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14. Westerwaldpreis - Keramik Europas - Vernissage und Preisverleihung

Keramikmuseum Westerwald 20. Sep 2019

Zu der feierlichen Vernissage und Preisverleihung des 14. Westerwaldpreises
durch den Schirmherr Minister Prof. Dr. Konrad Wolf
und den Stadtbürgermeister Höhr-Grenzhausen Michael Thiesen
laden wir Sie und Ihre Freunde ganz herzlich ein.

Programm

Musik

Begrüßung und Einführung
Landrat Achim Schwickert

Ansprache
Schirmherr Minister Prof. Dr. Konrad Wolf

Grußwort
Stadtbürgermeister Höhr-Grenzhausen
Michael Thiesen


Musik

Jurybericht
Dr. Nele van Wieringen

Preisverleihung

Musik
Feinster Freejazz
aus dem Westerwald

Trio Kohmann / Weiß / Zöllner

Im Anschluss sind Sie herzlich
zu einem Umtrunk eingeladen


Keramikmuseum Westerwald
Lindenstraße 13
56203 Höhr-Grenzhausen
www.keramikmuseum.de
Kontakt@keramikmuseum.de

 

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Vernissage Fotoausstellung "KLEINSTADT" von Ute Mahler und Werner Mahler

Keramikmuseum Westerwald 26. Jul 2019

Wir laden Sie herzlich zur Vernissage am Freitag, den 2. August um 19.30 Uhr im Keramikmuseum Westerwald ein

EXPEDITION IN DIE KLEINE HEIMAT:
 
Ute und Werner Mahler waren Schlüsselfiguren der Fotografie in der DDR und haben nach der Wende die renommierte Fotografenagentur Ostkreuz mitbegründet. Nachdem beide jahrzehntelang unabhängig voneinander erfolgreiche Karrieren verfolgt haben, legte das Ehepaar seine dritte gemeinsame Publikation, "Kleinstadt", eine Expedition ins deutsche Hinterland. Ihre lakonisch präzisen Bilder fixieren die Zeit und den Ort. Sie erfassen die Idee einer Kleinstadt, die sich aus den Bildern vieler Kleinstädte zusammensetzt: von Arzberg über Bitterfeld, Hofgeismar, Pasewalk, Simmern bis nach Wadern und Zehdenick. Die Zukunft der kleinen Städte entscheidet sich in den nächsten Jahren. Die Zukunft sind die Jungen, wenn sie gehen, stirbt die Kleinstadt. 
"Das Thema interessiert uns schon lange. Wir haben uns auch in unseren vorigen Arbeiten mit Vorstädten und unaufgeregten Orten beschäftigt. Wir wollten Städte besuchen, die in keinem Reiseführer stehen und die zu weit von der Autobahn entfernt sind, als dass Menschen sie auf der Durchreise durchqueren würden", erklärt Ute Mahler im Gespräch mit dem ZEIT Magazin. "Diese Orte sind Biotope, in denen das Leben übersichtlich erscheint. Wo es große Gemeinschaft gibt, aber auch starke soziale Kontrolle. Da, wo es keine Attraktionen gibt, werden die Kleinigkeiten spannend"

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Ausstellungseröffnung 15. März 2019 - 17 Uhr - Fritz Baumer

Keramikmuseum Westerwald 13. Mar 2019

wir laden Sie und Ihre Freunde ganz herzlich zur Eröffnung der Ausstellung

FRITZ BAUMER, am Freitag, den 15.3.2019 um 17 Uhr, ein.

Das Keramikmuseum Westerwald ehrt in einer Sonderausstellung das Lebenswerk des Mosaikkünstlers Fritz Baumer (1919-1989). Brennbruch und Scherben bekannter Keramiker wie Hubert Griemert, Richard Bampi oder die Brüder Hohlt setzte er zu neuen Bildern zusammen. Baumer löste die Glasur von ihrem Träger, dem Gefäß, und zeigte so das einzigartige Wirkungspotenzial der keramischen Farbe.

Fritz Baumers unbekannte Werke werden zum ersten Mal auf musealer Ebene gezeigt. Am 16.3.2019 wäre er 100 Jahre alt geworden.

Es sprechen: Landrat Achim Schwickert (Westerwaldkreis), Landrat Manfred Schnur (Kreis Cochem-Zell) und Museumsleiterin Dr. Nele van Wieringen

Musikalische Beiträge von Xixi und Kai Gabel (Violine und Klavier), Stipendiaten 2019 der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz

Die Ausstellung läuft vom 16.3. bis zum 10.6.2019.

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Ausstellungseröffnung - 7. April 2019 - 100 Jahre RASTAL – Glas im Keramikmuseum?

Keramikmuseum Westerwald 13. Mar 2019

Das Keramikmuseum Westerwald lädt Sie und Ihre Freunde ganz herzlich zur Eröffnung der Ausstellung 100 Jahre RASTAL am Sonntag, den 7. April 2019 um 11.30 Uhr, ein.

Eugen Sahm gründete 1919 in Höhr-Grenzhausen einen Großhandel für Steinzeug, Porzellan und Glas. Zu diesem Zeitpunkt löste das industriell gefertigte Glas bereits die Keramik in vielen Bereichen ab. In den Nachkriegsjahren spezialisierte sich die Firma RASTAL auf die Glasveredelung und ist heute durch seine mehrfach ausgezeichneten Glasdesigns weltweit bekannt. Doch Werner Sahm, Sohn des Firmengründers, blieb der Keramik über seine wohl bedeutendste Sammlung an historischen Trinkgefäßen treu. Heute wird RASTAL bereits in dritter Generation geführt und ist nicht nur über die Sammlung eng mit dem Museum verbunden. Das Keramikmuseum Westerwald nimmt daher das 100jährige Firmenjubiläum seines Nachbarn und Förderers gern zum Anlass für eine Sonderausstellung.

