Im mittelfränkischen Uffenheim nimmt das Museum für Zivil und Wehrtechnik die Schnittstelle zwischen Technik- und Militärgeschichte ein und richtet sich an Besucher mit Interesse an technischer Entwicklung und Zeitgeschichte.
Der Ursprung der Sammlung geht auf die Gründung des Vereins für Zivil- und Wehrtechnik im Jahr 2005 in Bad Windsheim zurück. Nach einem Beschluss des Stadtrats von Uffenheim im Sommer 2006 wurde das Museum auf dem Gelände einer ehemaligen Möbelfabrik eingerichtet und befindet sich seitdem an diesem Standort.
Die Ausstellung erstreckt sich über etwa 5.700 Quadratmeter und zeigt eine Bandbreite militärischer und ziviler Fahrzeuge sowie zahlreiche Ausrüstungsgegenstände. Besondere Schwerpunkte liegen auf militärischen Rad- und Kettenfahrzeugen und auf zivilen Fahrzeugen; viele der Fahrzeuge sind betriebsfähig und werden beim jährlich stattfindenden Museumsfest auf dem Freigelände in Aktion präsentiert. Ergänzt werden die Fahrzeuge durch Uniformen, Orden, zeitgeschichtliche Dokumente sowie Waffen und Geschütze aus verschiedenen Jahrzehnten und Streitkräften unterschiedlicher Nationen.
Ein eigener Bereich widmet sich der Geschichte der Kommunikationstechnik und verbindet militärische Fernmeldetechnik mit zivilen Telefonen und Computern. Insgesamt vermittelt das Museum technische Entwicklungen in zivilen und militärischen Bereichen und bewahrt Objekte aus unterschiedlichen Epochen und Herkunftsländern.