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Görlitzer Sammlungen öffnen wieder

Görlitzer Sammlungen/ Kulturhistorisches Museum Görlitz 05. May 2020

Die Görlitzer Sammlungen öffnen ab heute wieder die Häuser des Kulturhistorischen Museums – Barockhaus Neißstraße 30, Kaisertrutz und Reichenbacher Turm – und die Oberlausitzische Bibliothek der Wissenschaften (OLB), Handwerk 2. Einige Einschränkungen gibt es trotzdem.

Der Nikolaiturm, den der Förderverein Kulturstadt Görlitz-Zgorzelec e. V. in Kooperation mit dem Kulturhistorischen Museum betreut, muss weiterhin geschlossen bleiben.

Besucher*innen im Kulturhistorischen Museum und Nutzer*innen der OLB werden insbesondere um gegenseitige Rücksichtnahme und die Einhaltung der Hinweise zur Corona-Prävention gebeten. Covid-19-Erkrankten, Kontaktpersonen, Personen aus Risikogebieten bzw. Menschen mit Erkältung wird der Zutritt nicht gestattet.

In beiden städtischen Einrichtungen (Kulturhistorisches Museum und Oberlausitzische Bibliothek der Wissenschaften) ist das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes Pflicht.

Aufgrund der Infektionsgefahr bleiben im Barockhaus Neißstraße 30 und im Kaisertrutz die Medienstationen außer Betrieb. Hands-on-Objekte wurden entfernt. An einigen Objekten wurden Hinweise mit „Bitte nicht berühren!“ platziert und kleine Bereiche gegen Zutritt bzw. Zugriff gesperrt. Derzeit erfolgt keine Ausleihe von Geräten zur Nutzung des Audioguides. Eigene Geräte können mitgebracht werden.

In den Kassenbereichen des städtischen Museums sowie in der OLB wurde zusätzlich ein Spuckschutz installiert sowie Behälter mit Handdesinfektionsmittel aufgestellt.

Die Ausleihe, Rückgabe und das Arbeiten im Lesesaal sind in der Oberlausitzischen Bibliothek der Wissenschaften, Handwerk 2, sind ab heute ebenfalls wieder möglich. Im Lesesaal wurde die Anzahl der Arbeitsplätze im Lesesaal auf vier reduziert, Bildschirmarbeitsplätze können derzeit nicht genutzt werden.

Bis auf Weiteres finden keine Veranstaltungen oder Führungen statt.


Öffnungszeiten:

Kulturhistorisches Museum Görlitz (Barockhaus Neißstraße 30, Kaisertrutz und Reichenbacher Turm)
Dienstag bis Donnerstag 10:00 bis 17:00 Uhr
Freitag bis Sonntag 10:00 bis 18:00 Uhr

Oberlausitzische Bibliothek der Wissenschaften, Handwerk 2
Dienstag und Donnerstag 10:00 bis 17:00 Uhr
Freitag 10:00 bis 13:00 Uhr

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Museum Barockhaus Neißstraße 30 in Görlitz virtuell besuchen

Görlitzer Sammlungen/ Kulturhistorisches Museum Görlitz 26. Mar 2020

Ergänzend zu einem realen Museumsbesuch können Interessierte das Barockhaus Neißstraße 30 nun auch virtuell erkunden. Eine Nieskyer Firma hat die Aufnahmen im Museum mit einer Matterport-Systemkamera gemacht udn die Daten verarbeitet. Diese Technologie ermöglicht interaktive Objektvisualisierungen der neuesten Generation in 3D und virtueller Realität.
Realisiert werden konnte die technische Umsetzung dank der Förderung durch die Sächsische Landesstelle für Museumswesen an den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.
Der museumsbesuch startet hier – https://my.matterport.com/show/?m=kyCfEi2zhVC.
Die Görlitzer Sammlungen freuen sich auf Ihren Besuch virtuell und real.

