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Neue Sonderausstellung ab 23. September 2018

Töpfermuseum Duingen 17. Sep 2018
Die Künstlerin Angelika Jansen ist seit 40 Jahren als selbständige Keramikdesignerin tätig. In der neuen Sonderausstellung, die am Sonntag, den 23. September um 15 Uhr im Töpfermuseum Duingen eröffnet wurde, werden aktuelle Werke, aber auch Mappen gezeigt, die Ihre langjährige Arbeit dokumentieren. Frau Jansen bedient sich einer klaren und reduzierten Formensprache, geometrische Grundformen bilden dabei den Ausgangspunkt. Es sind oft klassische Gefäßformen, deren Gebrauchswert allerdings nicht im Vordergrund steht. Durch den „Rauchbrand“ verändert sich die Oberfläche der Keramik, die vorher mit flüssigen Metall-Salzen getränkt, mit Pflanzenteilen oder anderen Materialien belegt und luftdicht verpackt wurde. Angelika Jansen verwendet noch weitere Techniken. Sie poliert, verformt und ergänzt mit Gegenständen, die die Künstlerin in der Natur findet, oder die nicht mehr gebraucht werden. Sie verwendet beispielsweise Hölzer, Wurzeln, rostige Nägel und Geräte aus dem Alltag. So entsteht ein spannender Materialmix. Diese Keramikobjekte mit ihren strengen, geglätteten Oberflächen verschmelzen mit organischen, ver-(oder be)lebten Dingen zu einer neuen Einheit. Es geht um die Schönheit der einfachen Dinge, um Erdverbundenheit und Vergänglichkeit. Der Schwerpunkt liegt also nicht auf der Form, sondern auf der Oberfläche, die zum Bildträger wird. Und sicher, der Zufall tut sein Übriges. Aber ohne jahrelange Experimentierfreude, angesammelte (40 jährige) Erfahrung und professionelles Können, würden diese hochästhetischen und eleganten Keramikobjekte nicht entstehen können. Die 1955 in Kempen am Niederrhein geborene Keramikdesignerin lebt und arbeitet im eigenen Atelier in Brüggen am Niederrhein. Angelika Jansen nimmt regelmäßig an Ausstellungen in Deutschland, den Niederlanden und Belgien teil. Bei den diesjährigen internationalen Keramiktagen in Oldenburg war sie eine der beiden Gewinnerinnen des Publikumspreises. Nicht nur Frau Jansen feiert Jubiläum, auch das Töpfermuseum kann 2018 auf ein 30jähriges Bestehen zurückblicken. Margret Faita hat zur Eröffnung die Laudatio übernommen. Sie feierte übrigens letztes Jahr den 25. Geburtstag ihrer Keramik-Galerie in Hameln. read more...
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