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[4] Aussichtsturm Halde Trages

Beschreibung

Die Höhe des Standortes des Aussichtsturmes beträgt 228 m NN und die Aussichtsplattform kann man über 160 Stufen in einer Höhe von 33 m erreichen. 33 m ragt der Aussichtsturm auf der Trageser Hochhalde in den Himmel. Er wurde 2002 nach 3-monatiger Bauzeit eröffnet. Seine Entstehung verdankt der Turm den vom Freistaat Sachsen bereitgestellten Fördermitteln zur Braunkohlesanierung. Aber ohne die Gemeinschaftsarbeit des Dachvereins Mitteldeutsche Straße der Braunkohle e.V., der Gemeinde Espenhain, der Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV), der Steinbau Ehrenfriedersdorf und weiteren regionalen Akteuren wäre der Bau nicht möglich gewesen. 

Dem Turmbesteiger bietet sich ein 360 Grad beeindruckender und unverbauter Rundblick über die Leipziger Tieflandsbucht und die rekultivierte Bergbaulandschaft rund um Rötha. Eine Informationstafel auf der oberen Plattform weist auf Erhebungen und Objekte der Umgebung hin. 

Die Halde Trages selbst entstand vor ca. 60 Jahren aus Aufschlussmassen des Tagesbaues Espenhain. Die 70 m hohe und 2 km lange Halde liegt zwischen Espenhain, Mölbis, Trages und Thierbach. Den "Berg" kennzeichnen Erosionsrinnen an der Westseite und ökologisch bedeutsame Biotope im Kippenwald. Ein 10 km langer Rundwanderweg bietet auf der Hochhalde ein ideales Gelände für Natur- und Wanderfreunde mit Informationstafeln, Blick zum Erzgebirgskamm und Geocachingpunkten.