, die von ihm konzipierten Landschaftsgärten jenseits der Oder wiederzuentdecken. Über dreißig Gartenanlagen konnten identifiziert werden, die unter Mitwirkung Peter Joseph Lennés und seiner engsten Mitarbeiter entstanden sind. Die meisten davon liegen in den polnischen Woiwodschaften: Westpommern/ województwo zachodniopomorskie, Niederschlesien/wojew. dolnoslaskie und Lebus/wojew. lubuskie.
Die Ausstellung und der dazugehörige Katalog basieren auf den Erkenntnissen aus einem Projekt, das von der Technischen Universität Dresden und der Hochschule Neubrandenburg angestoßen und in enger Kooperation mit weiteren Partnern in Polen und in Deutschland seit 2013 umgesetzt wurde.


Die zweisprachige Ausstellung wurde vom Institut für Landschaftsarchitektur an der Technischen Universität Dresden, der Naturwissenschaftlichen Universität Breslau und der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa realisiert.

 

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Neue Sonderausstellung zu Kindheit und Jugend ab 8.7.2018 im Oberschlesischen Landesmuseum in Ratingen

Oberschlesisches Landesmuseum 16. Jul 2018

Am Sonntag, dem 8. Juli, 15 Uhr, wird im Oberschlesischen Landesmuseum die neue Sonderausstellung "Schaukelpferd und Zinnsoldaten Kindheit und Jugend in Schlesien" eröffnet. Dazu lädt das Museum herzlich ein.

Jeder von uns hat Erinnerungen an die eigene Kindheit. Dort setzt auch die neue Ausstellung an. Kindheit heute, vor 50, 100 oder sogar 200 Jahren - die Unterschiede könnten kaum größer sein. Was ist Kindheit? Was oder wer gehörte damals zum Leben eines Kindes dazu? Auf welche Weise haben Familie, Umfeld und Religion das Leben von Kindern beeinflusst? Bis ins 18. Jahrhundert betrachtete man Kinder als „kleine Erwachsene“. Erst später wurde die Kindheit als eigenständiger Lebensabschnitt wahrgenommen.

"Schaukelpferd und Zinnsoldaten" bis (19.5.2019) spricht alle Generationen an. Dargestellt wird der Alltag der Kinder, wozu auch das Zusammenleben verschiedener Religionen und Nationalitäten, zwei Weltkriege, Heimatverlust durch Umsiedlung, Flucht, Vertreibung oder das Leben im Kommunismus gehörten. Begleitangebote für Schulen, Kinder und Familien, öffentliche Sonntagsführungen, Vorträge sowie Aktionstage ergänzen die Ausstellung.

Weitere Informationen zur Ausstellung gibt es unter: www.oslm.de.

 

 

 

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Internationaler Museumstag 2018 - Führung durch die Eisenbahnausstellung im Oberschlesischen Landesmuseum

Oberschlesisches Landesmuseum 03. May 2018

Sonntag, 13. Mai 2018, 15 Uhr
Öffentliche Sonntagsführung durch die Sonderausstellung "Schlesische Bahnwelten. 175 Jahre Modernität und Mobilität"

Am Sonntag, dem 13. Mai, ist Internationaler Museumstag unter dem Motto: "Netzwerk Museum. Neue Wege, neue Besucher". Auch das OSLM ist dabei und bietet an diesem Tag eine öffentliche Führung durch die aktuelle Eisenbahnausstellung an. Auf neue Wege begibt sich der Besucher in der Führung. Es erwartet ihn eine spannende Zeitreise durch die 175-jährige Geschichte der Eisenbahn in Schlesien. Anhand von zahlreichen Exponaten wird die Welt der Eisenbahn lebendig.

Preise: Am Internationalen Museumstag (13.5.) gilt im OSLM ein ermäßigter Eintritt von 3 EUR.
Die Teilnahme an der Führung kostet 2 EUR.

