1861 stiftet der bayrische König Maximilian II. auf dem Marktplatz ein Wolfram-Denkmal. Der Entwurf für den gestuften Sockel und den umrahmenden Brunnen stammt von Eduard von Riedel, der ein paar Jahre später auch die Pläne für Schloss Neuschwanstein lieferte. Das Standbild, das Wolfram durch Schwert, Harfe und Lorbeerkranz als Ritter, Sänger und Dichter darstellt, modellierte Konrad Knoll. Es präsentiert sich ein apartes Beispiel spätklassizistischer Denkmal-Kunst.