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Muse im Museum und Ausbildung von Museumsführern mit der Vhs Görlitze e. V. ab März

Görlitzer Sammlungen/ Kulturhistorisches Museum Görlitz 17. Feb 2020

Die Volkshochschule Görlitz e. V. und die Görlitzer Sammlungen arbeiten auch in diesem Jahr eng zusammen. Im Frühjahr laden die beiden Bildungseinrichtungen zur Veranstaltungsreihe „Muse im Museum“ ein. Interessierte können hier Kunstgeschichte erfahren, durch die Zeit reisen und dabei in unterschiedlichen Epochen verweilen sowie selbst kreativ tätig werden. Eine Infoveranstaltung findet am 3. März, 18:00 Uhr in der Volkshochschule Görlitz e. V., Langenstraße 23 statt.
Für die zunehmende Zahl der Besucher in der Stadt sind nicht nur Gästeführer gefragt, sondern auch die Görlitzer Museen benötigen ausgebildete Führer in ihren Häusern. Die Volkshochschule Görlitz e. V. startet deshalb in Kooperation mit den Görlitzer Sammlungen und dem Schlesischen Museum zu Görlitz im Frühjahrssemester einen Kurs, der sich an zertifizierte Gästeführer sowie Interessierte richtet, die ihr Spektrum inhaltlich durch Museumsführungen erweitern möchten oder einfach Freude daran haben, Freunden und Familie die Museen fachkundig zu zeigen. „Wir würden uns sehr freuen, wenn wir am Ende tatsächlich weitere Museumsführer für unsere Häuser dazugewinnen und so das Angebot an Führungen in der Saison erweitern könnten.“, hofft Dr. Jasper v. Richthofen, Direktor der Görlitzer Sammlungen. Durchgeführt werden die Kurse von den Kuratoren der Dauerausstellungen sowie der Bibliothekarin der Oberlausitzischen Bibliothek der Wissenschaften.

Bei den Görlitzer Sammlungen beginnt die Ausbildung im März mit drei Führungen im Barockhaus Neißstraße 30, die sich der „Bürgerlichen Kultur des Barock“, Kunst und Wissenschaft um 1800 sowie der Oberlausitzischen Bibliothek der Wissenschaften widmen. Ab Mai folgt die chronologische Fortsetzung mit vier Veranstaltungen im Kaisertrutz – von der Eiszeit bis zur friedlichen Wende sowie zur Galerie der Moderne.

Teilnehmer, die den Gesamtkurs buchen, können während des Frühjahrssemesters die Oberlausitzische Bibliothek der Wissenschaften kostenfrei für Recherchen nutzen und erhalten in dieser Zeit auch kostenfrei Zugang zu den Häusern des Kulturhistorischen Museums Görlitz – Barockhaus Neißstraße 30, Kaisertrutz und Reichenbacher Turm.

Das Frühjahrsprogramm der Volkshochschule Görlitz e. V. mit der vollständigen Kursübersicht und den Teilnahmebedingungen erscheint in Kürze. Die Anmeldung ist ausschließlich über die Volkshochschule Görlitz e. V. möglich.

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Einblick in den historischen Bibliothekssaal - montags 11.00 Uhr

Görlitzer Sammlungen/ Kulturhistorisches Museum Görlitz 05. Apr 2018

Ab 9. April bieten die Görlitzer Sammlungen montags 11:00 Uhr wieder eine Sonderführung mit Einblick in den historischen Bibliothekssaal der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften im Barockhaus Neißstraße 30 an. Der Büchersaal gehört zu den schönsten Bibliotheksräumen Deutschlands und wurde nach dem Vorbild der Franckeschen Stiftungen in Halle und adliger Privatbüchereien in Mitteldeutschland und Schlesien errichtet. Die Triumphbögen des Wissens, die den Saal kulissenartig gliedern, sind mit rund 20.000 Bänden gefüllt.