Die Ausstellung ist bis zum 10. Juni 2019 zu besichtigen.

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Lyrik und Jazz im Keramikmuseum Westerwald - Bachmann-Preisträgerin Nora Gomringer tritt mit Schlagzeuger Philipp Scholz auf

Keramikmuseum Westerwald 26. Jul 2018

Höhr-Grenzhausen Konzert am 10. August 2018 im Keramikmuseum

PRESSEMITTEILUNG

Lyrik und Jazz im Keramikmuseum Westerwald

Bachmann-Preisträgerin Nora Gomringer tritt mit Schlagzeuger Philipp Scholz auf

Höhr-Grenzhausen. Am 10. August um 19.30 Uhr bringt die Konzertreihe Lauschvisite in Kooperation mit Denkbares - Begegnungen mit Menschen und Büchern
zwei großartige Künstler mit internationalem Ruf in den Westerwald: Nora Gomringer, eine der wegweisenden und vielfach ausgezeichneten Lyrikerinnen unserer Zeit,
ist gemeinsam mit dem kongenialen Schlagzeuger Philipp Scholz im Keramikmuseum in Höhr-Grenzhausen zu erleben.
Philipp Scholz lauscht. Nora Gomringer atmet ein, Scholz holt aus, Gomringer setzt an, Scholz trommelt, Gomringer spricht und PENG PENG PENG.
Es entsteht alte Magie in neuem Gewand: Jazz & Rezitation.
Nora Gomringer rezitiert eigene Texte sowie Zeilen aus der gesamten Weltliteratur – von Dorothy Parker zur experimentellen Literatur des 20. Jahrhunderts und großen Klassikern.
Der Jazz-Drummer Philipp Scholz gibt den Takt an, begleitet Gomringers wilden Wortritt, leitet, stört die Sprecherin und pointiert sie.
Gemeinsam sorgen sie auf der Bühne für einen fatallyrischen Knall der Extraklasse.

Lauschvisite # 5: PENG PENG PENG mit Nora Gomringer und Philipp Scholz
am 10. August 2018, 19.30 Uhr
Keramikmuseum Westerwald, Lindenstrasse 13, Höhr-Grenzhausen
Eintritt 15,-/12,- (AK oder VVK / Ticket-Regional)


Weitere Informationen unter www.lauschvisite.de

Foto:  Philipp Scholz, Nora Gomringer  Foto: Judith Kinitz


Kontakt: Eva Zöllner, künstlerische Leiterin Lauschvisite, Tel. 0177 58 30 801 Email: eva@eva-zoellner.de

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Museumsfest 2018 im Keramikmuseum Westerwald - Keramikmarkt 2018

Keramikmuseum Westerwald 03. May 2018

Pressetext 

Keramikmarkt 2018

 

Samstag, 02. Juni 2018

Sonntag, 03. Juni 2018

 

Museumsfest 2018 im Keramikmuseum Westerwald

Das Keramikmuseum Westerwald präsentiert geschmackvolle Tischkultur!

Zum Anlass des Keramikmarktes wird die Ausstellung „Der Teller“ eröffnet, an dem die Teilnehmer des Marktes beteiligt sind. Dem Besucher präsentiert sich eine abwechslungsreiche Ausstellung für eine gelebte Tischkultur.

Vielfältige Formen, Oberflächen, Farben und Dekore sollen den Betrachter zu ansprechenden Tischdekorationen anregen.

Anmeldung zum Wettbewerb: https://www.keramikmuseum.de/kalender/2018/4/23/ausstellungswettbewerb-zum-museumsfest-der-teller

Festliche Blumengestecke auf Westerwälder Tischen!

Als besonderes Highlight der Veranstaltung wird die florale Ausgestaltung der laufenden Ausstellung
„Höhr-Grenzhausen bittet zu Tisch“ sein. Die Tafeln werden mit Blumengestecken der Floristen, der Auszubildenden des 2. Lehrjahres, der Julius-Wegeler-Schule aus Koblenz, unter der Leitung der Dozentin Katharina Eidt, bestückt.

11:30 Uhr: Eröffnung und Vergabe der Preise der Wettbewerbsausstellung zum Keramikmarkt: „Der Teller“.

Ausstellungsdauer: 03. Juni – 08. Juli 2018

 

Mitmachworkshop für die ganze Familie:

„Die Festtagstafel“

Was benötigt man alles für einen festlich gedeckten Tisch, für einen ganz besonderen Anlass? Das Familienfest, der Geburtstag oder das Jubiläum wollen ganz speziell gefeiert werden.

Ein schöner Teller, eine besondere Tasse oder Becher, zur Dekoration eine Vase in der Mitte, eine besondere Schale oder Etagere für das Anrichten der leckeren Speisen darf auf dem Festtagstisch auch nicht fehlen.

Keramikmuseum Museumsfest:

Profi-Raku mit Ute und Arno Hastenteufel: Leuchtende Farben direkt aus dem Feuer.
Vorführungen an beiden Markttagen.

Das Museumsrestaurant Café Creativ bietet leckere Verpflegung für die Markttage
und freut sich auf Gäste aus ganz Europa.

Bildnachweis: Alina Penninger Keramik

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Material+Form und Objekte 71

Keramikmuseum Westerwald 09. Nov 2017

Ausstellungseröffnung - Material+Form und Objekte 71

Sonntag  - 12. November 2017  - 15:00   
Keramikmuseum Westerwald
Höhr-Grenzhausen

MATERIAL + FORM e.V., eine Gesellschaft renommierter Künstler und Künstlerinnen, agiert unter diesem Namen seit Mitte der 80ger Jahre. Die Gruppierung OBJEKTE 71 gibt es bereits seit dem Jahr ihrer Gründung: 1971.