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27. Mai - Finissage der Sonderausstellung "Schlesische Bahnwelten"

Oberschlesisches Landesmuseum 03. May 2018

Sonntag, 27. Mai, 13 - 17 Uhr
Finissage der Sonderaustellung "Schlesische Bahnwelten"

So schnell vergeht die Zeit. Am 27. Mai 2018 endet nach über einem Jahr Laufzeit die Ausstellung "Schlesische Bahnwelten. 175 Jahre Modernität und Mobilität". Am letzten Ausstellungstag wird ein kurzweiliges Programm mit Führungen, Vorträgen, einer Vorstellung der ausstellungsbegleitenden Publikationen sowie mit Modelleisenbahn-Vorführungen geboten. Das Museumscafé lockt mit selbstgebackenem Kuchen und frischem Kaffee.

Programm
13 und 16 Uhr – Museumsleiter und Kurator Dr. Stephan Kaiser führt durch die Sonderausstellung
14 Uhr – Präsentation der Museumspublikationen zur schlesischen Eisenbahngeschichte
15 Uhr – Michael Lumer vom Ratinger Heimatverein berichtet über die Geschichte der Eisenbahn in Ratingen
13 bis 16 Uhr – Herr Kassebaum von der Arbeitsgemeinschaft Muttenthalbahn e. V. führt im Museumsfoyer Modellbahnen vor

Eintritt: 3 Euro pro Person (inkl. Teilnahme an Führungen und Vorträgen)

Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es auf der Museumswebsite: www.oslm.de

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Sonderausstellung 15.4. – 10.6.2018 : Adler über Schlesien - Ereignisse und Pioniere der Luftfahrtgeschichte

Oberschlesisches Landesmuseum 18. Apr 2018

Der alte Ikarus-Traum, sich in die Lüfte erheben zu können wie ein Adler, ist vielleicht ebenso alt wie die Menschheit selbst. Schlesien nimmt in der Entwicklung der Luftfahrt im frühen 20. Jahrhundert einen interessanten Stellenwert ein. Bereits im Revolutionsjahr 1789 stieg der Franzose Jean-Pierre Blanchard mit seinem Aerostaten in Breslau auf. Am Fuße des Riesengebirges entstand nach dem ersten Weltkrieg die Segelflugschule Grunau, die Weltruf erlangte. Mit Gleiwitz und Breslau wurden schon früh Verkehrsflugplätze in das Netz der Lufthansa integriert. In der militärischen Luftkriegsführung zeichneten sich gebürtige schlesische Flieger wie Manfred von Richthofen aus. Der Blick auf die Luftfahrtgeschichte in Schlesien ist gleichzeitig ein Blick auf die Entwicklung des Flugwesens im Allgemeinen.
Das Oberschlesische Landesmuseum (OSLM) zeigte 2009/10 seine große Sonderausstellung zur Geschichte der Luftfahrt, des Luftsports sowie des Luftkriegs in Schlesien. Zahlreiche deutsche, polnische und tschechische Sammler und Institutionen leisteten dabei großartige Unterstützung. Daraus entstand eine Tafelversion, die bereits an verschiedenen Stationen in Deutschland und Polen zu sehen war. Jetzt macht die erfolgreiche Schau Station im OSLM. Schlesische Pioniere der Luftfahrt werden in Bild und Text vorgestellt. Manfred von Richthofen und Hanna Reitsch galten als Helden ihrer Zeit. Was machte ihre Leistungen aus? Wie stehen wir heute zu ihrem Ruhm? Weitere Persönlichkeiten wie der Leiter der Grunauer Segelflugschule Wolf Hirth treten hervor.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen, der im Museumsshop erworben oder zum Preis von 20 EUR (inkl. Porto und Verpackung) auf Rechnung beim OSLM ( info@oslm.de, 0 21 02 / 95 50) bestellt werden kann.

