Im kulturellen Angebot von Traunstein nimmt die Städtische Galerie Traunstein eine bedeutende Rolle ein; sie verbindet aktuelle Ausstellungsprojekte mit der Präsentation der kommunalen Kunstsammlung.
Räumlich ist die Galerie seit 1980 in den historischen Bauteilen des Kapuzinerklosters Traunstein untergebracht. Der Gebäudekomplex firmiert seit 2020 als Kulturforum Klosterkirche, die Ausstellungsräume befinden sich im ehemaligen „Portenstock“.
Das Ausstellungsprogramm umfasst wechselnde Präsentationen zeitgenössischer Kunst sowie thematisch konzipierte Schauformen, in denen Bestände der städtischen Sammlung regelmäßig vorgestellt werden. Die Kunstsammlung der Stadt umfasst rund 3000 Objekte. Dazu zählen Gemälde vom 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart, der Nachlass des Holzschneiders Ernst von Dombrowski sowie umfangreiche Zeichnungs- und Skizzenbuchbestände, unter anderem des Kunsterziehers Georg Huber und des Künstlers Günther Schuhböck. Ergänzend gehören Druckgrafik und Pressendrucke von Wilhelm Neufeld sowie ein kleines Konvolut an Papierarbeiten von Heinrich Stichter zum Bestand.
Die Galerie versteht sich damit als Ort der Bewahrung lokaler Kunstzeugnisse und als Plattform für aktuelle künstlerische Positionen.