Beide Gruppierungen widmen sich seit Jahrzehnten der Förderung und der Sichtbarmachung Freier und Angewandter Kunst und zeigen in viel beachteten Ausstellungen Werke aus eigenen Reihen, stets gemeinsam mit jeweils hochinteressanten Gastbeiträgen.  

Erstmalig sind jetzt ausgewählte Kunstobjekte in einer gemeinsamen Ausstellung beider Gruppierungen im Keramikmuseum Westerwald zu sehen, - eine hochinteressante Präsentation mit Arbeiten von 24 Künstlern und Künstlerinnen internationaler Reputation.

Für 3 Monate öffnet sich das Keramikmuseum Westerwald mit dieser Präsentation den Materialbereichen Glas, Metall, Edelstein, Fotografie, Malerei, Mixed Media und zeigt Skulpturen, Bilder, Objekte, Schmuck und Figuratives in Exzellenz.

Teilnehmende Künstler und Künstlerinnen sind:
Horst Bartels / Werner Baumann / Lothar Böttcher / Jochen Brandt / Michael Giefer / Ricarda Giefer / Michael Good / Andreas Hinder / Bodo Korsig / Ester Kröber / Rainer Kurka / Hans Molzberger / Bernd Munsteiner / Jutta Munsteiner  / Tom Munsteiner / Alaa Aldin Nabhan / Willi Pistor / Peter Schmid, Atelier Zobel / Robert Smit / Victor Syrnew / Peter Thumm / Samuel Weisenborn / Franziskus Wendels / Jörg Zimmermann.

Zur Eröffnung der Kunstausstellung renommierter Künstler und Künstlerinnen beider Gruppierungen mit internationalen Gastbeiträgen werden Gäste aus Kunst, Kultur und Politik erwartet. Wir freuen uns über ein reges Interesse.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Finissage – Sonntag  28. Januar 2018


Keramikmuseum Westerwald
Lindenstraße 13
D - 56203 Höhr-Grenzhausen
0049 (0) 2624 - 9460 -10
kontakt@keramikmuseum.de
www.keramikmuseum.de

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MODERN CLASSICS / FOKUS GEFÄSS, Gefäß in Keramik und Porzellan 8. Förderpreis Keramik der Nassauischen Sparkasse 2016

Keramikmuseum Westerwald 06. Sep 2016

Pressemitteilung
Förderpreis Keramik der Nassauischen Sparkasse 2016
Internationale Jury kürt Preisträger des achten Naspa-
Förderpreis Keramik

  •  Rekord-Resonanz: 498 Bewerberinnen und Bewerber aus 48 Ländern
  •  Preisvergabe und Eröffnung der Ausstellung am

23. September 2016

17. Juni 2016. Zweieinhalb Tage beriet die hochkarätige Jury, dann standen die
Preisträgerinnen und Preisträger des achten Förderpreises Keramik der
Nassauischen Sparkasse (Naspa) fest. Nach einer ersten Auswahl der Fachjury aus
Deutschland, Finnland und Taiwan kamen 174 Arbeiten in die engere Wahl für die
Vergabe der vier Preise im Gesamtwert von 20.000 Euro. Der Wettbewerb zum
Thema „Fokus Gefäß/Focus: Vessel“ erzielte eine Rekord-Resonanz: Fast 500
Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt hatten ihre Bewerbung zum regional
verankerten und international renommierten Preis eingereicht.
„Das künstlerische Niveau war insgesamt sehr hoch. Aus vielen sehr guten
Arbeiten die besten auszuwählen war deshalb keine leichte Aufgabe für die Jury“,
so Naspa-Vorstandsvorsitzender Günter Högner. „Den Gewinnern überbringe ich
die besten Glückwünsche des gesamten Naspa-Vorstands. Mein Dank gilt dem
Keramikmuseum Westerwald unter der Leitung von Monika Gass, das unseren
Förderpreis von Anfang an fachkundig begleitet, ebenso den Juroren.“


Preisträgerinnen und Preisträger
Johanna Spath, geboren 1981 in Würzburg, und Maria Volokhova, geboren 1980
in Kiew, werden für ihre Gemeinschaftsarbeit „Bestiarium“ mit einem frei
auszusuchenden Werkstipendium (Artist in Residency) im Wert von 5.000 Euro
ausgezeichnet. Sie überzeugten die Jury mit einer perfekt inszenierten, Tisch- und
Tafelkultur zitierenden Porzellaninstallation. „Giestechniken, Drucktechniken , die
unterschiedlichen formalen Aspekte sind Augenschmaus und intellektuelles
Kalkül gleichermaßen“, so das Urteil der Jury. „Wir sehen großes Potenzial in der
Weiterentwicklung dieser Konzeption.“

Ein weiterer Preis in Höhe von 5.000 Euro geht an Irina Razumovskaya, geboren 1990 in Leningrad. Ihre Gefäßgruppe mit dem Titel „Mist“ bringe die Idee der Transparenz des Materials Porzellan in herausragender Form zum Ausdruck, so die Jury. Die drei zylindrischen Objekte mit kegelförmigem Boden zeichneten sich durch klare Ästhetik und meisterliche Technik aus. Die genannten Künstlerinnen erhalten den Preis für Keramikerinnen und Keramiker unter 35 Jahren, der in einem eigenen Auswahlverfahren bestimmt wird.
Einer der beiden weiteren Preise ohne Altersbeschränkung geht an den Belgier Yves Malfliet, geboren 1962 in Hamme. Die Begründung: Seine Materialcollage „The Birth of a Vessel/Souvenir of my Holy Birth“ inspiriere zum Nachdenken über „guten“ und „schlechten“ Geschmack. Malfliet ist im Bereich „Confrontational Art“ zeitgenössischer Keramik zuhause. Seine Arbeiten zitieren eine Fülle keramischer Fachtermini, sein Wettbewerbsbeitrag versteht sich als zeitgenössische künstlerische Aussage. Diskussion erwünscht!
Ebenfalls mit 5.000 Euro prämiert wird Johannes Nagel, geboren 1979 in Halle. Seine Arbeit besteht aus einer Installation von Vasen-Variationen, die eine intellektuelle Auseinandersetzung mit dem Thema Gefäß bietet. Formale Aspekte, Glasuren, Dekore treten zurück und geben Raum zum Betrachten einer Gruppe von Keramiken als freie Kunstobjekte. Der sie rahmende „Schaukasten“ zitiert den Ansatz Nagels ebenso wie der auf dem letzten kleinen Vasenschild eingebrannte Titel der Arbeit „I hardly ever thought of flowers”.