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Schlesischer Ostermarkt und Osterei-Ausstellung ab 4.3. im Oberschlesischen Landesmuseum

Oberschlesisches Landesmuseum 20. Feb 2018

Sich auf den Frühling und die vorösterliche Zeit einstimmen lassen und dazu noch ein passendes Geschenk finden – der Ostermarkt im Oberschlesischen Landesmuseum bietet vielfältige Gelegenheiten für die ganze Familie. Kunsthandwerkerinnen präsentieren kunstvoll verzierte schlesische Ostereier sowie bunte Osterstecken und führen ihre Herstellung vor. Osterstecken sind kleine Kränze an Stangen, die mit buntem Krepppapier umwickelt werden. Diese Tradition war vor allem in Niederschlesien beheimatet. Auf dem Markt können auch andere kunsthandwerkliche Produkte aus Schlesien wie das berühmte Bunzlauer Porzellan erworben werden.
Bei einem leckeren Stück schlesischen Mohnkuchen lernen die Besucher die aktuellen Ausstellungen des Museums kennen und kommen ins Gespräch. An den Verkaufsständen werden darüber hinaus Spezialitäten aus Schlesien und anderen Regionen angeboten. Zu Herkunft und Produktion dieser Produkte erhalten die Besucher Auskunft an den Ständen. Für Kinder gibt es den ganzen Tag Gelegenheit, bunten Frühlings- und Osterschmuck zu basteln.

Der Ostermarkt ist ein Projekt des Kulturreferenten für Oberschlesien in Zusammenarbeit mit dem OSLM.

 

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Jutta Osten - neue Sonderausstellung ab 4.3.im Oberschlesischen Landesmuseum

Oberschlesisches Landesmuseum 20. Feb 2018

„Erst der Schatten zeigt das Licht.“ Ob Skulptur im öffentlichen Raum, Kleinplastik, Relief oder Grafik – das Spannungsverhältnis von Licht und Schatten durchzieht das vielseitige Werk von Jutta Osten wie ein roter Faden.
Aus Anlass ihres 100. Geburtstages am 25. Februar 2018 präsentiert das Oberschlesische Landesmuseum diese Werkschau einer bemerkenswerten Künstlerin.

Mehrere Einzelausstellungen in Deutschland, Polen und Italien sowie zahlreiche internationale Ausstellungsbeteiligungen haben Jutta Osten bekannt gemacht. Mehrfach wurde sie ausgezeichnet, zuletzt am 17. November 1990 mit dem Oberschlesischen Hauptkulturpreis, gestiftet vom Land NRW. Die Preisverleihung fand im Oberschlesischen Landesmuseum statt, das die Künstlerin bereits 1990 und 1997 in zwei Ausstellungen würdigte. Das Höseler Museum verwahrt mit über 450 Objekten den umfangreichen künstlerischen Nachlass. Die Werkschau stellt eine repräsentative Auswahl vor.    

 

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Noch freie Plätze für die Kinderaktion "Baumeister gesucht!" am 24. August 2017

Oberschlesisches Landesmuseum 17. Aug 2017

24. August 2017; von 13.30 – 16.30 Uhr
Baumeister gesucht! Städtebau im Mittelalter - Ferienprogramm für Kinder

Liebe Kinder,

die letzten beiden Ferienwochen haben begonnen. Sicherlich habt ihr schon einiges erlebt - im Urlaub oder zu Hause. Wir hätten da noch eine gute Idee, damit es euch auch zum Ende der Ferien garantiert nicht langweilig wird.

Am Donnerstag, dem 24. August, 13.30 - 16.30 Uhr, gibt es im OSLM das Ferienprogramm für Kinder "Baumeister gesucht! Städtebau im Mittelalter". Einige Plätze sind noch frei.

Und darum geht es: Werde Baumeister einer mittelalterlichen Stadt mit eigenem Wappen und Gründungsurkunde! Plant und baut gemeinsam de typischen Gebäude aus dieser Zeit, zum Beispiel Wohnhäuser, Kirche, Markt, Rathaus und Stadtmauer, und lernt di damaligen Stadtbewohner, ihre Berufe und ihren Alltag kennen. Das fertige Stadtmodell wird in der Dauerausstellung gezeigt.

Der Aktionstag umfasst eine Führung durch die Ausstellung, eine Einführung in die Geschichte des Städtebaus im Mittelalter sowie Planung und Bau der eigenen Modellstadt

Preis pro Kind: 15,00 €. Im Preis enthalten sind die Führung, Materialien und Snacks. Lebensmittelallergien sind bitte mitzuteilen.

