In Mainz ist das Leibniz‑Zentrum für Archäologie (LEIZA) als national verankertes Forschungsinstitut für Archäologie präsent. Es wird von Bund und Ländern getragen und gehört zur Leibniz‑Gemeinschaft deutscher Forschungseinrichtungen; international ist es in der archäologischen Forschung tätig.
Die heutige Bezeichnung wurde zum 1. Januar 2023 eingeführt, nachdem die Institution zuvor als Römisch‑Germanisches Zentralmuseum (RGZM) firmierte, dessen Entstehung bis in das Jahr 1852 zurückreicht. Eine weitere organisatorische Erweiterung erfolgte zum 1. Januar 2024: Das Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie mit Sitz in Schleswig wurde in das LEIZA integriert.
Damit verbinden sich die historische Kontinuität des früheren RGZM und die jüngeren strukturellen Veränderungen zu einer überregional ausgerichteten Forschungseinrichtung für Archäologie.