Preisverleihung, Ausstellungseröffnung und Kolloquium
Die Übergabe der Preise findet am Freitag, 23. September 2016 um 19 Uhr im Keramikmuseum Westerwald statt. Zeitgleich zur Preisvergabe wird die Ausstellung zum achten Förderpreis Keramik der Naspa eröffnet. Gezeigt werden alle 174 von der internationalen Jury ausgewählten Arbeiten, darunter auch die der fünf Belobigten, die neben den vier Preisträgern besonders herausgehoben werden. Am Folgetag, Samstag, 24. September 2016 von 10 bis 15 Uhr, gibt es im Keramikmuseum Westerwald außerdem ein öffentliches und kostenfreies Kolloquium mit Diskussion und Vorträgen. Nähere Infos gibt es ab August unter www.keramikmuseum.de.
Persönliche Belobigungen der Jurorinnen und Juroren
Die Belobigung des Jurors Thomas Hirschler ging an den Amerikaner Mark Goudy, geboren 1954, für dessen Arbeiten „Equipoise Series Vessel“, die subtile Farbigkeit und Eleganz zeigen.
Dr. Alexander Klar belobigte zwei üppig barock dekorierte Vasenformen der Lettin Inguna Skuja, geboren 1965, und der Amerikanerin Melissa Braden, geboren 1968. „Flocked Vase“ und „ Harvest Vase“ spielen mit dem Kontrast von Kitsch und etablierter keramischer Kunst.
Die Jurorin Ting Ju Shao belobigte die Arbeit der Belgierin Lut Lalemann, geboren 1958, deren exzellent aufgebaute Architekturformen unter dem Titel „Rotunda“ sich durch präzise Handwerkstechnik und klare Eleganz auszeichnen.
Katarina Siltavuori vergab ihre Belobigung an die deutsche Künstlerin Aino Nebel, geboren 1972. Der Titel der zart bildhaften Arbeit „THIN TINS“ spiegelt das Thema Gefäß und nutzt assoziativ Verfall und Patina in eher malerischer denn keramischer Weise.
Rainer Pribbernow belobigte die türkische Künstlerin Ömür Tokgöz, geboren 1966, für ihre mit schwarzen oder weißen Motiven verzierten hauchzarten Keramikschalen.


Gesellschaftliches Engagement und Förderpreis Keramik der Nassauischen Sparkasse (Naspa)
Der Förderpreis Keramik wurde 1990 anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Naspa ins Leben gerufen. Der internationale, in Kooperation mit dem Keramikmuseum Westerwald ausgeschriebene Wettbewerb ist Teil des umfangreichen gesellschaftlichen Engagements der Naspa. Der Preis wird von einer internationalen Jury begleitet und im Rhythmus von drei Jahren verliehen. Zum achten Wettbewerb mit dem Thema „Fokus Gefäß/Focus: Vessel“ konnten Keramikerinnen und Keramiker Gefäße, Gefäßobjekte oder Gefäßdarstellungen aus Ton, Porzellan oder anderem keramischen Material einreichen. Die Bewerbung war mit zwei Arbeiten oder einer Gefäßgruppe möglich.


Die Nassauische Sparkasse (Naspa) in Wiesbaden ist mit einer Bilanzsumme von 11,3 Milliarden Euro eine der größten Sparkassen Deutschlands. Ihr Geschäftsgebiet umfasst neben den kreisfreien Städten Wiesbaden und Frankfurt vier Landkreise in Hessen (Rheingau-Taunus, Hochtaunus, Main-Taunus und Limburg-Weilburg) sowie zwei Landkreise in Rheinland-Pfalz (Westerwald und Rhein-Lahn). Auf der Gesamtfläche von rund 4.200 km² leben annähernd zwei Millionen Menschen. Die Naspa beschäftigt rund 1.750 Mitarbeiter; mit 125 Auszubildenden, Studenten und Trainees ist sie einer der größten Ausbilder der Region. In ihrem Geschäftsgebiet unterhält sie derzeit 144 Finanz-, Service- und SB-Center, 15 Private Banking-Center und drei Firmenkunden-Center. Über ihre 1989 gegründete Stiftung „Initiative und Leistung“ hat die Naspa mit 15,2 Millionen Euro insbesondere Projekte aus Kunst, Kultur und Jugendförderung in ihrer Region unterstützt.
Weitere Informationen über die Naspa auch unter www.naspa.de und www.naspa.de/csr.

Pressecenter
Daniela Gramlich
Rheinstraße 42-46
65185 Wiesbaden
Telefon 06 11/364 910 10
Telefax 06 11/364 904 99
daniela.gramlich@naspa.de

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EXPONATE 2016

Keramikmuseum Westerwald 04. Jul 2016

Ausstellung „Exponate 2016“ der Fachschule für Keramik im Keramikmuseum Westerwald

Eröffnung am 8.7.2016, 19:00 Uhr im Vortragssaal des Museums

Zum 15. Mal laden die Absolventen der Gestalterausbildung und des Förderjahres an der Fachschule für Keramik in Höhr-Grenzhausen zu ihrer Abschlussausstellung „Exponate 2016“ ins Keramikmuseum Westerwald ein.