Anmeldung erforderlich bei:
Eliska Hegenscheidt-Nozdrovicka M.A.
021 02 / 96 50
hegenscheidt@oslm.de

 
Wir freuen uns auf euren Besuch im OSLM.

 

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OBERSCHLESIEN PROSAISCH Präsentation des Literarischen Reiseführers "Oberschlesien" und des Reportageromans "Der Schwarze Garten" am Dienstag dem 27.6.2017, um 19 Uhr

Oberschlesisches Landesmuseum 28. Jun 2017

Ähnlich wie im Ruhrgebiet hat die Industrialisierung weite Teile Oberschlesiens binnen kurzer Zeit völlig verändert. Diesen Wandel beschreibt Małgorzata Szejnert in ihrem Buch "Der Schwarze Garten" am Beispiel der beiden oberschlesischen Bergarbeitersiedlungen Gieschewald/Giszowiec und Nickischschacht/Nikiszowiec. Auf der Grundlage von Archivalien, Zeitungsberichten, Erinnerungen, Briefen und privaten Fotoalben sowie von Interviews mit Nachkommenden der ersten Bewohner der Siedlungen entstand ein eindrucksvolles, vielschichtiges Bild der Zeit von 1907 bis heute.
Joseph von Eichendorff und der Kinderbuchautor Janosch sind wohl die bekanntesten Söhne Oberschlesiens. Aber auch Max Herrmann-Neiße und  Horst Bienek wurden dort geboren. Tadeusz Różewicz lebte und schrieb in Oberschlesien, Jaromír Nohavica besang die Region und der Regisseur Kazimierz Kutz hielt sie in einer Filmtrilogie fest. Marcin Wiatrs "Literarischer Reiseführer Oberschlesien" richtet den Blick auf Orte wie Neiße/Nysa, Gleiwitz/Gliwice, Myslowitz/Mysłowice, Lubowitz/Łubowice und St. Annaberg/Góra Świętej Anny. Es widmet sich an ausgewählten Beispielen der Architektur, Wirtschaft, Industrie, Landschaft und Mystik dieser außergewöhnlich facettenreichen Region.

Eine Veranstaltung des Deutschen Kulturforums östliches Europa in Kooperation mit dem Kulturreferat für Oberschlesien und dem Oberschlesischen Landesmuseum

Abb. "Balkan Express" von Ewald Gawlik, undatiert, Öl/Leinwand, (c) Museum Śląskie, Katowice

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Finissage der Kunstausstellung "Crysantheon 2 - Personae" am Sonntag, dem 11. Juni, um 15-17 Uhr

Oberschlesisches Landesmuseum 08. Jun 2017

Am Sonntag, dem 11. Juni endet die Kunstausstellung Crysantheon 2 im Oberschlesischen Landesmuseum. Die Künstlergruppe lädt ab 15 Uhr alle herzlich ein zur Finissage. Geboten werden Führungen durch die Ausstellung. Ein Umtrunk ist eine gute Gelegenheit, mit den anwesenden Künstlerinnen und Künstlern ins Gespräch zu kommen und mehr über die ausgestellten Arbeiten zu erfahren.
"Crysantheon 2" ist eine bemerkenswerte Schau mit zeitgenössischer Kunst. 15 Künstlerinnen und Künstler interpretieren mit ihren Arbeiten die Sicht auf den Menschen, genauer gesagt, auf die Person. Der ungewöhnliche Ausstellungstitel "Crysantheon" setzt sich aus Chrysantheme, einer herbstblühenden Blume, und aus Pantheon, einem allen Göttern geweihten Heiligtum, zusammen und bezeichnet gleichzeitig auch die Künstlergruppe selbst. Im Mittelpunkt steht der Mensch als Person in unterschiedlichen Rollen, in öffentlichen, politischen Funktionen, verschiedenen Hierarchien, in der Gruppe und als Individuum. Zu sehen gibt es gemalte Porträts, Fotografien, Kleinplastiken ebenso wie raumgreifende Installationen, die Kuratorin Kaiser zu einer stimmigen Gesamtschau zusammengefügt hat. Da lohnt ein Besuch allemal.