Treffpunkt ist jeweils die Oberlausitzische Bibliothek der Wissenschaften, Handwerk 2.
Kosten pro Person: 5,00 Euro

Zum Welttag des Buches am 23. April widmet Bibliothekarin Karin Stichel die Montagsführung 11:00 Uhr Bruno Tauts Werk „Alpine Architektur: in 5 Teilen und 30 Zeichnungen“. Man stelle sich vor, da plant jemand, den Alpen ein Glasdach aufzusetzen. Geht nicht? Bruno Taut, der 1880 in Königsberg geborene expressionistische Architekt, war da anderer Meinung. Im Jahr 1919 entwarf er eine Reihe großformatiger Architekturzeichnungen, die er mit Tusche und Feder gestaltete. „Alpine Architektur“ nannte er seine gezeichneten Architekturtheorien und plante darin die Überbauung der Alpen in Glas. In fünf illustrierten Kapiteln entwickelte Taut ein Gedankenexperiment, das kein realer Plan zur Bebauung der Alpen, sondern ein Versuch der „Befreiung des Menschen durch Form, Farbe und Licht“ sein sollte  ̶  die Verwandlung der Alpen in eine überdimensionierte Kunstlandschaft.

Hinweis:
(Reise-)Gruppen (ab 10 Personen) können während der regulären Öffnungszeiten des Kulturhistorischen Museums (Dienstag bis Donnerstag 10:00 bis 17:00 Uhr, Freitag bis Sonntag 10:00 bis 18:00 Uhr) einen kurzen Fotostopp im historischen Bibliothekssaal einlegen. Kosten pro Person: 1,50 Euro
Neu: Teilnehmern des Fotostopps, die noch am selben oder spätestens am Folgetag das Museum Barockhaus Neißstraße 30 ausführlich besichtigen möchten, wird das Fotostopp-Ticket bei Vorlage auf das Eintrittsentgelt angerechnet.   

Informationen dazu erhalten Sie an unserer Museumskasse oder telefonisch unter 03581/67-1410.
 

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Einladung zu Kulturgeschichtlichen Spaziergängen in Görlitz

Görlitzer Sammlungen/ Kulturhistorisches Museum Görlitz 05. Apr 2018

Auf den Spuren der Görlitzer Stadtmauer – 3. Mai

Schon bald nach der Gründung von Görlitz im 13. Jahrhundert hatten die Bürger ihre Stadt mit Mauern, Toren, Türmen und Gräben gesichert. Diese Wehranlagen kennzeichneten fast 600 Jahre das Stadtbild. Erst der Aufbruch ins Industriezeitalter ließ die Gemeinde über ihren Mauerring hinaus wachsen und führte zum Abbruch der alten Verteidigungsanlage. Trotzdem kann man ihren Verlauf noch immer verfolgen.
Begleiten Sie Historikerin Ines Haaser bei diesem 90minütigen Spaziergang, der 3. Mai 17:00 Uhr am Kaisertrutz beginnt.

Görlitz als herzogliche Residenzstadt – 17. Mai

Nahezu unbekannt ist die kurze Periode der Stadtgeschichte am Ende des 14. Jahrhunderts, als Görlitz zum Mittelpunkt und zur Residenzstadt eines Herzogtums erhoben wurde. Kaiser Karl IV. hatte für seinen jüngsten Sohn, Johann von Böhmen, dieses Herzogtum gebildet. Nach dem frühen Tod Johanns wurde es wieder aufgelöst. Historikerin Ines Haaser erinnert auf einem Spaziergang durch die Görlitzer Altstadt an die ehrgeizigen Bauprojekte des Herrschers.
Ausgangspunkt ist der Kaisertrutz, Platz des 17. Juni 1, Start ist hier am 17. Mai 17:00 Uhr, Dauer: 90 Minuten.

Görlitz als frühneuzeitliche Handelsstadt – 24. Mai

Waidhandel und Tuchproduktion begründeten den Aufstieg von Görlitz zu einem bedeutenden Handelszentrum. Zwischen Breslau und Erfurt zählte die Stadt mit 10.000 Einwohnern zu den großen Kommunen Deutschlands. Auf den Spuren der Blütezeit des 16. Jahrhunderts führt der Kulturgeschichtliche Spaziergang am 24. Mai entlang der via regia und durch die Handwerkerviertel und Wohngebiete der Kaufleute bis zur Altstadtbrücke.
Treffpunkt ist 17:00 Uhr am Kaisertrutz, Platz des 17. Juni 1.

Zum Vormerken:
Jacob Böhme für Anfänger – 25. Mai
Der Jüdische Friedhof – 25. Mai
Görlitz als barocke Provinzstadt – 31. Mai

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