In diesem Jahr werden die Abschlussarbeiten von Juliane Marie Fritsch und Mitko Sabev Ivanov, sowie die Ergebnisse des Förderjahres von Julia Saffer zu sehen sein.

In den Arbeiten von Juliane Marie Fritsch, mit dem Titel „Lieblingsstücke“, werden traditionelle Handwerkstechniken neu interpretiert zu einem modernen, stilvollen Design. Gespannten Gefäßkörpern setzt ein flächiges Dekor eine illusionistische Tiefenwirkung entgegen. Ein Bild des Lebens entsteht, des Wachstums, des ständigen Wandels in der Natur und der Freiheit, den eigenen Weg zu wählen. Jedes dieser hochwertigen Einzelstücke bereichert durch individuelle Schönheit und Eleganz den Alltag und wird zu einem besonderen Begleiter.

1989 in Jena, Deutschland, geboren, machte Juliane Marie Fritsch 2010 bis 2013 eine Ausbildung zur Keramikerin in der Töpferei Jörg Treiber in Ettenheimmünster. 2013 begann sie an der Fachschule für Keramik in Höhr-Grenzhausen die Weiterbildung zur Keramikgestalterin.

Mitko Sabev Ivanov präsentiert seine künstlerische Wandinstallation „Boogie-Woogie schon bei dir zu Hause“, die Hohlkörper aus Keramik mit Öl-und Acrylmalerei auf Leinwand verbindet. Die unscharf gemalten und schon von uns vergessenen König und Hofdamen und die mit romantisch-sentimentalen Erinnerungen verbundenen Landschaftsorte binden sich zusammen in einem Rätselbild, das die Träume und Ängste über die Änderungen und die Zukunft unseres Kulturraumes visualisiert.

Nach dem Diplom Schöne Künste, das der 1968 in Pleven, Bulgarien geborene Mitko Sabev Ivanov 1987 in Sofia am Nationalgymnasium für Schöne Künste erhielt, studierte er bis zum Magister der Künste an der Nationalen Kunstakademie für schöne Künste in Sofia. Er war fünf Jahre als Designer tätig, bevor er 2003 sein Studium der freien Kunst in der Fachrichtung Keramik am IKKG der Hochschule Koblenz in Höhr- Grenzhausen aufnahm. Hier bekam er 2007 Das Diplom Freie Kunst Keramik und 2010 den Master of Fine Arts. Seine Ausbildung zum Keramikgestalter an der Fachschule für Keramik nahm er noch im selben Jahr auf. Seit 2012 unterrichtet er parallel als Dozent Plastisches Gestalten am IKKG der Hochschule Koblenz.

Im Förderjahr an der Fachschule für Keramik hatte Julia Saffer die Möglichkeit, die Werkstätten und Labore der Schule ein weiteres Schuljahr zu nutzen, um ihre Abschlussarbeit weiter zu entwickeln. Zu sehen sind hier einige neue Stücke ihrer Reihe „Loops“, frei gebaute Objekte, die mit Leichtigkeit, Rhythmus und Kontinuität spielend, Sinnbilder für den Kreislauf des Lebens sind.

Julia Saffer wurde 1984 in Forchheim, Deutschland, geboren. Sie begann 2010 ihre Ausbildung zur Keramikgestalterin an der Fachschule für Keramik in Höhr- Grenzhausen, die sie 2015 beendete. 2014 bis 2015 absolvierte sie parallel dazu Gastsemester am IKKG der Hochschule Koblenz. 2015 qualifizierte sie sich für das Förderjahr an der Fachschule für Keramik. Seitdem nimmt sie mit ihren Arbeiten erfolgreich an internationalen Keramikwettbewerben und renommierten Keramikmärkten teil.

Die Eröffnung der Ausstellung findet am 8.7.2016 ab 19:00 Uhr im Vortragssaal des Keramikmuseums statt, zu sehen ist die Ausstellung bis zum 14.8.2016.

Finissage : 14.08.2016 - 16 Uhr

Keramikmuseum Westerwald

Lindenstraße 13

56203 Höhr-Grenzhausen

 

Autorin: Juliane M. Fritsch

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Dada lebt! DAS KEAMIKMUSEUM WESTERWALD LÄDT EIN ZUM VORTRAG:::: im Rahmen der Kultursommeraktionen 2016 -

Keramikmuseum Westerwald 14. Jun 2016

Dada lebt!

Zum 100. Geburtstag einer selten ernst genommenen Kunstrichtung -

Launig unterhaltsamer Vortrag des Kulturjournalisten Andreas Pecht, Wittgert

 

Im Februar 1916, mitten im 1. Weltkrieg, rief in Zürich eine Gruppe von Künstlern die Dada-Bewegung ins Leben. Mit dabei waren der Maler und Bildhauer Hans Arp, der Schriftsteller Hugo Ball, der Universalist Michael Huelsenbeck, der Architekt Marcel Janko, die Kabarettistin Emmy Hennings. Ein bunter Verein, der von traditionellen Spartengrenzen nicht viel hielt.

 

Bald machten die Dadaisten mit wilden Performances, absurden Werken und giftigen Parodien auf die etablierten Künste von sich Reden. „Unfug, Idiotie, Perversion” schleuderte ihnen Öffentlichkeit und Kunstkritik jener Zeit entgegen. Sinnleere Lautgedichte, krude Materialcollagen, abstruse Gemälde und Installationen, skurrile Bühnenaktionen, provokante Publikumsbeschimpfungen:

 

Das alles erschien damals völlig durchgeknallt – inspirierte aber doch die weitere Entwicklung der modernen Kunst aller Sparten weltweit auf vielfältige Weise. Zum 100. Geburtstag des Dadaismus blickt Kulturjournalist Andreas Pecht in einem Vortrag auf Motive und Anfänge, Selbstverständnis, Entwicklung und Nachwirkungen dieser Kunstrichtung, die gar keine Kunstrichtung sein wollte.