Blick in die Ausstellung  Crysantheon mit Arbeiten von Armin Schmidt, Anna Nwaada Weber, OSTER + KOEZLE und anderen Künstlern.
Foto: OSLM

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Öffentliche Sonntagsführung dem 18. Juni 2017, um 15 - 16 Uhr durch die Sonderausstellung "Schlesische Bahnwelten. 175 Jahre Modernität und Mobilität" Preis: 6 EUR (Eintritt + Führung)

Oberschlesisches Landesmuseum 08. Jun 2017

Auf eine spannende Zeitreise durch die 175-jährige Geschichte der Eisenbahn in Schlesien begibt sich der Besucher in der großen OSLM-Sonderausstellung (bis 27.5.2018). Vielfältige Facetten der Eisenbahngeschichte und bahntypische Zeugnisse werden vorgestellt. Ein wichtiger Aspekt ist die Streckenkunde, die mit den schlesischen Landschaften, den Bahnbauten und weiteren historischen und gegenwärtigen Facetten der Bahn vertraut macht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Lok- und Waggontypen der verschiedenen Epochen. Dazu kommen Bahnmodelle als Favoriten ihrer Zeit und des Einsatzzweckes unter schlesischer Relevanz. Die Eisenbahn wird auch aus der Sicht des Bahnarbeiters und des Fahrgastes betrachtet. Einbezogen werden Betriebsabläufe, Betriebstechnik, Technikgeschichte, Stadtentwicklung, Bahnhofsarchitektur und Bahnarbeitersiedlungen. Kindern erklärt Museumsmaskottchen "Schlesi" mit einfachen Texten Entstehung, Entwicklung, Technik und Bedeutung der Eisenbahn.

Blick in die Ausstellung "Schlesische Bahnwelten". Foto: Oberschlesisches Landesmuseum

 

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Aktionsnachmittag für Kinder am Samstag, dem 24. Juni 2017, um 14:30 – 16:30 Uhr

Oberschlesisches Landesmuseum 08. Jun 2017

Lokführer, Schaffner, Gleisbauer – wer arbeitet bei der Bahn?

Aktionsnachmittag für Kinder (Samstags im Museum)
Unter dem Motto "Samstags im Museum" bietet das OSLM jeden letzten Samstag im Monat von 14.30 bis 16.30 Uhr einen Aktionsnachmittag für Kinder von 6-10 Jahren an.
Am 24.6.steht die Eisenbahn im Mittelpunkt. Züge sind für uns Menschen sehr wichtig. In den Waggons kann man Menschen und Waren schnell und günstig von einem Ort zum anderen transportieren. Wer kümmert sich aber darum, dass die Züge pünktlich sind und sicher an ihrem Ziel ankommen? Wer passt auf die Passagiere auf und wer pflegt die Lokomotiven? In der Ausstellung lernen die Kinder, welche Berufe es bei der Bahn früher gab und welche es heute gibt. Danach schlüpfen sie selbst in die Rolle des Schaffners und lassen die Züge rollen.
Preise: 9 Euro inkl. Eintritt, Führung, Materialien
Anmeldung unter hegenscheidt@oslm.de oder 0 21 02 / 96 50
Infos zu weiteren "Samstags-im-Museum-Terminen gibt es unter www.oslm.de.
Abbildung: Museumsmaskottchen "Schlesi" als Eisenbahner, Grafik: Oberschlesisches Landesmuseum

 

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Sommerfest im Oberschlesischen Landesmuseum, am Samstag , dem 9.7.2017, um 11-18 Uhr