 

Und weil Dada dada ist, muss am Abend des 14. Juni im Keramikmuseum Westerwald in Höhr-Grenzhausen auch der Referent unter dem Motto „Dada lebt!” ein bisschen dada sein.

 

Dienstag - 14. Juni, 19.30 Uhr  

Keramikmuseum Westerwald – Höhr-Grenzhausen

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"FEUERSPUREN-VON RAUCHGESCHWÄRZT BIS SALZIG BLAU... " & "Gäste aus Polen"

Keramikmuseum Westerwald 09. Jun 2016

FEUERSPUREN –

… von rauchgeschwärzt bis salzig Blau war das Thema des Wettbewerbes zum Museumsfest 2016

Hier sind die Preisträger & Preisträgerinnen 2016.
Die Jury zum diesjährigen Wettbewerbsthema zu Museumsfest und Keramikmarkt hatte bei 69 Einreichungen und 137 Keramiken eine nicht einfache Entscheidung zu treffen: von Porzellanarbeiten über dunkle Schmauchbrandstücke bis zur Thematisierung als Installation war alles dabei, was ein solches Thema an Möglichkeiten bietet! Exquisite Holzbrandstücke und Experimentelles, Figürliches, Nutzbares und Kunstobjekte – zum 38. Keramikmarkt und dem Museumsfest im KMW war die gesamte Bandbreite vertreten.

In der Jury waren: Michael Thiesen, Stadtbürgermeister, Klaus Lehnhäuser, FS Höhr-Grenzhausen, Marion Mehl, SIBELCO- Deutschland, Susanne Schlump, Fa. Goerg & Schneider, Bernd Pfannkuche, NK/NC und Monika Gass, KMW.

Der Preis der Firma SIBELCO Deutschland ging an die belgische Keramikkünstlerin Bibi Kriek aus Bocholt mit 500 € für ihre von Meer und Schiffen inspirierte Arbeit..

Stefan Jakob aus Zürich erhielt den von der Sparkasse Westerwald-Sieg mit 500 € dotierten Preis für seine hellen Schmauchbrandschalen.

Der Preis der Fachzeitschrift Neue Keramik/NEW CERAMICS ging mit 500 € an Claudia Craemer aus Fischerhude. Ihre starkfarbigen Rakuschalen begeisterten durch die ungewöhnlichen Rot- und Blautöne.

Markus Böhm aus Lärz mit Schale und Vase aus dem Salz & Holzbrand erhielt den mit 250.- Euro dotierten und von der Stadt Höhr-Grenzhausen gestifteten Preis.

Der Preis für besondere Salzbrandarbeiten ging an Bodo Röder aus Bickenbach. Dieser Materialpreis, eine halbe Tonne Ton nach Wahl, wird alljährlich von der Fa. Goerg & Schneider zur Verfügung gestellt.
Polen war dieses Jahr Gastland auf dem Markt und im Museum. Vier Werkstätten waren mit Ständen in der Marktzone vertreten und im KMW waren künstlerische Exponate zu sehen von Maria Teresa Kuczynska, Monika Patuszynska, Anna Malika Zamorska, Andrzei Bero. Als Gastrednerin stellte Monika Patuszynska zur Eröffnung in Wort und Bild die heutige Situation der Keramik in Polen in einem hochinteressanten Vortrag vor.
Außerdem waren die Partnermuseen aus Siegburg und Raeren im KMW vertreten, es gab Videos zu sehen aus Jingdezhen / CHINA - als Vorinformation zu dieser weltbekannten Stadt des Porzellanes, die als Gaststadt 2017 für Höhr-Grenzhausen im Gespräch ist.
Rund 25 000 Gäste kamen zum Keramikmarkt 2016 – trotz Regenankündigung und schwülem Wetter war dieser Keramikmarkt ein voller Erfolg – nicht zuletzt durch die von der NASPA gestiftete Feuerskulptur, die von Estudi Ceràmic, den spanischen Kollegen aus Girona aufgebaut und mit großem Feuerzauber am Samstagabend zelebriert wurde.
Keramikmuseum Westerwald
Lindenstrasse 13, 56203 Höhr-Grenzhausen   www.keramikmuseum.de

 

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IMAGO - Bild / ABBILD / IDEE in der KERAMIK

Keramikmuseum Westerwald 09. Mar 2016

IMAGO – BILD / ABBILD / IDEE in der KERAMIK – die neue Ausstellung  eröffnet am kommenden Sonntag!
13.März 2016

IDEE / FORM / FARBE / MATERIAL / TECHNIK - alles zu sehen in exzellenter künstlerischer Umsetzung: Keramikkunst vom Feinsten! 

In dieser Präsentation sind 9 bekannte, international arbeitende Künstlerinnen und Künstler mit ihren ganz unterschiedlichen Arbeiten und Standpunkten vertreten.

Ausstellerinnen / Aussteller:
Alberto Bustos, Annette Defoort, Karima Duchamp,
Andreas Hinder, Gareth Nash, Anna Dorothea Klug,
Susan O`Byrne, Nicole Thoss, Kim Simonsson

Zur Begrüßung spricht Michael Thiesen, der Stadtbürgermeister von Höhr-Grenzhausen.

Monika Gass, Leiterin des Keramikmuseum WW lädt zum Dialog mit den Künstlern und Künstlerinnen.

Musikalische Begleitung: Uwe Schöpping, Gitarre

 

Diese Ausstellung ist zu sehen bis Ende Mai 2016

Keramikmuseum Westerwald in Höhr-Grenzhausen

Lindenstrasse 13    56203 Höhr-Grenzhausen      www.keramikmuseum.de

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Keramische Vielfalt im Kleinformat - Miniaturen aus der Sammlung W.& G.Bickel

Keramikmuseum Westerwald 30. Nov 2015

Pressemitteilung zur Weihnachtsausstellung                                         

im Keramikmuseum Westerwald 2015

 

Einladung zur ERÖFFNUNG der Ausstellung:

 

Miniaturen aus der Sammlung W. und G. Bickel

Keramische Vielfalt im Kleinformat

Eröffnung Donnerstag   -    3. Dezember 2015 -  17:00 Uhr

Vorinformationen zu „Keramische Vielfalt im Kleinformat“ von Wolfgang Bickel

Gäste der Ausstellung „Keramische Vielfalt - im Kleinformat - Miniaturen aus der Sammlung W. u. G. Bickel“ werden auf zweierlei Weise überrascht: durch die Fülle der Objekte und durch ihr Format.

Zwölf Vitrinen im großen Vortragsraum des Museums mit rund 450 Mini-Exponaten zeigen die ganze Bandbreite der keramischen Arbeiten des späten 20. Jahrhunderts vor Augen: von der in langer Tradition stehenden Irdenware bis zu den Formexperimenten in Steinzeug und Porzellan aus den Jahrzehnten um 2000. Hier zeigen sich Marburger Töpfertradition ebenso wie klangvollen Namen der Meister der gegenwärtigen Keramik Volker Ellwanger etwa oder Gerald und Gotlind Weigel. Es fehlen auch die nicht, die den gegenwärtigen Ruf Höhr-Grenzhausens als Töpferzentrum in der Gegenwart neu begründeten.

 

Besucher und Besucherinnen sehen neben den großen keramischen Arbeiten im „Normalformat“ vor allem keramischen Miniaturen für die Kinderwelt oder für Galerien im Zwergenformat. Alle diese Töpfermeister und Keramiker hatten sich bitten lassen, für diese Miniaturensammlung Bickel zu arbeiten oder als Gastgeschenk etwas zur Sammlung beizusteuern. Vieles konnte noch bei alten Töpfern, die traditionell auf Weihnachten hin Kindergeschirr brannten, gekauft werden.

Diese Begegnung mit dem Miniaturformat ist die zweite Überraschung. Die Freude an kleinen und kleinsten Gegenständen begleitet die Kulturgeschichte seit ihren Anfängen; es muss für den Betrachter und für den Handwerker ein besonderer Reiz darin liegen, im Zuge der Verkleinerung den Punkt zu suchen, wo der praktische Sinn sich in einen symbolischen verwandelt. Kinder spielten sich mit den kleinen Dingen in die Erwachsenenwelt hinein, Erwachsene in die Kinderwelt zurück. Aber das mag nur einer der vielen Beweggründe sein, die zur Entwicklung der Miniaturwelt in allen Kulturen führte. Von allen gibt es eindrucksvolle Belege in der Sammlung Gisela und Wolfgang Bickel, wenn sich auch die Ausstellung auf den deutschen Raum beschränkt.

Die Ausstellung ist darauf angelegt, den Betrachter etwas von dieser Überraschung spüren zu lassen, wenn er plötzlich der Miniaturausgabe des Gewohnten begegnet. Um diese Irritation zu verstärken, haben die Leihgeber, die auch die Präsentation gestalteten, zu etlichen Beispielen auch die Räume zitiert, in denen die Arbeiten entstanden oder die Art, wie sie auf Töpfermärkten oder in Galerien für den Kunden und Liebhaber präsentiert wurden: Fotos bilden dann die Kulissen des Spiels.

Dabei kommt es zu einem Spiel im Spiel, denn vor den Häusern oder vor den Marktständen erscheinen nun die Miniaturen überdimensioniert, wie von Riesen vor einem Hause abgestellt. 

Wie viele Spielsteine im Feld stehen?

Man kommt mit dem Zählen nicht durch, es mögen an die 450 sein…

Wir laden herzlich ein zu dieser ganz besonderen Ausstellung, die sich dem Unikat und der Miniatur im Kleinformat widmet: – passend zur Weihnachtszeit in der früher die Miniatur und das Spielzeug einen festen Platz hatte.

Begrüßung Bürgermeister Michael Thiesen

Einführung Dr. Wolfgang Bickel

Musikalische Begleitung Peter Bongard & Benjamin Gail / Flügel & Gesang

Im Anschluss gibt es einen kleinen Umtrunk mit weihnachtlichem Gebäck

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DAS BEMBEL EXPERIMENT! Ein Apfelweinkrug im Spiegel anderer Kulturen

Keramikmuseum Westerwald 15. Apr 2015

DAS BEMBEL EXPERIMENT – AUSSTELLUNG IM KERAMIKMUSEUM WESTERWALD

 

Zum ersten Sonntag im April zu Höhr-Grenzhausen Brennt –KERAMIK, - 2015 am Ostermontag,

gibt es wie immer eine Sonderausstellung. 2015 lautete der Titel "DAS BEMBEL – Experiment“!

 

ERÖFFNET wurde die Ausstellung am Ostermontag um 11.30 durch den Bürgermeister der Stadt Höhr-Grenzhausen, M. Thiesen, D. Romanazzi und J. Stier aus Frankfurt und Monika Gass, KMW.

 

Zweck dieser Ausstellung ist es neue, kreative Formen des Apfelweinbembels zu präsentieren.

Apfelsaft und Apfelwein als klassische Getränke der Region Westerwald nutzen Bembel in diversen Größen und Formen, die im Salzbrand gefertigt und massenhaft z.B. in den Großraum Frankfurt geliefert wurden.