Oberschlesisches Landesmuseum 08. Jun 2017

Geboten wird ein buntes Programm für die ganze Familie. Beim großen Sommerfest im Oberschlesischen Landesmuseum gibt es mehrere 45-minütige Führungen durch die Sonderausstellung "Schlesische Bahnwelten. 175 Jahre Modernität und Mobilität". Zudem können kleine und große Besucher im Museum und auf dem Außengelände an zahlreichen Mitmachaktionen teilnehmen und auf vielfältige Weise in die spannende Welt der Eisenbahn eintauchen. Außerdem wird die Kunstausstellung der "Lintorfer Maler" im Haus Oberschlesien eröffnet. Für den musikalischen Rahmen sorgt das Oberschlesische Blasorchester Ratingen unter der Leitung von Andreas Bartylla. Im Zelt vor dem Museum bietet die Landsmannschaft der Oberschlesier schlesische Köstlichkeiten, Kaffee & Kuchen, leckere Wurst und Getränke an. Weitere Infos zum Programm gibt es zeitnah auf der Museumshomepage www.oslm.de und auf Facebook.  Der Eintritt beträgt 3 EUR. Für Kinder bis 10 Jahre ist der Eintritt frei.

Abb.  Flyer Sommerfest, Grafik Oberschlesisches Landemuseum

 

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Osterei-Ausstellung ab 26.2.16 im Haus der Heimat in Wiesbaden

Oberschlesisches Landesmuseum 01. Mar 2016

Immer wieder neu
Rund ums Ei. Schlesische Ostereier und Osterbräuche

26. Februar – 9. April 2016
Haus der Heimat in Wiesbaden

Eröffnung: Freitag, 26. Februar 2016, 16 Uhr

Das Ei gilt als Symbol des Lebens, der Fruchtbarkeit und der Erneuerung. Außerdem entspricht seine Form keiner geometrischen Form. So ist das Ei etwas ganz Besonderes. In Mythologie, Religion, Kunst und Brauchtum, aber auch in vielen Kochrezepten, spielt das Ei eine Schlüsselrolle. Weltweit verbreitet ist der Brauch, zu Ostern Eier kunstvoll zu verzieren und zu verschenken. Dieser alte Osterbrauch heidnischen Ursprungs wurde später mit dem christlichen Osterfest verbunden. In Oberschlesien lässt sich das Verzieren von Ostereiern bis ins 10. Jahrhundert zurückverfolgen. Noch heute ist dort das kunstvolle Verzieren von Ostereiern sehr lebendig.

Parallel zur Osterei-Schau in Ratingen präsentiert das Oberschlesische Landesmuseum die beliebte Ostereischau vom 26. Februar bis zum 9. April 2016 im Haus der Heimat in Wiesbaden. Zu sehen sind dort kunstvolle Ostereier aus Oberschlesien in der für die diese Region typischen Kratz- oder Gravurtechnik. Dabei wird das jeweilige Muster aus der einfarbig getönten Oberfläche des Eis herausgekratzt, wodurch zarte, an kostbare Spitze erinnernde Muster entstehen. In dieser Methode verzierte Ostereier werden „Kroszonki“ genannt. Viele Ostereier aus Schlesien weisen solche Muster auf –  je feiner und zarter die Mustergestaltung, desto schöner das Ei. Für die Gravurtechnik sind verschiedenste Ritz- und Schabeinstrumente wie Rasiermesser und spezielle Klingen geeignet, mit denen man unterschiedlich breite Linien und feinste Ornamente erzielt.

In der Ausstellung werden zudem das Osterfest und typisch schlesische Osterbräuche anschaulich präsentiert. Wer wissen möchte, was es mit dem „Nassen (Oster-)Montag“ oder mit dem Judasstürzen auf sich hat und warum Kirchgänger am Palmsonntag von ihren geweihten Weidensträußchen auch ein paar Palmkätzchen essen, findet Antworten in dieser Ausstellung.  

Während der Laufzeit der Ausstellung werden handbemalte Ostereier zum Verkauf angeboten.