 

In Kooperation mit der Stadt Höhr-Grenzhausen, den Förderern des Apfelweinmuseums in Frankfurt, den Firmen Rastal, Sibelco Deutschland und der Töpferei Girmscheid stellen geladene Gäste aus, - mitmachen konnte aber Jeder und Jede mit einer guten gestalterischen Idee.

 

In der internationalen Präsentation haben 44 Personen teilgenommen, darunter 3 Gemeinschaftsarbeiten:

Atelier Hasenberg, Siegburg / I. Badeck – W. Worch, Höhr-Grenzhausen / Werkstatt Margarethenhöhe, Essen.

Insgesamt gab es 67 Einreichungen mit 95 Stücken, von 20 Frauen und 24 Männer aus 13 Nationen.

Vertreten waren die Nationalitäten:

Österreich / 2

Deutschland    / 19                            

Finnland / 1                           

Großbritannien / 2                             

Italien  / 1                             

Japan   / 1                              

Niederlande     / 2       

Polen / 1                     

USA / 6                      

Türkei  / 1

Ungarn / 1                              

Schweiz / 1                            

Spanien /1                       

 

Drei Preise wurden vergeben: 

an Beate Thiesmeyer für ihr Zitat auf das Thema – mit HEIMWEH -BEMBEL,

an Joachim Ermert für dessen neuen Klassiker im Bereich des nutzbaren und seriell neu umsetzbaren BEMBELS. Beide Deutschland, und  an Robert Lawarre, Florida, für dessen kreative, farbenfrohe und freie Interpretation des BEMBEL – Experimentes. .

Traditionell wurden und werden Bembel seit Jahrhunderten im Westerwald im Kannenbäckerland in Handarbeit hergestellt. Die Westerwälder Salzglasur ergibt im Reduktionsbrand die typische graue Farbe, Dekor ist in Kobaltblau aufgemalt.  

 

1893 wurde von Johann Jacob Frieß in der Schrift „Humoristische Memoiren eines alten Frankfurters“ der BEMBEL erstmals beschrieben, - wobei die Herkunft des Namens BEMBEL bis heute nicht eindeutig geklärt ist. Ob sich der Begriff vom Wort „Bombe“ ableitet, (aufgrund der Form),  oder sich der Name vom Begriff des „bambelns“ herleitet ist unklar. Der Name könnte auch abgeleitet sein vom lat. „pampinus“, zu „Pampel“,

einem im 17. Jahrhundert gängigen Begriff für Weinausschankgefäße.

Höhr-Grenzhausen ist mit seinem größten Bembel der Welt auch 2012 in das Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen worden, einem von Künstlern und Handwerkern vor Ort gefertigten Großgefäß mit 670 Liter Fassungsvermögen und 300 Kilogramm Gewicht.

Die Ausstellung ist zu sehen im Keramikmuseum in Höhr-Grenzhausen bis zum  3. Mai 2015.

Im August 2015 wird voraussichtlich eine Folgeausstellung in Frankfurt stattfinden.

Für Frankfurt dürfen sich gerne weitere Künstlerinnen und Künstler mit ihren Beteiligungen anschließen.

 

KERAMIKMUSEUM WESTERWALD, Lindenstrasse 13, 56203 Höhr-Grenzhausen http://www.keramikmuseum.de

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KERAMIKSYMPOSIUM GMUNDEN zu Gast im Keramikmuseum

Keramikmuseum Westerwald 15. Apr 2015

Internationale Keramik zu Gast im Keramikmuseum Westerwald

Höhr-Grenzhausen

Gezeigt wird eine Ausstellung der Arbeiten von 12 renommierten Künstlern und Künstlerinnen,

die während des Internationalen Keramiksymposiums in Gmunden entstanden sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bereits zum 6. Mal in Folge hatte eine Jury vorab ausgewählt, wer in den Vorzug der Teilnahme an diesem sehr bekannten und hoch angesehenen Symposium kommt.

Die 12 international anerkannten Keramikkünstler und Keramikkünstlerinnen konnten dann für 6 Wochen in den Räumen der Gmundener Keramik Fabrik arbeiten und Ideen umsetzen.

Diese freie Arbeitsmöglichkeit bietet Chancen für persönliche künstlerische Entwicklung, ein Ausprobieren noch nicht beschrittener Wege in der Keramik und einen regen internen Austausch in der Gruppe der Geladenen.

Zum 6. internationalen Symposium waren nach Gmunden eingeladen: Valentin Manz (UK), Susanne Altzweig aus Höhr-Grenzhausen - (DE), Ana Cecilia Hillar und Cristina Simona D'Alberto (IT), Mateusz Grobelny und Weronika Lucinska (PL), Vivien Schneider-Siemssen und Daniel Wetzelberger (AT), Beca Sofia (PT), Karin Karinson Nilsson, Sara Möller (SE), Stijn Yperman (BE). Sie präsentierten zeitgenössische Keramikkunst aus der Symposiumszeit zuerst in Gmunden und in der Folgeausstellung jetzt auch hier im Keramikmuseum Westerwald, das zum 3. Mal diese Objekte der Partner in Gmunden übernimmt.

 

Besucher und Besucherinnen dürfen gespannt sein auf keramische Arbeiten vom Großgefäß bis zur Installation mit ungewöhnlichen, zweckentfremdeten Artefakten.
Zur Eröffnung sprach der Kulturreferent und Vizebürgermeister sowie Obmann des Vereines zur Förderung europäischer Keramikkünstler und Künstlerinnen, Gottfried Schrabacher.

 

Musikalische Begleitung: Jazz-Duo René Rösler und Peter Bongard             

Die Ausstellung ist zu sehen bis Sonntag - 14. Juni 2015

 

 

Keramikmuseum Westerwald - Lindenstrasse 13 - 56203 Höhr-Grenzhausen

0049 (0) 2624 - 9460 -10        kontakt@keramikmuseum.de -  www.keramikmuseum.de

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