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Ukraine zu Gast im OSLM - gelungene Eröffnung der Osterei-Ausstellung

Oberschlesisches Landesmuseum 25. Feb 2016

Eröffnung der Ausstellung "Rund ums Ei. Ostereier und Osterbräuche in Schlesien und der Ukraine"

Fest in ukrainischer Hand war am vergangenen Sonntag (21.2.) das OSLM bei der Eröffnung der neuen Osterei-Ausstellung‬. Rund 150 Gäste waren gekommen, um an dieser besonderen Eröffnungsfeier teilzunehmen. Die Botschaft war eindeutig: Über Kunst und Kultur lassen sich Brücken bauen und politische Barrieren überwinden. Gelebtes Brauchtum gibt gerade in unserer schnelllebigen technisierten Zeit Orientierung und Halt. Mit allen Sinnen konnten die Besucher dies erleben: mit gefühlvoller ukrainischer Volksmusik, eindrucksvoll dargeboten von der Sängerin Radmila und dem Pianisten Yaroyr Bozhenko sowie mit mahnenden Wortbeiträgen, die auch auf schwierige politische Situation in der Ukraine Bezug nahmen. Marie-Luise Fasse, MdL und SHOS-Vorstandsvorsitzende, sowie Ratingens Bürgermeister und SHOS-Vorstandsmitglied Klaus Konrad Pesch begrüßten die Gäste. Über die Ausstellungsidee, ukrainische Ostertraditionen und Osterei-Kunst sprachen Dr. Irina Jastreb, Vorsitzende des Verein Ukrainisches Haus e. V. in Düsseldorf, und die Generalmuseumsdirektorin Jaroslava Tkachuk aus der West-Ukraine. Frau Tkachuk leitet vier Museen. Dazu gehört auch das Osterei-Museum in Kolomyia in der Westukraine mit 12.000 Ostereiern aus aller Welt - eine besondere Attraktion in dieser Region. Bei der Eröffnung gab es landestypische Speisen. Zwei Priester waren nach Ratingen gekommen, um die Ausstellung und einige Osterspeisen zu weihen. Der Generalkonsul der Ukraine in Düsseldorf Vladislav ‪Egorov‬ hatte seinen Sohn dabei. So werden Traditionen auch an die nächste Generation weiter gegeben.

Den weitesten Weg mit über 1.600 km hatte aber die ukrainische Delegation auf sich genommen, um die Ausstellung in Ratingen zu eröffnen: Jaroslava‪ Tkatschuk‬, Museumsdirektorin Bogdana Fashtryha mit ihrem Mann und die Osterei-Künstlerin und Buchautorin Wira Manko. Übernachtet hatte die Gruppe bei Jarosław Gałęza, Direktor des Museums des Oppelner Dorfes/Muzeum Wsi Opolskiej, einem wichtigen OSLM-Kooperationspartner. So eng oder weit sind die Bezieungen in der Museumsbranche. War das eine Freude, als die ukrainischen Gäste ihre vielen in Nordrhein-Westfalen ansässigen Landsleute wiedersahen. Glücklich war vor allem Dr. Irina Jastreb, Vorsitzende des Vereins Ukrainisches Haus e.V. Düsseldorf, die die Ausstellung gemeinsam mit dem OSLM vorbereitet hatte. Von der fröhlichen Stimmung sichtlich angetan, verweilten auch die zahlreich erschienenen Vertreter der Bundes-, Landes- und Kommunkalpolitik nach dem offiziellen Eröffnungsprogramm noch lange in der Ausstellung. Im Erdgeschoss wurden Kaffee und Kuchen geboten. Gleichzeitig gab es zwei gut besuchte Kuratoren-Führungen durch die große Sonderausstellung zu Schlesiens Ess- und Trinkkultur. Das alles fügte sich wunderbar zusammen zu einem erlebnisreichen Nachmittag im OSLM.

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6.12.2015 -15.10.2016 - „Für Leib und Seele“

Oberschlesisches Landesmuseum 14. Dec 2015

„Ebenmäßig trägt das flache Land in Schlesien jährlich reichen Uberfluß an allerley Acker / Korn / und Hülsen-Früchten / und kan auch jedesmal von solchem Uberfluß den dürsstigen Nachbarn mittheilen / dafern der Höchste Gott den Seegen vor Schaden bewahret.“ [Lichtstern, Fridrich (d.i. F. Lucae) 1685]

Hunger stillen und Durst löschen - Essen und Trinken sind lebensnotwendige Grundbedürfnisse. Doch die Art und Weise, wie der Mensch seine Nahrung beschafft, zubereitet, damit haushaltet, sie verteilt und verzehrt, unterscheidet ihn vom Tier. Es sind höchst komplexe Handlungen, die der Mensch innerhalb einer Gemeinschaft regelt und organisiert. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich regional unterschiedliche Eigenarten und Vorlieben, Ess- und Ernährungskulturen entwickelt.

Äußere Faktoren wie naturräumliche Gegebenheiten, wissenschaftlich-technischer Fortschritt, politische Reformen, religiöse Zugehörigkeit, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen, aber auch Notzeiten haben den Anbau spezieller Feldfrüchte, die Entstehung ausgefallener Gerichte, die Bevorzugung einzelner Nahrungsmittel oder die Tischsitten und Gebräuche in einer Region beeinflusst.

Die Erzeugung unserer Nahrungsmittel ist und bleibt jedoch ein Eingriff in den Naturhaushalt und bedingt somit Umweltveränderungen. So hat jede Zeit auch mit spezifischen Herausforderungen zu kämpfen: früher Missernten durch Schädlinge, heute Pestizid-Rückstände in Lebensmitteln. Phänomene wie das akute und noch nicht ergründete Bienensterben sorgen für eine wachsende Sensibilität für Natur und Landwirtschaft und einen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln.

Die Ernährung stellt zudem einen wichtigen Teil der individuellen Identität dar. Essen wird zum Ausdruck der Integration in bestimmte soziale und kulturelle Kreise. Ob Facebook, Twitter oder Instagram: „Food-Fotografie“ ist ein wahres Massenphänomen unserer Tage. Eine ähnliche Erscheinung kennt bereits das 16. Jahrhundert. Bilder von höfischen Festmahlen waren schon damals Teil der Selbstinszenierung, denn einst wie heute gilt: Man ist, was man isst.

Vom 6. Dezember 2015 bis zum 15. Oktober 2016 zeigt das Oberschlesische Landesmuseum eine Ausstellung zur Kultur des Essens und Trinkens am Beispiel Schlesiens.

Dank fruchtbarer Böden wurde Schlesien seit jeher mit Ackerbau und Viehzucht verbunden. Fleischer, Müller, Bäcker, Imker und Brauer entwickelten im Laufe der Zeit die Verarbeitung von Agrarprodukten und verfeinerten die Rezepturen. Die erste Rübenzuckerfabrik Europas wurde 1802 in Kunern (Niederschlesien) gebaut.

Marken wie „Schneekoppe“ oder „Tyskie“, welches aus der traditionsreichen Fürstlichen Brauerei in Tichau hervor ging, erlangten überregionale Bedeutung. Daneben wurden Bunzlauer Keramik und die unverwechselbaren Liegnitzer Bomben vor allem auch bei den Vertriebenen zu Symbolen ihrer schlesischen Identität. Heute gehören in der EU der schlesische Streuselkuchen („Kołocz śląski / kołacz śląski“) der niederschlesische Honig („Miód wrzosowy z Borów Dolnośląskich“) und der traditionelle Schafskäse aus der Tatraregion („Oscypek“) zu den polnischen Produkten mit geschützter Herkunftsbezeichnug. Sie sind weit bekannt und mit ihrer Erzeugungsregion untrennbar verbunden.

Die Ausstellung in Ratingen spannt einen Bogen von Erzeugung und Anbau über die Weiterverarbeitung und Vermarktung, die Konservierung und Vorratshaltung sowie die Verwendung und Zubereitung bis hin zum Verzehr von Lebensmitteln. Hinzu kommt die damit verbundene Entwicklung regionaler Rezepte, Tischsitten und Essrituale sowie die Betrachtung von Lebensmittelversorgung in Krisenzeiten. Vorgestellt werden sollen in dem Zusammenhang typische schlesische Produkte und traditionelle Firmen.

Museumsmaskottchen „Schlesi“ schlüpft in die Rolle unterschiedlicher Berufe und erklärt, wie vor 100 Jahren Mehl gemahlen oder Brot gebacken wurde. Es gibt ausgewählte Objekte zum Anfassen und Experimente zum Ausprobieren.

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